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Zweiwöchiger Segeltörn in der Türkei ab Fethiye

katharina westerhauslinkedin katharina westerhaus

Redakteurin für das Magazin Filovent. "Meine Leidenschaft fürs Reisen und die Verbundenheit zum Meer aus meiner norddeutschen Heimat möchte ich nutzen, um meine Begeisterung für das Entdecken neuer Orte zu teilen."

Für seinen Sommerurlaub entschied sich Jean-Pierre dieses Jahr, in der Türkei ein Boot zu mieten: "Ich komme mit vielen schönen Erinnerungen zurück. Die Gegend um Muğla ist voller schöner Orte, und die Einheimischen dort sind sehr charmant und gastfreundlich."

Vom 26. August 2023 bis zum 09. September 2023 segelte Jean-Pierre mit seinem Sohn und einem seiner Freunde an Bord einer Sun Odyssey 419 in der Provinz Muğla im Südwesten der Türkei.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über ihre Reiseroute und die Höhepunkte ihrer Segeltour.

Unsere Auswahl an unvergesslichen Segelreisen in der Türkei

  1. An Bord einer Sun Odyssey 419 in der Türkei reisen
  2. Die Route der zweiwöchigen Fahrt mit Start in Fethiye
  3. Höhepunkte und Erinnerungen der Reise

An Bord einer Sun Odyssey 419 in der Türkei reisen

Für Jean-Pierre war es nicht das erste Mal, in diesem Teil der Türkei zu segeln: "Meine letzten Segeltörns in dieser Region waren 1999 mit meinem eigenen Boot. Ich hatte sehr schöne Erinnerungen daran. Da mein 21-jähriger Sohn diese Gegend noch nicht kannte, wollte ich sie ihm zeigen!”

Als leidenschaftlicher Segler war Jean-Pierre auch Skipper des Segelboots. Er hatte bereits mehrere Segelerfahrungen in der Ägäisregion gesammelt und wollte die Provinz Muğla mit seinem Sohn neu entdecken.

Die Crew profitierte von guten Segelbedingungen: Eine warme Brise wehte die meiste Zeit von West nach Ost. Dies erlaubte es Jean-Pierre, größtenteils zu Segeln: "Wir sind zwei Drittel der Zeit gesegelt, wenn der Wind in unsere Richtung wehte."

Die Sun Odyssey 419

Der ursprüngliche Taufname des Bootes war Foxy. Es war eine Sun Odyssey 419, die 2017 von der Marke Jeanneau gebaut wurde und mit drei Kabinen Platz für bis zu sechs Personen bietet.

Dieses stilvolle Boot bietet die perfekte Kombination aus Komfort, Sicherheit und Leistung und ist damit die ideale Wahl für Segler, die ein modernes und effizientes Segelboot suchen. Jean-Pierre charterte das Segelboot für 5.040 €, was dem durchschnittlichen Preis für diese Zeit, der Region und Art des Bootes entspricht. Sie können sich jedoch auch für einen Segeltörn in der Türkei in der Nebensaison entscheiden: Gutes Wetter, weniger Touristen und niedrigere Preise!

Die Sun Odyssey 419
Fotos der Sun Odyssey 419 (Quelle: Jean-Pierre)

Zweiwöchige Segelroute mit Abfahrt in Fethiye

Abreise in Fethiye

Tag 1 : Fethiye → Tersane Adasi (12 Seemeilen, 1 Std.)  

Tag 2 : Tersane Adasi → Ecinkik (34 Seemeilen, 3 Stunden)  

Tag 3 : Ecinkik → Dalaman (16 Seemeilen, 1,5 Std.)  

Tag 4 : Dalaman → Kalkan ( 53 Seemeilen, 5 Std.)

