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Korsika - unsere ratschläge für ihre bootsreise



   Von Anaïs BEDE 

Redaktionsleiterin des Filovent Online-Magazins. „Ich reise leidenschaftlich gern und bin definitiv auf dem Wasser zu Hause, Urlaub reimt sich bei mir immer auf Bootsfahrt!“

 

8. November 2021

 

Lesezeit: 6 Minuten

 

 

Kurz gefasst

 

Unbedingt sehenswert: die Calanques de Piana und das Naturreservat von Scandola

Was Sie erwartet: glasklares Wasser, Sonne und rot schimmerndes Porphyrgestein: Willkommen auf der „Insel der Schönheit“! Aber Achtung auf Mistral und Schirocco an der Westküste! 

Wo ankern? Ankerplätze in Girolata, am Strand von Rondinara und den Lavezzi-Inseln

 

 

Korsikas Segelreviere
Korsikas Segelreviere (anklickbare Karte)

 

 

Übersicht

 

  1. Praktische Informationen für Ihre Korsika Yachtcharter
  2. Warum Korsika?
  3. Revierinformationen
  4. Korsikas beste Ankerplätze
  5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter
  6. Wetter und Windverhältnisse

 

 

 

 

„Ich kenne kein anderes Segelrevier außer Korsika, wo es so schöne Landschaften und so schöne Inseln in solcher Dichte gibt.“ Das sind Josés Worte, der mit Filovent von Ajaccio aus an Bord einer Bali 4.1 segelte.

Das landschaftlich sehr reizvolle Korsika wird in Frankreich einfach nur die „Insel der Schönheit“ genannt – Wild, unberührt, sonnenverwöhnt, von diesem Rohdiamant im Mittelmeer geht ein besonderer Zauber aus und begrüßt jedes Jahr zahlreiche Segler und Seglerinnen auf der Suche nach atemberaubenden Gebirgslandschaften und unberührten Stränden. Sonniges Buchtenbummeln entlang wilder Steilküsten, sportliches Segeln in den Bouches de Bonifacio, eine paradiesische Auszeit auf dem Meer in den Calanques de Piana oder Ankern in Girolata: Dieses Eldorado hält ein Stück Paradies für jeden parat! Korsika und die Yachtcharter im Mittelmeer bilden definitiv ein reizvolles Duo im europäischen Wassertourismussektor!

 

Stéphane am Steuer einer Dufour 460 GL
Stéphane am Steuer einer Dufour 360 GL (Foto von Stéphane Espa-Morin)

 

 

1. Praktische Informationen für Ihre Korsika Yachtcharter

 

Die verschiedenen Startbasen

 

Auf Korsika gibt es zahlreiche Ausgangshäfen. So gehen Sie problemlos auf Entdeckungstour der verschiedenen Segelreviere und wählen je nach Route, Lage, Charterkatalog und Preis Ihren idealen Ausgangspunkt....

Je nach Reiseziel und Wunschtörn, starten Sie am besten:

  • von Ajaccio aus, da dies die wichtigste Ausgangsbasis auf Korsika ist. Sie liegt zentral und ermöglicht je nach Wetterlage und Vorlieben entweder den Südwesten oder den Nordwesten der Insel anzusteuern;
  • von Calvi aus, um durch das Naturschutzgebiet von Scandola, den Golf von Porto und Sagone zu segeln;
  • von Macinaggio aus, um das Cap Corse und die Wüste der Agriates zu erkunden;
  • von Porto-Vecchio aus, um den Süden Korsikas, die Lavezzi-Inseln und Sardinien zu erfahren.

 

Welche Befähigungsnachweise sind notwendig?

 

Um in Frankreich ein Boot zu skippern, ist kein Führerschein erforderlich. Sie müssen jedoch Ihren nautischen Lebenslauf vorlegen, in dem alle Ihre Erfahrungen als Skipper aufgelistet sind. Aus ihm geht dann hervor, ob Sie die Verantwortung als Skipper übernehmen können oder nicht.

