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   Von Anaïs BEDE 

Redaktionsleiterin des Filovent Online-Magazins. „Ich reise leidenschaftlich gern und bin definitiv auf dem Wasser zu Hause, Urlaub reimt sich bei mir immer auf Bootsfahrt!“

 

15. November 2021

 

Lesezeit: 10 Minuten

 

 

KURZ GEFASST

 

Die Segelreviere: die Ionischen Inseln (Nord und Süd), der Saronische Golf, die Sporaden, die Kykladen, der Dodekanes

Was Sie erwartet: weiße Kalksteinklippen, glasklares Wasser, verwinkelte Gässchen mit weiß getünchten Häusern vor azurblauem Himmel – und natürlich der berühmte Meltemi! 

Die besten Ankerplätze: der Hafen von Gaios im Segelrevier der Ionischen Inseln und die Bucht von Serifos in den Kykladen 

 

 

Griechenlands Segelreviere
Griechenlands Segelreviere (anklickbare Karte)

 

 

Übersicht

 

  1. Praktische Informationen für Ihre Griechenland Yachtcharter
  2. Was macht Griechenland so besonders?
  3. Revierinformationen
  4. Griechenlands beste Ankerplätze
  5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter
  6. Wetter und Windverhältnisse

 

 

 

 

„Griechenland ist das Paradies für Segler: Von Frankreich aus kommt man ganz leicht dorthin und man kann herrlich abschalten. Egal in welchem Revier man segelt, eine Insel ist wirklich schöner als die andere.“ berichtet David von seiner Entdeckungstour in Griechenlands Inselparadies.

In Griechenland gibt es alles, was einen Traumtörn ausmacht: malerische Dörfer an den Felswänden von Santorin, strahlend weiß schimmernde Häuser mit blauen Fensterläden in Mykonos, antike Legenden in Ithaka… Ihre Odyssee in Griechenland verspricht, ein unvergessen schöner Segeltörn zu werden!

 

Familie Billon
Grégoire und seine Familie an Bord ihres Charterkatamarans in den Sporaden (Foto von Grégoire Billon)

 

 

1. Praktische Informationen für Ihre Griechenland Yachtcharter

 

Preisübersicht nach Saison und Bootstyp

 

In folgender Tabelle haben wir die Durchschnittspreise für eine Yachtcharter in Griechenland aufgeführt. Die Preise variieren dabei je nach Saison, Verfügbarkeit, Modell, Baujahr, Länge...

 

Bootstyp Hochsaison
Juli und August
Zwischensaison
Mai, Juni und September
Nebensaison
April und Oktober
Monohull (35 Fuß / ≈ 2 Kabinen) 3 000 € 2 700 € 2 300 €
Monohull (40 Fuß / ≈ 3 Kabinen) 3 500 € 3 000 € 2 700 €
Monohull (45 Fuß / ≈ 4 Kabinen) 4 000 € 3 500 € 3 200 €
Katamaran (40 Fuß) 7 000 € 6 500 € 6 000 €
Katamaran (50 Fuß) 13 000 € 11 500 € 10 000 €

 

Die verschiedenen Startbasen

 

Je nach Segelrevier können Sie Ihren Törn von verschiedenen Charterbasen aus beginnen. Wählen Sie nach Lage, Charterkatalog, Preis und Flughafenanbindung Ihren idealen Ausgangspunkt.

Je nach Reiseziel und Wunschtörn, starten Sie am besten von:

  • Korfu für einen Segeltörn in den Norden der Ionischen Inseln, da dies der einzige Stützpunkt in diesem Revier ist;
  • Lefkas/Lefkada für einen Törn in den Süden der Ionischen Inseln. Sollten Sie in Athen landen, planen Sie bitte eine Autofahrt von 5 Stunden nach Lefkas ein. Sie können von Deutschland aus aber auch auf dem kleinen Flughafen Preveza/Lefkada landen;
  • Athen zum Segeln im Saronischen Golf und den Kykladen. Athen ist die wichtigste Charterbasis Griechenlands und sehr gut zu erreichen. Viele Boote werden hier zum Chartern angeboten und der nahegelegene Flughafen macht die Stadt zum idealen Ausgangspunkt für einen gelungenen Törn. Als kostengünstigere Alternative zu Athen können Sie auch Lavrion als Startbasis wählen;
  • Volos oder Skiathos, um in den Sporaden zu segeln;
  • Kos für einen Törn im Dodekanes. Von hier aus können Sie sowohl Kurs auf den nördlichen als auch auf den südlichen Dodekanes nehmen.