Tag 5 : Kalkan → Kas → Kastelorizo (20 Seemeilen, 2 Stunden) 

Tag 6 : Kastelorizo → Kaleköy Camii (18 Seemeilen, 2 Stunden)

Tag 7 : Kaleköy Camii → Kaleüçağız (2 Seemeilen, 20 Minuten)

Tag 8 : Kaleüçağız → Kastelorizo (20 Seemeilen, 2 Stunden)

Tag 9 : Kastelorizo → Oludeniz (43 Seemeilen, 4 Stunden)

Tag 10 : Oludeniz → Soguk su Koyu (3 Seemeilen, 20 Minuten)

Tag 11 : Soguk su Koyu → Tersane Adasi (16 Seemeilen, 1,5 Stunden)

Tag 12 : Tersane Adasi → Karacaören (14 Seemeilen, 1 Stunde)

Tag 13 : Karacaören → Fethiye (16 Seemeilen, 1,5 Stunden)

Ankunft in Fethiye

Reiseroute der Segeltour
Reiseroute der Segeltour(Klickbare Karte)

Tag 1: Fethiye → Tersane Adasi (12 Seemeilen, 1 Stunde)

Nachdem die Crew im Hafen von Fethiye an Bord der Sun Odyssey 419 gegangen war, steuerte sie am späten Nachmittag eine kleine, direkt gegenüberliegende Insel namens Tersane an. Sie legte in der Bucht von Yaz Limani, die gut vor Süd- und Westwinden geschützt ist. Da der Grund dort sandig ist, ist es einfach, dort zu vor Anker zu legen. Dieser Liegeplatz bietet nicht nur Ruhe, sondern auch eine wunderschöne Landschaft sowie türkisfarbenes Wasser.

Yaz Limani

Tag 2: Tersane Adasi → Ecinkik Koyu (34 Seemeilen, 3 Stunden)

Nach der ersten Nacht in der Türkei setzte Jean-Pierre am nächsten Morgen den Anker, um das Boot nach Ecinkik Koyu zu segeln, wo es mit einem Flachwasserboot weiterging, um den Fluss Koycegiz in Richtung der Stadt Dalyan hinaufzufahren. Dort besichtigten sie die Ruinen der antike Stadt Kaunos, die zur Zeit der Antike als wichtiger Handelshafen an der Grenze zu Lykien, dem alten griechischen Königreich, galt.

Die Ruinen von Kaunos sind vor allem für die spektakulären königlichen Höhlengräber aus d em 6. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Diese lykischen Gräber, die in Klippen gemeißelt wurden, liegen etwas abseits der archäologischen Stätte und sind mit einem Boot auf dem Fluss Koycegiz erreichbar. Die archäologische Stätte besteht aus einem großen, sehr gut erhaltenen römischen Theater sowie einem Tempel, von dem man einst auf den Hafen blickte. Diese Stätte gilt als absolutes Muss in der Region und wurde von der gesamten Crew sehr genossen.

antike Stadt Kaunos
Fotos der Ruinen der antiken Stadt Kaunos (Quelle : Jean-Pierre)

Tag 3: Ecinkik → Dalaman (16 Seemeilen, 1,5 Stunden)

Nach der Nacht in Ecinkik setzte Jean-Pierre im Laufe des Vormittags die Segel, um das Segelboot gen Süden zu steuern. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Dalaman, um dort eine weitere Nacht zu verbringen, segelten sie weiter Richtung Süden. Dort ankerten sie in Baba Adasi, einer kleinen Bucht mit sandigem Grund, die ihnen guten Schutz vor der Brandung bot.

Dalaman
Dalaman (Quelle : Adobe Stock)

Tag 4: Dalaman → Kalkan ( 53 Seemeilen, 5 Stunden)

Nach einer erholsamen Nacht stand die Crew früh auf, um eine lange Segelroute in Richtung Süden zu beginnen. Dank einer thermischen Brise, die im Laufe des Vormittags aufgekommen war, konnten sie fünf Stunden lang überwiegend Segeln. Nach der langen Fahrt kam das Segelboot schließlich gegen Mittag in Kalkan an. Ein kleiner Hafen mit vielen Restaurants, Geschäften und Supermärkten, wo sich Jean-Pierre mit Proviant eindecken konnte. Die Crew aß in einem Restaurant namens Marina Restaurant zu Mittag und genoss dort einen traditionellen türkischen Kebab, den sie sehr empfehlen können.