Wenn Sie sich für eine Yachtcharter mit Skipper entschieden haben, brauchen Sie natürlich keinen nautischen Lebenslauf vorzulegen.

 

Yachtcharterpreise nach Bootsmodell und Saison

 

In folgender Tabelle haben wir zur Orientierung die Durchschnittspreise für Segelyacht- und Katamarancharter in Korsika aufgeführt. Die Preise variieren dabei je nach Saison, Verfügbarkeit, Modell, Baujahr, Länge…

 

Bootstyp Hochsaison
Juli und August
Zwischensaison
Mai, Juni und September
Nebensaison
April und Oktober
Monohull (2 Kabinen) 2 500 € 1 800 € 1 200 €
Monohull (3 Kabinen) 3 000 € 2 100 € 1 600 €
Monohull (4 Kabinen) 4 000 € 3 000 € 2 200 €
Katamaran (40 Fuß) 7 000 € 6 000 € 5 000 €
Katamaran (50 Fuß) 15 000 € 12 000 € 9 000 €

 

 

2. Warum Korsika?

 

Geografisch liegt Korsika näher an Sardinien als an Frankreich und zieht jedes Jahr zahlreiche Abenteurer und Naturliebhaber in ihren Bann. Die wechselvolle Geschichte, ihre wilde Natur und wunderschönen Landschaften haben den Charakter Korsikas geprägt – erkunden lässt sie sich besonders schön vom Wasser aus!

Besetzungen, Invasionen, Aufstände, Unabhängigkeitskriege, mal Genua, dann wieder Frankreich… Korsikas Geschichte ist von Fremdherrschaft und Unterdrückung durch wechselnde Mächte bestimmt und hat die Charakterzüge der Korsen geprägt. Genuas Vorherrschaft beginnt nach der Niederlage Pisas bereits im 13. Jahrhundert. Für die nächsten fünfhundert Jahren herrscht der aufstrebende lingurische Stadtstaat über Korsika und hinterlässt zahlreiche Spuren. Noch heute künden die genuesischen Wehrtürme entlang der korsischen Küste von Genuas Regiment. In dieser Zeit werden auch Saint-Florent, Bastia, Calvi, Porto-Vecchio, Bonifacio und Ajaccio gegründet. Pascal Paoli, Freiheitskämpfer, Nationalheld und Schlüsselfigur der korsischen Geschichte, gibt Korsika nach Jahren der Unruhe 1755 eine moderne Verfassung und ermöglicht dem Land 14 Jahre lang als quasi souveräner Staat unter genuesischer Vorherrschaft zu existieren. Aber als das verschuldete Genua die „Insel der Schönheit“ 1768 an Frankreich verkauft, kommt es zum Krieg. Die an Zahl und Waffen unterlegenen Korsen werden in der Schlacht von Ponte Novu vernichtend geschlagen und Korsika unter Ludwig XV zur französischen Provinz erklärt. Ein Jahr später erblickt Korsikas wohl weltberühmtester Sohn in Ajaccio das Licht der Welt: der französische Kaiser und Feldherr Napoleon bleibt seiner Heimatinsel zeitlebens verbunden.

Aber Korsika verführt nicht nur Geschichtsinteressierte, sondern auch Naturliebhaber. Allein 200 Strände zieren ihre 1 000 Kilometer lange Küstenlinie. Immergrüne Buschwälder herrlich blühender Macchie machen diese Insel zu einer wahren Naturoase. Auf Korsika kann man morgens bergwandern, nachmittags auf Waldspaziergang gehen und den Abend am Strand ausklingen lassen. Die korsische Küste bietet Buchten mit feinem, weißem Sand sowie Felsbuchten mit Kieselsteinen, Sie haben die Wahl. Die Strände bieten ausnahmslos schöne Bademöglichkeiten, und für die Abenteuerlustigen unter Ihnen gibt es zahlreiche Wassersportmöglichkeiten wie Kajakfahren, Paddeln oder Schnorcheln.