 

Thibault und seine Crew am Ankerplatz von Igoumenítsa
Thibault und seine Crew am Ankerplatz von Igoumenítsa, im Norden der Ionischen Inseln, auf einer Bavaria 38 Cruiser (Foto von Thibault)

 

 

Welche Befähigungsnachweise sind notwendig?

 

Pour naviguer en Grèce, il est impératif d’avoir un permis bateau que cela soit pour skipper un voilier monocoque, un catamaran ou un bateau à moteur. Bootsführerscheine, die von der Europäischen Union ausgestellt sind, werden in amtlich beglaubigter englischer und griechischer Übersetzung angenommen – zusammen mit einem Begleitschreiben, dass die Ausstellung durch eine offiziell anerkannte Behörde im Herkunftsland bescheinigt. Auf Anfrage stellt die deutsche Botschaft in Athen dieses Begleitschreiben aus.

Wenn Sie sich für eine Yachtcharter mit Skipper entschieden haben, brauchen Sie natürlich keine Lizenz.

 

2. Was macht Griechenland so besonders?

 

Griechenland, das ist ein Hauch von Antike, das sind Ruinen von sagenreicher Vergangenheit, weite Olivenhaine, der Duft von Sonne und Meersalz auf der Haut – eine der ältesten Kulturen der Welt und die Wiege der westlichen Zivilisation. In diesem Museum unter freiem Himmel vergeht kein Tag, an dem man nicht der Stätte eines Gottes, der Ruine antiker Tempel oder einst berühmter Amphitheater begegnet. Zu Griechenlands architektonischem Reichtum gehören über 18 UNESCO-Weltkulturerbestätten, mit denen nur wenige andere Reiseziele weltweit konkurrieren können.

Mit mehr als 13 000 Kilometern Küste verfügt Griechenland außerdem über eine der längsten Küstenlinien Europas, ein wahrhaft absolutes Segelparadies! Und bei 5 Segelrevieren ist für jeden Segler und jede Seglerin das Richtige dabei: die Sporaden, der Saronische Golf, die Kykladen und der Archipel der Ägäis, der Dodekanes, sowie die Ionischen Inseln. Egal ob Sie in der Ägäis oder im Ionischen Meer segeln, die üppige Artenvielfalt ihrer Inseln und Eilande, die traumhaften Strände und zauberhaften Badebuchten mit kristallklarem Wasser lassen jedes Herz höher schlagen… Athen und Delos für geschichtsinteressierte Segler, Mykonos und Santorin als bekannte Partyspots, Ithaka die Legendäre – hier kommen alle Reisenden auf ihre Kosten!

 

3. Revierinformationen

 

Die Sporaden

„Auf unserem Griechenlandtörn haben wir die Sporaden entdeckt, voller verborgener Schätze und wunderschöner ruhiger Buchten wie die von Ormos Planitis. Wir sind nach Piperi, östlich von Alonissos, gesegelt, um die letzten Mönchsrobben im Mittelmeer zu sehen“ erzählt mir begeistert Grégoire, einer unserer Kunden, von seinem zweiwöchigen Törn an Bord einer Athena 38. Der Archipel der Sporaden trägt seinen Namen nach dem Adjektiv „sporas“, das Altgriechisch „verstreut“ bedeutet, also wörtlich die Inselgruppe als „die Verstreuten“ bezeichnet – ähnlich wie der Dodekanes und im Gegensatz zu den Kykladen, die im Kreis um Delos herum organisiert sind.