Kalkan
Links: Foto von einer Seitenstraße in Kalkan (Quelle: Adobe Stock). Rechts: Fotos der Crew im Restaurant und des traditionellen Kebabs

Tag 5: Kalkan → Kas → Kastelorizo (20 Seemeilen, 2 Stunden)

Am fünften Tag fuhr die Crew nach Kas, einem kleinen Badeort, der einige Meilen südwestlich von Kalkan liegt. Durch die wenigen Touristen war es sehr angenehm, durch den Hafen und den vielen kleinen Seitengassen zu schlendern. Als ehemalige lykische Stadt gibt es heute noch immer einige sehr gut erhaltene antike Ruinen, die die Crew besichtigen konnte. Eine der Hauptattraktionen der Stadt ist das hellenistische Theater, das einzige Amphitheater, das direkt am Meer gebaut wurde. Dieses Amphitheater bietet einen herrlichen Ausblick, weshalb wir Ihnen empfehlen, zum Sonnenuntergang dorthin zu gehen.

Nach dem Rundgang durch die antike Stadt setzte Jean-Pierre die Segel und nahm Kurs auf die kleine griechische Insel Kastelorizo, die nur zwei Kilometer vor der türkischen Küste gegenüber von Kas liegt. Die Crew genoss diesen Ankerplatz sehr: "Es ist eine sehr hübsche kleine Insel, der Ort ist wunderschön und nicht überlaufen." Zum Abendessen gingen sie in ein Fischrestaurant namens Billi’s Restaurant.

Amphitheater von Kas
Das Amphitheater von Kas (Quelle: Adobe Stock)

Tag 6: Kastelorizo → Kaleköy Camii (18 Seemeilen, 2 Stunden)

Nach einer Nacht auf der bezaubernden Insel Kastelorizo lichtete die Crew am Morgen den Anker in Richtung Kaleköy Camii, einem kleinen Dorf am Wasser, das mit seinen antiken Überresten, wie den lykischen Gräbern in Form eines umgedrehten Bootes, beeindruckt. Seit der Antike hat sich die Küste um etwa einen Meter abgesenkt, wodurch es so scheint, als würden einige lykische Gräber heute auf dem Wasser liegen. Das kleine Dorf Kaleköy ist nach wie vor einer der schönsten Orte an der Küste.

Kaleköy
Einige Fotos von Kaleköy, darunter das eines lykischen Grabes im Wasser (Quelle: Jean-Pierre)

Tag 7: Kaleköy Camii → Kaleüçağız (2 Seemeilen, 20 Minuten)

An ihrem siebten Tag besuchte die Crew am Vormittag die Ruinen der Burg von Kaleköy, die hoch oben in den Bergen liegt und über einen kleinen Weg vom Dorf aus erreichbar ist. Von dort aus konnten sie die Ruinen der Festungen und Stadtmauer, einen alten Tempel und das kleinste existierende lykische Amphitheater sowie die Insel Kekova sehen. Am frühen Nachmittag hisste Jean-Pierre die Segel, um nach Kaleüçağız zu segeln, einem weiteren kleinen Dorf, das ganz in der Nähe nur wenige Minuten auf dem Wasser liegt. Auch in Kaleüçağız existieren noch zahlreiche lykische Gräber, die direkt am Wasser auf Felsen gelegen sind, wo die Crew am Abend den Anker setzte.

Kaleüçağız
Fotos vom Ankerplatz in Kaleüçağız und dem Blick auf die Gräber am Meer (Quelle: Navily)

Tag 8: Kaleüçağız → Kastelorizo (20 Seemeilen, 2 Stunden)

Im Laufe des Vormittags segelte die Crew wieder in Richtung Nordwesten, um erneut an einem ihrer Lieblingsplätze zu ankern: der griechischen Insel Kastelorizo. Sie aßen am Hafen in einem Restaurant namens Old Time zu Abend, wo sie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sehr schätzten.

Kastelorizo
Die Insel Kastelorizo (Quelle: Adobe Stock)

Tag 9: Kastelorizo → Oludeniz (43 Seemeilen, 4 Stunden)

Nach einer Nacht auf griechischem Festland, hisste Jean-Pierre am Morgen die Segel in Richtung Oludeniz, einem kleinen Dorf am Meer, das etwa 40 Meilen nordwestlich liegt. Sie ankerten in Bozyiğit Burnu, einem sehr naturbelassenen Liegeplatz mit türkisfarbenen Wasser. Im Vergleich zu den vorherigen Liegeplätzen, gilt dieser Ort jedoch als stärker besucht und etwas touristischer.