 

Ajaccio, ihr Hafen und ihre Altstadt
Blick auf den Hafen und die Altstadt von Ajaccio (Foto: Adobe Stock)

 

3. Revierinformationen

 

Das Cap Corse und die Wüste der Agriates

„Beim Segeln im Norden Korsikas trifft man auf abwechslungsreiche Landschaften: das Cap Corse mit seinen grauen, schroffen Felsen, das zerklüftete Relief von Saint-Florent bis Ile Rousse und das spektakuläre Zusammenspiel des Porphyrs, dem landestypischen roten Fels, mit dem Blau des Meeres am Golf von Porto.“ erklärt mir Philippe Raimondo, der vor Ort für unseren Partner Nauticorse Location arbeitet. An Tipps für einen Traumtörn mangelt es also nicht!

Saint-Florent und das Dorf Centuri lassen Sie in die typische Atmosphäre kleiner korsischer Dörfer und Städte eintauchen. Das vor Charme strotzende mondäne Hafenstädtchen Saint-Florent liegt eingebettet zwischen Cap Corse und der Wüste der Agriates. Bars, Geschäfte und Restaurants beleben den schönen, alten Hafen mit besonderem Flair und erinnern daran, dass Saint-Florent in erster Linie ein Fischerdorf ist, auch wenn es heutzutage oft als das Saint-Tropez von Korsika bezeichnet wird.

 

Blick auf das Dorf Saint-Florent
Blick auf das Dorf Saint-Florent (Foto des Fremdenverkehrsamts von Saint-Florent)

 

 

Die Entdeckungstour des Cap Corse geht weiter mit der Wüste der Agriates. Steuern Sie entlang dieser wüstenartigen Küste den Strand von Saleccia oder den Strand von Lotu an. Im Süden durch eine Bergkette begrenzt, rollen im Norden dieses Küstenabschnitts die Wellen des Mittelmeeres an idyllischen Traumstränden aus. Türkisblaues Wasser, feiner Sand und die typisch mediterrane Macchie: Das erwartet Sie an diesen Stränden!

 

Der Strand von Saleccia
Der Strand von Saleccia (Foto des Fremdenverkehrsamts von Saint-Florent)

 

 

Balagne und die Golfe im Norden Korsikas

Von hier aus starten die meisten Segler. Das Interessante an diesem Segelrevier ist, dass man nicht nur einen, sondern gleich mehrere Golfe entdecken kann. Denn wenn man den Golf von Porto beschreibt, dürfen auch der Golf von Sagone und von Ajaccio nicht unerwähnt bleiben. Gemeinsam haben sie eine traumhaften Küstenlinie mit zauberhaften Inseln, die sich wie Perlen durch das glasklare Mittelmeer ziehen.

Im Golf von Porto können Sie übrigens das Naturschutzgebiet von Scandola und die Calanques de Piana entdecken, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

 

Naturreservat von Scandola
Naturreservat von Scandola (Foto: Adobe Stock)

 

 

Der Golf von Sagone erstreckt sich von Cargèse bis Capo di Feno. An der Küste gibt es viele kleine Strände, deren feiner Sand sich ideal zum Baden mit der ganzen Familie eignet. Sobald man aber in das Landesinnere vordringt, steigt das Relief an und herrlicher Geruch von Buschland und dichter Macchie-Kräuter umgibt einen, bevor man sich in einem der kleinen, im Hinterland verborgenen Dörfer eine Erfrischung gönnen kann. Cargèse, im Norden des Golfs, „ist ein hübsches, typisches kleines Hafendorf Korsikas“ erzählt mir Laurent, der mit Filovent auf einer Sun Odyssey 36l segelte. Die Pointe de Cargèse, im Westen des Dorfes, bietet einen atemberaubenden Blick von der Pointe d'Omigna bis hin zum Capo di Feno, also über den gesamten Golf von Sagone.

