Freunde bei einer Reise auf Sardinien

Reiseroute für eine Woche Segeln im Norden Sardiniens


By François LILLET

Sales Director bei Filovent. Ursprünglich aus Arcachon kommend und das Meer liebend, habe ich 2015 begonnen bei Filovent zu arbeiten. Ich bin regelmäßig auf einem Segelboot unterwegs, im Schnitt mache ich 3 Segeltörns pro Jahr.


Dies ist der Bericht über den Segeltörn, den wir vom 15. Mai bis 22. Mai 2021 im Norden Sardiniens unternommen haben. Mit einer Gruppe von 9 Freunden waren wir auf der GACRUX, einer Oceanis 51.1 , die wir bei Filovent gemietet hatten, unterwegs. Diese Reise, die ursprünglich für 2020 geplant war, aber wegen des Lockdowns leider verschoben wurde, hat uns allen unvergessliche Erinnerungen beschert. Die Reiseroute, über die ich im Folgenden berichten werde, begann im Yachthafen Cala dei Sardi in Portisco wo wir unser Boot mieteten. Allerdings eigene sich auch weitere der beschriebenen Zwischenstopps wunderbar als Abfahrtsort, wie die Yachthäfen von Olbia zum Boot mieten, Cannigione oder Palau, welche alle in weniger als 40 Minuten mit dem Shuttle vom Flughafen Olbia - Costa Smeralda aus erreichbar sind.

Map itinerary in North Sardinia
Karte unserer Reiseroute vom Mai 2021 in Nordsardinien. (anklickbare Karte)


Auf dieser Route sind keine langen Überfahrten zu bewältigen. Die Fahrten waren entweder nur kurze Überfahrten oder längere Etappen entlang der Küste. Insgesamt haben wir etwa 127 Meilen (235 km) zurückgelegt, was einem Durchschnitt von ca. 18 Meilen und 3 bis 4 Stunden Segeln pro Tag entspricht. Je nach Vorlieben kann man die Reise kürzer gestalten (z. B. wenn man nur den Maddalena-Archipel erkunden möchte) oder auch länger (wenn man bis nach Korsika hochfahren und dort einen Teil der Woche verbringen möchte).

Was das Wetter angeht, so schien jeden Tag die Sonne, von Sonntag bis Mittwoch hatten wir ziemlich windige Bedingungen (Windstärke 5 und mehr, d. h. mehr als 40 km/h), danach beruhigte sich das Wetter und es wurde paradiesisch. Es gab keinen Regen zu befürchten, was sicher nicht immer der Fall ist, wenn man in Italien ein Boot mietet. Sardinien ist bekannt dafür, sogar noch trockener zu sein als Korsika. Im Allgemeinen gilt, dass der Wind eher aus West-/Nordwest kommt, abgesehen von wenigen Schirokko-Episoden (Südwind aus der Sahara) im Sommer. In der Bucht von Bonifacio, d. h. zwischen Korsika und Sardinien, wird der Wind durch den Venturi-Effekt beschleunigt, was die Navigation und vor allem das Ankern bei den Inseln La Maddalena und Lavezzi schwierig machen kann.

 

marina cala dei sardi
Unser Ausgangshafen: Cala dei Sardi. (Foto von François Lillet)


Wenn Sie gerade nicht die Zeit haben, alle Einzelheiten der Route zu lesen, hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Stationen, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind:

  • Der kleine Maddalena-Archipel, ein sehr schönes Naturschutzgebiet (im Wesentlichen die Insel Caprera und der Passo Cecca di Morto zwischen den drei Inseln Budelli, Razzoli und Santa Maria, alles im Norden des Archipels).
  • Die beeindruckende Insel Tavolara eine echte geologische Kuriosität. Es handelt sich um einen 5 x 1 km großen Kalksteinblock, umgeben von Wäldern und mit einem wunderschönen wilden Strand im Westen. Der Gipfel erreicht eine Höhe von 565 m und ist daher schon von Weitem sichtbar.
  • Die vielen Buchten südlich von Olbia, gegenüber von Tavolara, mit ihrem kristallklaren Wasser und ihrem Sand so fein wie der des Atlantik (besonders an der herrlichen Cala Brandinchi). Die gesamte Gegend ist im Sommer weniger überlaufen als La Maddalena oder die Costa Smeralda (Porto Cervo, Porto Rotondo, …). Das Gebiet ist definitiv einen Besuch wert und bietet gute, geschützte Ankerplätze für diejenigen, die teure Häfen meiden möchten.
  • Die Lavezzi-Inseln in der Bucht von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien: ein außergewöhnlich schöner, wilder Mikro-Archipel aus Granit mit wunderbar türkisfarbenem Wasser. Es zeigt sich, man muss nicht unbedingt ein Boot von Korsika aus nehmen, um inmitten dieses Schatzes vor Anker zu gehen. Er ist durchaus von Sardinien aus erreichbar!