Skiathos liegt inmitten der Ägäis und ist eine Oase der Ruhe mit zauberhaften Stränden, die den Charme der Insel ausmachen. Der von Pinien gesäumte Strand von Koukounaries im Süden der Insel und der ruhige Strand von Agia Paraskevi versprechen viele schöne Stunden am Meer. Geschichtsinteressierte Segler können die Festung von Kastro, das Kloster Panagia Kounistra oder das postbyzantinische Kloster Evangelistria besuchen.

 

Stadt auf Skiathos
Blick auf die bezaubernde Stadt Skiathos (Foto: Adobe Stock)

 

Weiter geht es nach Skopelos. Eine traumhafte Küstenlinie mit eindrucksvollen Felsenformationen, das ist die Kulisse des Musicals Mamma Mia und verschlägt mit malerisch grünen Landschaften und kristallinem Wasser einer jeden Crew die Sprache!

Ein weiteres beliebtes Ziel in den Sporaden ist schließlich Alonissos. Diese Insel ist Namensgeber des ersten Meeresnationalpark Griechenlands und umfasst mehrere unberührte Inseln. Als Highlight der Insel gilt der Besuch des kleinen hochgelegenen Dorfes Chora mit atemberaubendem Blick auf die Ägäis. Entspannen können Sie sich am Strand Stafilos, mit seiner malerisch waldgesäumten Bucht, oder am kleineren, naturbelassenen Strand Holovo. Auf der Insel können Sie ebenfalls zahlreiche Klöster besichtigen wie zum Beispiel Metamorfosi, Timios Podromos und Sankt Riginou.

 

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang auf der Fahrt von Skiros nach Alonissos (Foto von Grégoire Billon)

 

Der Norden der Ionischen Inseln

Ihre Route durch den Norden der Ionischen Inseln beginnt in der Stadt Korfu, einer der schönsten Städte Griechenlands und UNESCO-Weltkulturerbe. Die Architektur der Stadt ist besonders facettenreich und wechselt zwischen farbenfroh schimmernden Häusern und schlichteren Fassaden, allesamt Zeitzeugen des venezianischen Kultureinflusses zwischen 15. und 18. Jahrhundert und der britischen Besetzung im 19. Jahrhundert. Aber auch außerhalb der Hauptstadt gibt es sehenswerte Orte und malerische Ecken. Die Fischerdörfer Benitses und Petriti lassen Sie in eine typisch griechische Kulisse eintauchen: weiß getünchte Häuser, die sich an steile Felswände schmiegen, und kleine Häfen mit gemütlichen Tavernen, in denen frisch gefangener Fisch serviert wird.

 

Blick auf die Altstadt von Korfu
Blick auf die facettenreiche Architektur der Altstadt von Korfu (Foto Istion Yachting)

Auch die Inseln rund um Korfu bringen Reisende immer wieder zum Staunen! Die von grünen Landschaften und antiken Legenden umwobene Insel Paxos gehört zum Muss eines jeden Segeltörns. Denn der griechischen Mythologie zufolge wurde Paxos von Korfu durch Poseidons Dreizack getrennt, der für seine Liebe zur Göttin Amphitrite einen abgelegenen, intimen Ort suchte. Und die Insel hat tatsächlich wunderschöne Strände zu bieten: Kanoni oder Paralia im Dorf von Lakka, aber auch den Strand von Emiritis im Westen, der nach dem Einsturz einer Kalksteinklippe im Jahr 2007 entstand. Zu den Highlights zählen ebenfalls die nur wenige Seemeilen entfernten Strände von Antipaxos. Wild und unbewohnt lädt Antipaxos zum Verweilen ein – besonders zu empfehlen ist der Strand von Voutoumi – „Paradies“ auf Griechisch.