Oludeniz
Luftaufnahme von Oludeniz (Quelle: Adobe Stock)

Tag 10: Oludeniz → Soguk su Koyu (3 Seemeilen, 20 Minuten)

Nach einer Nacht in Oludeniz und einem Sprung ins glasklare Wasser, lichtete die Crew am Nachmittag den Anker und nahm Kurs auf Soguk su Koyu. Dieser Ankerplatz war Jean-Pierres Favorit: Eine wunderschöne Bucht, die am späten Nachmittag sehr ruhig wird, wenn die Touristenboote nicht mehr vorbeifahren. Die Crew war dort ganz allein und nur von Ziegen umgeben, die am Abend ans Wasser kamen. Zum Abendessen gingen sie in ein Restaurant namens Las Tunas, das ihnen besonders gut gefiel und einen schönen Blick auf den Liegeplatz bot.

Soguk su Koyu
Blick auf den Ankerplatz von Soguk su Koyu vom Restaurant Las Tunas aus (Quelle: Navily)

Tag 11: Soguk su Koyu → Tersane Adasi (16 Seemeilen, 1,5 Stunden)

Bevor die Segel gehisst wurden, nahm die Crew im Laufe des Vormittags ein traditionelles Frühstück zu sich: türkische Pfannkuchen, die direkt auf einem Handelsschiff, das den Ankerplatz passierte, gemacht wurden. Anschließend lichtete Jean-Pierre den Anker in Richtung ihres vorletzten Liegeplatzes, Tersane Adasi, an dem sie bereits zu Beginn ihres Aufenthalts Halt gemacht hatten.

Traditionelle Pfannkuchen
Zubereitung der traditionellen Pfannkuchen auf einem Schiff (Quelle: Jean-Pierre)

Tag 12: Tersane Adasi → Karacaören (14 Seemeilen, 1 Stunde)

Am vorletzten Tag setzte die Crew im Laufe des Vormittags die Segel in Richtung der Insel Karacaören, die etwa 10 Meilen südlich von Fethiye liegt. Sie machten an einer Boje im Liegeplatz Akvaryum Koyu halt, wo das Wasser sehr klar ist. Die Crew aß im Restaurant Karacaoren an der Küste zu Abend, genoss die Qualität des Essens und verbrachte an ihrem letzten Abend eine wundervolle Zeit.

Akvaryum Koyu
Luftaufnahme des Ankerplatzes von Akvaryum Koyu (Quelle: Adobe Stock)

Tag 13: Karacaören → Fethiye (16 Seemeilen, 1,5 Stunden)

Nach einigen letzten Schwimmzügen im türkisfarbenen Wasser von Karacaören lichtete Jean-Pierre am Nachmittag den Anker und segelte zurück nach Fethiye. Dort verließ die Crew am frühen Morgen des nächsten Tages das Schiff und beendete damit ihren Reise.

Höhepunkte und Erinnerungen der Reise

Jean-Pierre, sein Sohn und der Freund genossen ihre Segeltour in der Türkei sehr. Die Reise weckte bei Jean-Pierre schöne Erinnerungen, da er bereits 24 Jahre zuvor in dieser Region gesegelt war. Als ich ihn nach den Höhepunkten ihres Aufenthalts fragte, erinnerte er sich vor allem an den Liegeplatz in Soguk su Koyu: "Es war ein wunderschöner und ruhiger Ort, an dem abends viele Ziegen ans Wasser kamen."

“Wir sind viel gesegelt, haben an schönen, abgelegenen Liegeplätzen geschlafen, wo wir in Ruhe baden konnten, und am nächsten Morgen ging es wieder weiter mit dem Segeln.”

Höhepunkte der Reise
Einige Fotos von den Höhepunkten der Reise (Quelle: Jean-Pierre)

Danksagung

Ich möchte Jean-Pierre herzlich für sein Feedback danken! Ein großes Dankeschön auch an die gesamte Crew für die Zusendung der Fotos, die es uns ermöglichen, einige Erinnerungen ihrer Reise mit Ihnen zu teilen!

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