 

Blick auf Cargèse
Auf ein Bierchen, mit Blick auf Cargèse (Foto von Laurent Soubeyroux)

 

 

Auch der Golf von Ajaccio hält schöne Überraschungen bereit: „Im Golf von Ajaccio konnten wir eine Weile neben einem Wal segeln. Ich stand am Steuer und versuchte, so nah wie möglich an ihn heranzukommen, um ihn besser sehen zu können. Wirklich ein unvergesslicher und einzigartiger Moment, der so nur auf Korsika passieren kann!“ schwärmt Gilles, Skipper einer Dufour 382. Zu den absoluten Highlights dieses Reviers zählen Ajaccio Stadt und die Îles Sanguinaires. Trotz moderner Stadtviertel lockt Ajaccio mit einer Altstadt, die ihren ganz besonderen Charme bewahren konnte. Hier können Sie durch verwinkelte, schattige Gassen schlendern, vorbei an wunderschönen Plätzen mit bunten Fassaden, bis runter zur Hafenpromenade und flanierend den Tag ausklingen lassen. Wie schon erwähnt ist Ajaccio Napoleons Heimatstadt und untrennbar mit seiner Erinnerung verbunden. Neben Geburtshaus, Napoleonmuseum und gleich mehren Denkmälern hat die Stadt ihrem weltbekannten Sohn einen gut ausgewiesenen Napoleonpfad eingerichtet, über den man herrlich durch die reizvolle Altstadt spazieren kann. Westlich von Aajccio bilden die îles Sanguinaires einen Archipel aus vier Inseln: Grande Sanguinaire, Cormorans, Cala d'Alga und Porri. Diese schroffen kleinen Inseln aus dem für Korsika typischen, dunkelroten Porphyrgestein stehen wie Wachposten am Eingang des Golfs. Zur Abenddämmerung kann man mit etwas Glück sehen, wie die untergehende Sonne alles in ein warmes Rot taucht und die Felsen zum Leuchten bringt.

 

Die Îles Sanguinaires
Blick auf die Sanguinaires-Inseln (Foto von Thomas Fulconis)

 

 

Süd-Korsika und die Lavezzi-Inseln

Wenn Sie im Süden Korsikas auf Törn gehen, empfiehlt sich ein Stopp in Bonifacio, einer der spektakulärsten Naturhäfen der Welt, und ein Abstecher zum Shoppen nach Porto-Vecchio. Bonifacios Altstadt thront hoch über dem Meer auf weißen Kalksteinklippen, während die autofreie Uferpromenade des Hafens mit Restaurants, Bars und Geschäften zum Flanieren einlädt. Wenn dann noch die untergehende Sonne die pastellfarbenen Fassaden in goldgelbes Licht taucht, sind dem Glück keine Grenzen mehr gesetzt! Auch Porto-Vecchio, die drittgrößte Stadt Korsikas, thront auf einem Felsen und überblickt von dort aus eine wunderschöne Bucht. Der Hafen ist zwar nicht so schön wie in Bonifacio, aber die Stadt bietet gute Einkaufsmöglichkeiten. Anschließend geht es zu den Lavezzi-Inseln, ein Archipel aus 23 Inseln und Eilanden. Türkisblaues Wasser, verwitterte Granitfelsen mit karger Vegetation bestimmen die Landschaft dieser Inselgruppe. Bekannt sind die Lavezzi-Inseln für ihre dramatische Vergangenheit, denn am 14. Februar 1855 zerschellte hier der Dreimaster Semillante, der von Toulon aus Soldaten für den Krimkrieg transportieren sollte. Es gab keine Überlebenden.