 

Paxos
Einfach nur grandios: feiner Sandstrand, steile Klippen, türkisfarbenes Wasser und Ihre Segelyacht Willkommen auf Paxos! (Foto: Adobe Stock)


Schließlich endet Ihre Route durch den Norden der Ionischen Inseln am Archipel der Diapontischen Inseln. Dieser besteht aus den 3 Inseln Erikóusa, Othoni und Mathraki. Auch hier machen sich die Spuren Griechenlands antiker Vergangenheit bemerkbar. Denn auch wenn die Debatte über den genauen Standort weiterhin lebhaft bleibt, könnte Othoni die Insel sein, auf der Odysseus sieben Jahre lang Kalypsos Gefangener war.

 

Der Süden der Ionischen Inseln

„Im Ionischen Meer zu segeln ist ein Traum! Der Meeresboden ist von unsagbarer Schönheit und die Farben des kristallklaren Wassers einfach umwerfend“, erzählt mir Filovent-Kunde Matthieu, der auf einer Oceanis 46.1 segelte. Von Lefkada / Lefkas aus erkundet man den Süden der Ionischen Inseln und segelt an leuchtend weißen, von üppiger Natur gesäumten Kalksteinklippen entlang.

 

One House Bay
Matthieus Törn zur Traumbucht One House Bay auf der Insel Atoko (Foto von Matthieu Deperraz)

Gönnen Sie sich einen Zwischenstopp auf der größten Insel des Ionischen Archipels: Kefalonia. Ob Kloster St. Georg, Melissani-Höhlen oder Nationalpark Mount Ainos, hier gibt es jede Menge zu besichtigen. Als krönenden Abschluss empfehlen wir das malerische kleine Fischerdorf Fiskardo im Norden der Insel.

Ithaka, die Legendäre, ist der griechischen Mythologie nach die Heimatinsel von Odysseus. Atemberaubende Landschaften, traumhafte Strände, soweit das Auge reicht und kleine, von Kiefern umgebene Buchten… Ithaka hat alles, was das Herz begehrt! Wir können Ihnen ganz besonders den Strand von Gidaki im Südosten der Insel ans Herz legen.

 

Strand von Gidaki
Strand von Gidaki (Foto: Adobe Stock)

Zakynthos, auch bekannt als Zakyte oder Zacynthe, ist eine Insel vor der Küste des Peloponnes. Sie ist berühmt für ihre feinen Sandstrände, an denen Sie die geschützten „Caretta“ Meeresschildkröten beobachten können. Überdies mangelt es auf der Insel nicht an Aktivitäten: geschichtsinteressierte Segler besuchen die venezianische Zitadelle, die an die italienische Vorherrschaft in Griechenland erinnert, die Sportlicheren unter Ihnen wandern in den Bergen, letztendlich können alle an den zahlreichen Stränden der Nordküste entspannen. Ein absolutes Muss ist die Schiffswrack-Bucht im Südwesten. Die von Touristen beliebte Bucht ist von hohen Klippen aus weißem Kalkstein umgeben, an deren Strand das Wrack des Schmugglerschiffes Panagiotis liegt.

 

Der Argo-Saronische Golf

„Im Saronischen Golf zu segeln ist ideal für Segler, die nicht zu viel segeln wollen und dabei die griechische Inselschönheit genießen möchten“, gesteht mir Jean-Pascal, der eine Bavaria Cruiser 56 skipperte. Der Saronische Golf liegt vor den Toren Athens, zwischen Attika und dem Peloponnes, und umfasst viele Inseln von zeitlosem Charme. Die Hauptinseln dieses Archipels sind: Salamis, Ägina, Angistri, Poros, Hydra, Dokos und Spetses.

Die Fahrt durch den Saronischen Golf beginnt in Athen, von wo aus Sie sich gut mit Ihrer Yacht vertraut machen können. Nehmen Sie sich aber vorher Zeit für einen Athen-Besuch, denn hier zieren zahlreiche Ruinen antiker, griechischen Göttern gewidmeter Tempel die Stadt. Zu den einzigartigsten Relikten gehören der Tempel des Zeus, Athenes Parthenon, das Dionysostheater, das Odeon des Herodes Atticus und die Akropolis.

Nehmen Sie dann Kurs auf Hydra, dem architektonischen Juwel unter Griechenlands Inseln. Hydras Hauptstadt wurde in Form eines Amphitheaters mit Blick auf den Hafen gebaut, einer der schönsten in ganz Griechenland.