Tag 1 : Portisco → Tavolara (14 Meilen, 2 bis 3 Stunden Segeln je nach Ausgangshafen)

Nach der Bestandsaufnahme und Übernahme des Bootes mit dem Basisleiter legten wir ab und verließen die Cala dei Sardi am späten Nachmittag. Sobald wir den Golf von Portisco verlassen hatten, setzten wir die Segel, passierten das Capo Figari mit seinen hohen Klippen und nahmen Kurs auf die monumentale Insel Tavolara. Dieses gewaltige, 565 Meter hohe Kalksteinmassiv erhebt sich eine Meile von der Küste entfernt aus dem Meer. Im Westen (auf der sardischen Seite) geht sie in eine kleine sandige Landzunge über, die Spiaggia Spalmatore, die bei mäßigem Westwind einen prächtigen und geschützten Ankerplatz bietet. Wir ankerten dort bei 5 m tiefem Sandboden und verbrachten den Abend vor dieser majestätischen Kulisse. Unsere Reise hatte offiziell begonnen!

Aerial view of the island of Tavolara
Luftaufnahme der Insel Tavolara. (Adobe Stock Foto)

walk on the island of Tavolara
Unsere Wanderung auf der Insel Tavolara. (Foto von Antoine B.)


Tag 2 : Tavolara → Cala Brandinchi → Porto Ottiolu (9 Meilen, 2 Stunden; danach 7 Meilen, 1,5 Stunden)

Wir frühstückten unter dem imposanten Anblick der Tavolara, bevor wir eine kleine Expedition an Land unternahmen. Mit dem Beiboot legten wir an einem sehr schönen Strand an, wo es eine nette Gaststätte gibt, und begannen die Erklimmung des Wanderweges. Der Anfang ist recht einfach, aber später wird die Wanderung immer schwieriger. Nach einer Stunde wandern kehrten wir vor dem Klettersteig um, denn dieser Abschnitt erfordert einen Führer, um den Gipfel der Insel zu erreichen. Aber von dort, wo wir standen, ist die Aussicht auf Sardinien bereits atemberaubend. Wir konnten auch unser winziges Boot sehen, vor dem Strand 300 Meter unter uns!

Sobald wir wieder an Bord waren, setzten wir die Segel in Richtung Südwesten mit Kurs auf die wunderschöne Cala Brandinchi, welche bei den Einheimischen sehr bekannt ist. Das Wasser dort ist außergewöhnlich türkis und vor allem bin ich im Mittelmeer noch nie über so feinen Sand gelaufen. Man hatte wirklich das Gefühl, im Atlantik zu sein. Der Strand trägt nicht umsonst den Spitznamen "Klein Tahiti". Der Blick auf Tavolara in der Ferne macht das Bild einzigartig. Wir schwammen dort am Nachmittag, bevor wir wieder nach Süden fuhren, um den Abend in Porto Ottiolu zu verbringen, einem charmanten Dorf, das um einen schönen, geschützten Hafen herum gebaut wurde und an einen kleinen Strand grenzt. Wir aßen in einem netten Restaurant am Hafen, dem Caffé Nautilus, zu Abend. Das Essen hat bei mir zwar keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber die Kulisse war dafür umso beeindruckender und ist unbestreitbar schön.

cala brandinchi
Cala Brandinchi, ihr Strand mit dem Spitznamen “Klein Tahiti”, und Tavolara im Hintergrund. (Adobe Stock Foto)

expedition on little tahiti beach
Rückkehr mit dem Beiboot zu unserer Oceans 51.1 nach einem kurzem Ausflug an den Strand(Foto von Joshua R.)