 

Die Îles Lavezzi
Blick aus der Vogelperspektive auf die Lavezzi-Inseln (Foto des Fremdenverkehrsamts von Bonifacio - Salina Boukhezar)

 

 

Sardinien

Sollten Sie Ihren Törn im Süden Korsikas starten, insbesondere von Porto-Vecchio aus, ist es durchaus möglich, Kurs auf Italien zu nehmen. Karibisches Flair mit smaragdgrünem Wasser im Maddalena Archipel ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Der seit 1994 unter Schutz stehende Nationalpark umfasst sieben Inseln und etwa 60 kleine Felseilande. Ein besonderes Glück ist es, hier im Sommer Meeressäuger auf freier Wildbahn zu bestaunen und die reiche Artenvielfalt zu bewundern: vom Wind geformte Granitfelsen, üppige Macchia-Kräuter wie Rosmarin, Myrthe und Thymian und paradiesische Strände mit glasklarem Wasser, von türkisblau bis zum schon erwähnten smaragdgrün.

 

4. Korsikas beste Ankerplätze

 

Ankern am Strand von Rondinara

Der Strand von Rondinara liegt zwischen Porto-Vecchio und Bonifacio und ist bestimmt einer der bekanntesten Orte Korsikas. Eingebettet in einer halbmondförmigen Bucht lockt er im Sommer mit seiner himmlischen Kulisse viele Besucher an. Feiner, weißer Sand und türkisblaues Wasser - ein wahres Farbenparadies! Für Sportbootfahrer ist dieser Ankerplatz gut geschützt vor Süd- sowie Nordwinden und die sandigen Böden besonders ankerfreundlich.

 

Blick aus der Vogelperspektive auf den Strand von Rondinara
Blick aus der Vogelperspektive auf den Strand von Rondinara (Foto: Fremdenverkehrsamt Bonifacio, Eric Volto)

 

 

Ankern in Campomoro

Dieser Ankerplatz befindet sich an der zerklüfteten Westküste Korsikas, südöstlich von Ajaccio. Er gehört zu den Favoriten von Stéphane, der mit Filovent an Bord einer Dufour 360 GL segelte „Dieser Ankerplatz ist gut geschützt, bietet viel Platz und erlaubt mit 20 Meter Tiefe sicheres Ankern. Die Umgebung ist wirklich wunderschön, denn die sichelförmige Bucht bildet eine kleine Landzunge mit Blick auf den wuchtigen Genueserturm. Und als ob dies nicht schon genug wäre, gesellten sich auch noch Delfine zu unserem Glück. Magisch!“

 

Ankern in den Calanques de Piana

„Die Calanches von Piana sind eines der Wunder Korsikas; man kann, glaube ich, sagen, eines der Wunder der Welt.“ So beschreibt der fassungslos ergriffene Guy de Maupassant den Charme der Calanques de Piana in Das Kloster von Corbara. Die Calanques gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind wirklich ein wahres Naturwunder, so Monsieur Cardi, der für unseren lokalen Partner Union Nautique Insulaire arbeitet: „Dieses Vulkangestein, wie es ins Wasser stürzt, das ist spektakulär. Keine Postkarte kann das Gefühl ersetzen, das man inmitten dieser Calanques spürt.“

 

Die Calanques de Piana
Die Calanques de Piana (Foto von Gilles Croyère)

 

Ankern in Girolata

Philippe Raimondo, der vor Ort für unseren Partner Nauticorse Location arbeitet, empfiehlt mir diese geschützte Bucht. Was den Charme von Girolata ausmacht, ist das kleine, nur über das Meer erreichbare Dorf. Hier ist die Landschaft typisch korsisch: Genueserturm aus dem 16. Jahrhundert, duftende Macchie und landestypischer, roter Porphyr.