 

Hydra
Segelyacht an der Küste von Hydra (Foto Adobe Stock)

 

Die Entdeckungsreise durch den Argo-Saronischen Golf geht in Poros weiter. Wandern, Radfahren, Segeln – auf dieser Insel gibt es viel zu erleben. Liebhaber von antiken Ruinen können den Poseidon-Tempel des 6. Jahrhunderts v. Chr. oder den Uhrenturm von 1927 mit Blick auf die Stadt Poros besichtigen.

Letztes Highlight dieser Route ist schließlich Spetses. Als Insel mit langer Seefahrertradition wirkte Spetses im 19. Jahrhundert entscheidend im griechischen Unabhängigkeitskrieg gegen das Osmanische Reich mit. Anfang September gedenkt man im Haupthafen dafür alljährlich seiner berühmtesten Einwohnerin und Kriegsheldin, Laskarina Bouboulina, deren Flotte die der Osmanen 1821 siegreich zurückschlagen konnte.

 

Die Kykladen

Die Kykladen gehören zu den beliebtesten Reisezielen Griechenlands. Reich an historisch sagenhafter Vergangenheit und einzigartiger Artenvielfalt steht dieser Archipel für unvergessliche Erlebnisse.

Für Geschichtsbegeisterte ist die Insel Delos ein Muss. „Der beste Teil unseres Segeltörns stand ganz im Zeichen der antiken Geschichte, als wir die archäologischen Ausgrabungen auf der Insel besichtigt haben. Es war hoch interessant“, erzählt mir Christian, einer unserer Kunden, der auf einer Oceanis 40 segelte. Die griechische Mythologie besagt, dass Zeus' Geliebte, Leto, Apollon und Artemis auf dieser Insel zur Welt gebracht haben soll. Die von Zeus Zwillingskinder erwartetende Leto wurde von der eifersüchtigen Hera mit jenem Fluch belegt, der sie daran hindern sollte, ihre Kinder auf festem Boden zu gebären. Leto fand Zuflucht auf einer kleinen schwimmenden Insel und versprach, dass diese nach der Geburt blühen und erleuchten werde. Und tatsächlich soll sie sich bei Apollons und Artemis‘ Geburt dann in Delos, die „Sichtbare“, verwandelt haben.

 

Blick auf die Windmühlen von Mykonos
Blick vom Meer auf die Windmühlen von Mykonos (Foto Adobe Stock)

Nachdem Sie auf Delos reichlich Geschichte getankt haben, empfängt Sie auf der nur wenige Seemeilen entfernten, für ihr pulsierendes Nachtleben bekannten Insel Mykonos ein ganz anderes Ambiente. Neben wilden Nächten ist Mykonos aber auch für ihre Windmühlen bekannt, die im 17. und 18. Jahrhundert erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Insel beitrugen.

Schließlich sollten Sie Santorin, im äußersten Süden der Kykladen, auf gar keinen Fall verpassen. Santorin wird in Griechenland Santorini genannt und ist eine Insel mit ganz besonderem Charme, denn hier schmiegen sich Dörfer an Felsklippen und bieten atemberaubende Ausblicke, kleine Gassen schlängeln sich durch weiß schimmernde Häuser und Kirchen mit leuchtend blauen Kuppeln. Der Caldera, ein vom Wasser überfluteter, mit Klippen umgebener Vulkankrater ist ebenfalls ein spektakulärer Ort. „Wir haben den Krater von innen mit unserem Boot umrundet. Es war einfach nur magisch, als wir im Herzen des Kraters merkten, wie tief er ins Meer stürzt“, erzählt Christian.

 

Blick vom Meer aus auf Santorin
Blick vom Meer aus auf Santorin (Foto von Philippe Marty)

Natürlich gibt es noch weitere, ebenso zauberhafte Inseln in diesem Archipel. Um nur einige zu nennen: Syros, Amorgos, Myros, Serifos, Sifnos, Kea...