Tag 3 : Porto Ottiolu → Cala di Volpe → Caprera (Cala Caprese) (25 Meilen, 5 Stunden: danach 12 Meilen, 2 Stunden)

Der sportliche Tag unseres Segeltörns ...! Vier von uns sind mit der Sonne aufgestanden, um früh loszusegeln. Die Idee war es, eine 7-stündige Fahrt nach Norden zum La Maddalena-Archipel zu machen und in Caprera, der östlichsten Insel des Naturschutzgebiets, zu ankern. Auf dem Weg dorthin, als wir in der Nähe von Tavolara vorbeikamen, erlebten wir eine Williwaw-Böe, einen blitzartigen kalten Luftstrom, der von den Bergen ins Meer hinab stürzte und den Wind innerhalb weniger Sekunden von 20 auf 50 Knoten ansteigen ließ. Dieses unglaublich heftige Phänomen, das in den Fjorden und im ”Land des Feuers” häufig vorkommt, führt zu Windböen, die schnell 100 km/h oder mehr erreichen können, was ein Boot mit einer zu großen Segelfläche entmasten kann. Glücklicherweise waren wir in der Lage, dies vorauszusehen und uns gegen den Wind zu stellen, da wir von den Schaumwolken gewarnt wurden, die er mit sich führte, als er sich uns mit hoher Geschwindigkeit näherte. Das war zweifellos der größte Adrenalinschub des Törns!

Später nahm der Wind allmählich zu und erwies sich als heftiger als erwartet (gegen Mittag etwa 35 Knoten gegenüber den angekündigten 20 Knoten). Dadurch waren wir gezwungen unseren Plan zu ändern und mussten den Motor anwerfen, um in der bezaubernden Cala di Volpe Schutz zu suchen, ein paar Kilometer nördlich von Portisco, wo wir zwei Tage zuvor das Boot übernommen hatten. Wir verbrachten den Nachmittag dort und ankerten in 3 m Tiefe in erstaunlich klarem Wasser. Einige starke Windböen erschütterten das Boot trotzdem, aber der Anker hielt sehr gut. Am Ende des Tages setzten wir bei einem vernünftigeren Wind (Stärke 5) die Segel in Richtung Caprera, wo wir nachts im funkelnden Mondschein ankamen. Wir ankerten in 6 m Tiefe in der Cala Caprese, einer großen Bucht, die gut vor Westwinden geschützt ist (einer der wenigen Ankerplätze im Maddalena-Park, an denen das Ankern erlaubt ist) und verbrachten einen Abend mit Gesellschaftsspielen unter einem traumhaften Sternenhimmel.

poltu ottiolu beach
Sonnenaufgang am Strand von Porto Ottiolu vor einer morgendlichen Segeltour(Foto von François Lillet)

the sailing crew
Unsere Crew auf dem Weg nach Cala di Volpe(Foto von Antoine B.)

Tag 4 : Caprera → La Maddalena (Cala Spalmatore) (6 Meilen, 1 Stunde)

Da wir in der Nacht angekommen sind, entdeckten wir erst am nächsten Morgen die Szenerie, in der wir geankert hatten! Wir befanden uns in der großen Bucht von Cala Caprese, die im Südosten der Insel Caprera liegt. Das Wasser ist hier besonders türkisfarben (wir begannen langsam, uns daran zu gewöhnen!). Am Ende der Bucht befindet sich ein schmaler Sandstreifen, der sowohl nach Norden als auch nach Süden zeigt, gegenüber dem "Festland", wenn man Sardinien im Vergleich zum Archipel als Festland betrachtet.

Da der Wetterbericht bis zum Abend starken Wind vorhersagte und wir durch eine kleine Klippe gut geschützt waren, beschlossen wir, den Tag hier zu verbringen. Zwei Freunde entschieden sich an Bord auszuruhen, während wir anderen mit dem Beiboot an Land gingen, um eine spontane Wanderung zu unternehmen. Wir umrundeten Caprera, eine sehr schöne, wilde, fast unbewohnte und unberührte Insel. Hier trafen wir auf zahlreiche Wildschweine, darunter eine Bache mit ihren Frischlingen, von denen wir Abstand hielten, sowie einige Steinböcke und zahlreiche Wildvögel. Eine der wenigen Behausungen dort ist das Haus von Giuseppe Garibaldi, dem Helden der italienischen Einigung im 19. Jahrhundert, der fast 20 Jahre lang als Einsiedler in Caprera lebte, wenn er nicht in militärische Konflikte verwickelt war. Für die Umrundung der Insel sollte man sich etwa 2 Stunden einplanen. Danach überquerten wir die Brücke zur Insel La Maddalena, welche nur wenige Hundert Meter westlich von Caprera liegt. Diese Insel, die Hauptinsel des gleichnamigen Archipels, ist die einzige bewohnte Insel mit einem kleinen Industriegebiet und einem sehr schönen historischen Ortskern mit Hafen.