 

Blick vom Strand auf die Bucht von Girolata
Blick vom Strand auf die Bucht von Girolata (Foto: Adobe Stock)

 

 

Ankern in der Bucht von Arana, bei Sartène

Sie gehört zu den Favoriten von Thomas, der mit einer Sun Odyssey 469 durch den Süden Korsikas segelte. „Diese Bucht ist wild und gut vor den Winden geschützt. Wir waren praktisch die einzigen, die dort ankerten. Der Küstenweg ist sehr angenehm, einsam und noch vom Massentourismus verschont.“

 

Blick vom Strand auf die Anse d'Arana Bucht
Blick vom Strand auf die Bucht von Arana (Foto von Thomas Fulconis)

 

 

5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter

 

Route 1 – 1 Woche – Cap Corse – 133 Seemeilen

  • Tag 1: Macinaggio → Hafen und Dorf Centuri (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 2: Centuri → Saint-Florent (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 3: Saint-Florent → l'Île Rousse (24 Seemeilen - 4 Stunden)
  • Tag 4: Île Rousse → Calvi (12 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 5: Calvi → Strand von Saleccia in der Wüste der Agriates (26 Seemeilen - 4 Stunden)
  • Tag 6: Strand von Saleccia → Macinaggio (31 Seemeilen - 5 Stunden)

 

Route 2 – 1 Woche – Nordwestküste Korsikas – 138 Seemeilen

  • Tag 1: Ajaccio → Cargese (37 Seemeilen - 6 Stunden)
  • Tag 2: Cargese → Girolata (27 Seemeilen - 4 Stunden)
  • Tag 3: Girolata → Calvi und die Calanques de Piana (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 4: Calanques de Piana → Île Rousse (12 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 5: Île Rousse → Cargèse (60 Seemeilen - 10 Stunden)
  • Tag 6: Cargese → Ajaccio (37 Seemeilen - 6 Stunden)

 

Thomas und seine Crew an Bord einer Sun Odyssey
Thomas und seine Crew an Bord einer Sun Odyssey (Foto von Thomas Fulconis)

 

 

Route 3 – 1 Woche – Rund um Ajaccio und Propriano – 138 Seemeilen

  • Tag 1: Ajaccio → Îles Sanguinaires (10 Seemeilen - 1,5 Stunden)
  • Tag 2: Îles Sanguinaires → Bucht von Cupabia (24 Seemeilen - 4 Stunden)
  • Tag 3: Bucht von Cupabia → Campomoro (15 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 4: Campomoro → Bonifacio (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 5: Bonifacio → Hafen von Propriano (40 Seemeilen - 6 Stunden)
  • Tag 6: Propriano → Ajaccio (31 Seemeilen - 5 Stunden)

 

Route 4 – 1 Woche – Südküste Korsikas und Italien – 133 Seemeilen

  • Tag 1: Porto-Vecchio → Strand von Rondinara (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 2: Strand von Rondinara → Lavezzi-Inseln (10 Seemeilen - 1,5 Stunden)
  • Tag 3: Lavezzi-Inseln → Maddalena-Archipel (15 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 4: Maddalena-Archipel → Bonifacio (15 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 5: Bonifacio → Strand von Piantarella (6 Seemeilen - 1 Stunde)
  • Tag 6: Strand von Piantarella → Porto-Vecchio (22 Seemeilen - 3,5 Stunden)

 

6. Wetter und Windverhältnisse

 

Korsika bietet ideale Segelreviere für wunderschöne Segeltörns. Die Westküste unterliegt jedoch dem Einfluss verschiedener, sich schnell drehender Windrichtungen und können das Segeln zu einem sportlichen Erlebnis machen. Damit Sie vom Mistral und dem Libecciu, den wichtigsten Mittelmeerwinden Korsikas nicht überrascht werden, empfehlen wir Ihnen, die Windverhältnisse stets mithilfe von Apps wie Windy oder Météo Consult zu verfolgen. Thomas rät dazu: „Um auf Korsika zu segeln, muss man eine allgemeine Vorstellung von der Route haben, die man fahren möchte, und vor Ort je nach Windlage entscheiden.“

 

Danksagung

Ich möchte mich bei allen Filovent-Kunden bedanken, die mir durch ihre Erfahrungsberichte und Fotos bei der Erstellung dieses Artikels geholfen haben. Ein großes Dankeschön geht auch an unsere korsischen Charterpartner und die Tourismusbüros von Bonifacio und Saint-Florent für ihre Ratschläge.

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