Wir kehrten dort für ein Getränk ein, bevor wir den Rückweg zu unserem Segelboot antraten. Nach dem Abendessen legten wir ab und fuhren zur Cala Spalmatore im Nordosten der Insel La Maddalena. Nach einer einstündigen Fahrt, bei der wir Caprera im Norden umfuhren und La Maddalena erreichten, machten wir bei Einbruch der Dunkelheit an einer Boje fest.

Departure for a trip to the island of Caprera
Abfahrt im Beiboot auf dem Weg zu unser spontanen Erkundung der Insel Caprera. (Foto von Thierry F.)

View of boat from the heights of the island of Caprera
Blick auf unser Segelboot von den Höhen der Insel Caprera. (Foto von Guillaume C.)


Tag 5 : La Maddalena (Cala Spalmatore) → Passo Cecca di Morto → Santa Teresa di Gallura (5 Meilen, 1 Stunde; danach 10 Meilen, 2 Stunden)

Wir standen am Vormittag auf und setzten die Segel, um La Maddalena im Norden zu umrunden und zwischen ihr und den kleinen Riffen südlich der drei Inseln (Budelli, Razzoli und Santa Maria) Slalom zu fahren. Ich sage "die drei Inseln", weil diese sich fast berühren. An ihrer Kreuzung befindet sich ein wunderschöner Ankerplatz, der Passo Cecca di Morto.

Bei Windstärke 5 (ca. 35 km/h) aus Nordwest drehten wir ein paar lustige Runden. Gegen Mittag ankerten wir etwas südlich des Passo Cecca di Morto, um uns für das Mittagessen angemessen zu schützen. Einer von uns fütterte eine Möwe, was innerhalb weniger Minuten gut 15 Möwen in den hinteren Teil des Cockpits lockte. Ihre Schreie, die wie Miauen klangen, begleiteten dann den Rest unserer Mahlzeit. Man sollte aber dazu sagen, dass wir auch das einzige Boot in der Nähe waren.

Am Nachmittag legten wir dann wieder ab und steuerten den Hafen von Santa Teresa di Gallura an, der nördlichsten Stadt Sardiniens, gegenüber von Bonifacio liegend. Auf dem Weg dorthin nahm der Wind ziemlich stark zu (Windstärke 6, ca. 45 km/h) und wir segelten gegen eine ziemlich starke Brise an. In den "Bouches de Bonifacio", d. h. zwischen Korsika und Sardinien wird 1) der Westwind durch den Venturi-Effekt beschleunigt und weht leicht ein Dutzend Knoten schneller als der Wind auf Korsika und Sardinien. Und 2) ist man dort einer Brise ausgesetzt, die nicht von den Küsten aufgehalten wird. Gegen 19 Uhr erreichten wir den hübschen Yachthafen von Santa Teresa, der an der Basis eines gut geschützten, natürlichen Hafens liegt. Die Umgebung und Zufahrt ist bezaubernd und farbenfroh. Am Abend aßen wir hoch oben im Stadtzentrum im "Ristorante Da Thomas" (ein sehr gutes Fischrestaurant für 25 bis 50 Euro pro Person).

Lunch break in the South of the Passo Cecca di Morto
Mittagessen im Süden der Passo Cecca di Morto. (Foto von Antoine B.)

arrival at the port of Santa Teresa di Gallura
Unsere Ankunft im Hafen von Santa Teresa di Gallura. (Foto von Pierre L.)


Tag 6 : Santa Teresa di Gallura → Lavezzi → Passo Cecca di Morto (7 Meilen, 1,5 Stunden; danach 5 Meilen, 1 Stunde)

Von Zeit zu Zeit tut eine Nacht im Hafen gut! Wir haben gut geschlafen, konnten uns in richtigen Duschen waschen und frühstückten an Land. Drei von uns hatten die Aufgabe, ein paar Besorgungen zu machen, dann verließen wir den Hafen. Die Nacht hat uns 48 Euro gekostet, was für ein 51-Fuß-Schiff nicht viel ist, auch in der Nebensaison.

Wir nahmen Kurs auf französisches Land: die Lavezzi, genauer gesagt Lavezzu, die Hauptinsel dieses wunderschönen Archipels, der etwa fünf Meilen südlich von Bonifacio liegt. Da der Wind schwach und das Meer im Gegensatz zum Vortag ruhig war, war der perfekte Tag, um dort zu ankern. Und das aus gutem Grund: Die Ankunft ist fast unwirklich. Als wir in der Cala di Giunco auf der Südseite in 6 Metern Tiefe ankerten, ankerten wir buchstäblich in einem Pool, so türkisblau und klar durchscheinend war das Wasser. Die Fische, welche sich dort in einem geschützten Gebiet befinden, tummelten sich hinter unserem Cockpit und hofften, dass wir ihnen etwas zu fressen geben würden. Wir sind sofort ins Wasser gesprungen, um mit ihnen zu schwimmen (sie sind nicht wirklich scheu!).

Nach einem leckeren Risotto von unserer Nonna Antonio (Spitzname für unseres Kochs) fuhren wir mit dem Beiboot an Land und erkundeten die Insel. Wir hielten natürlich am Friedhof der Schiffbrüchigen der Sémillante, einer 54 Meter langen Fregatte, die im Winter 1855 in einen Sturm geriet und mit voller Wucht auf ein nahe gelegenes Riff lief. Alle 773 Besatzungsmitglieder verloren dabei auf tragische Weise ihr Leben und liegen seitdem in diesem Paradies namens Lavezzu begraben. Ein paar Touristen waren auf der Insel unterwegs, aber nach 18:00 Uhr (ich nehme an, das letzte Schiff fährt zu dieser Zeit zurück nach Bonifacio) war niemand mehr auf der Insel und wir waren komplett alleine mit den zwei oder drei anderen Booten, die in der Cala Lazarina neben uns vor Anker lagen. Während die Nacht hereinbricht, verdunkelt sich das Wasser nach und nach zu Smaragdgrün, der Himmel nimmt eine goldene Farbe an, während die Granitblöcke stolz, unbeweglich und ewig im Wasser thronen. Nachdem wir dieses einzigartige Schauspiel während des Aperitifs genossen hatten, fuhren wir in Richtung Südwesten mit Kurs auf die drei Inseln Budelli, Razzoli und Santa Maria, bevor wir eine Stunde später im Passo Cecca di Morto in etwa 3 m Tiefe ankerten.

archipelago of the Lavezzi
Lavezzu: die Hauptinsel des Lavezzi-Archipels. (Adobe Stock Foto)

shoaling and schooling fishes
Auch wenn es so aussieht, dies ist tatsächlich kein Pool, sondern das Heck unseres Segelbootes. (Foto von François Lillet)

snorkelling session in the turquoise waters of the Cala di Giunco
Schnorchel im türkisfarbenen Wasser der Cala di Giunco. (Foto von Jérémie V.)

sunset around Passo Cecca di Morto
Letzter Sonnenuntergang des Segeltörns am Ankerplatz des Passo Cecca di Morto. (Foto von Antoine B.)


Tag 7 : Passo Cecca di Morto → Portisco (24 Meilen, 5 Stunden)

Ein Tag der Rückkehr könnte man sagen …! Wir sind kurz vor 8:00 Uhr aufgestanden, mitten auf dem erhabenen Passo Cecca di Morto, den wir bei unserem ersten Zwischenstopp wegen des Windes nicht wirklich genießen konnten. Nach unserem letzten Frühstück vor Anker setzten wir die Segel in Richtung Portisco. Da die Strecke recht lang war und der Wind nachließ, nutzten wir für das Ende der Fahrt den Motor. Wir passierten Maddalena, Caprera, Capo Ferro, Porto Cervo und Capo Capaccio, bevor wir vor Porto Rotondo in der Nähe von Portisco ankerten, um ein spätes Mittagessen einzunehmen. Schließlich war es an der Zeit zu tanken und das Schiff in der Cala dei Sardi, der Basis der Reederei, wo wir in Sardinien unser Boot gemietet hatten, anzulegen. Zum Abschluss ging es für ein letztes gemeinsames Abendessen in ein Restaurant in Portisco, um die besten und schönsten Momente der Reise Revue passieren zu lassen … und vor allem um über die Nächste zu sprechen!

Einige weitere Highlights unseres Törns in Bildern…

seagulls maddalena
Möwen die sich am Heck unseres Segelbootes versammelten im Passo Cecca di Morto, zwischen den drei Inseln. (Foto von Mickaël C.)

captain checking the mainsail
Unser Kapitän bei der Überprüfung des Großsegels. (Foto von Mickaël C.)

sailboat lavezzu
Blick von Lavezzu auf unsere Oceanis 51.1. (Foto von Mickaël C.)
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