 

Der Dodekanes

Nicht ganz so bekannt wie die Kykladen, verspricht der Dodekanes ebenfalls großartige Segelerlebnisse. „Es ist ein ideales Ziel für einen Segeltörn mit der Familie. Man kann überall baden, das Wasser ist glasklar, angenehm warm, voller Fische und die Navigationsbedingungen sind gut“", so Filovent-Kunde Julien, der mit seiner Familie an Bord einer Oceanis 51.1 segelte. Der Dodekanes bildet ein Archipel von 160 Inseln und Eilanden unterschiedlicher Größe, die sich bis zur türkischen Küste hin erstrecken. Seine 12 Hauptinseln gaben ihm seinen Namen, der sich aus „dodeka“, zwölf, und „nesos“, Inseln, zusammensetzt. Dieser Archipel ist Teil der von byzantinischen, osmanischen und venezianischen Vorherrschaften geprägten Kulturgeschichte Griechenlands.

 

Blick auf Kalymnos
Blick auf Kalymnos (Foto: Adobe Stock)

Planen Sie einen ersten Halt bei Leros ein. Wüstenartige Berge und grüne Küsten machen den Charme dieser Insel aus, aber es führt auch kein Weg an der Burg der Jungfrau Maria vorbei, von der aus Sie ein fantastischer Panoramablick auf Patmos, Kalymnos und die kleinasiatische Küste erwartet.

Auch Kalymnos hat viele Gesichter: bergige Landschaften, paradiesische Klettermöglichkeiten, religiöses Kulturerbe, malerische Dörfer wie Emporios oder Pothia… Da ist für alle Reisenden etwas dabei!

Rhodos, Kos und Patmos bieten Ihnen eine historisch spannende Auszeit. Patmos ist als Wallfahrtsort bekannt, denn hier soll der Apostel Johannes seine göttliche Offenbarung gehabt haben, die ihn dazu veranlasste, die Apokalypse zu schreiben. Rhodos hingegen beherbergte eines der sieben Weltwunder: den Koloss von Rhodos, jener gigantischen Statue des Sonnengottes Helios, die bei einem Erdbeben zerstört wurde. Schließlich begegnen Sie auf Kos einer unumgänglichen Figur der Medizin, denn Hippokrates gründete auf dieser Insel die berühmte Medizinschule der Antike. Auf Kos gibt es immer noch eine Vielzahl antiker Spuren zu besichtigen: die Ruinen der Agora mit einer Statue des Hippokrates, die römischen Thermen und das, dem Gott der Heilung gewidmete Heiligtum des Asklepieion.

 

Blick auf Rhodos
Blick auf Rhodos (Foto: Adobe Stock)

Die schönsten Strände des Archipels sind der Mirties-Strand auf Kalymnos mit Blick auf die Insel Telendos, der Agriolivado-Strand mit kristallklarem Wasser inmitten sattgrüner Natur und die Taucherbucht von Sankt Paul auf Rhodos.

 

4. Die besten Ankerplätze in Griechenland

 

Ankerplätze in den Ionischen Inseln

 

Ankern am Kanal der Liebe, in der Nähe des Dorfes Sidari

Ein emblematischer und bei Touristen beliebter Ankerplatz im Nordwesten der Insel Korfu. Die Legende besagt, dass, wenn zwei Liebende durch den Kanal schwimmen, ihre Liebe für immer hält. Natürlich entstandene Sandsteinklippen bilden hier einen Kanal und führen zu einem kleinen, hellen Sandstrand.

 

Kanal der Liebe
Blick auf den Liebeskanal (Foto: Adobe Stock)

Ankern im Hafen von Gaios

Der Hafen von Gaios im Osten von Paxos hat zwei recht schmale Einfahrten im Norden und Süden. „Dieser Hafen ist wirklich schön und authentisch mit seinen Tavernen und Cafés, die auf die Stege blicken. Seine Besonderheit? Es gibt keine Hafenmeisterei! Um einen Platz zu finden, gilt also: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Bei den Manövern konnten wir aber auf die Hilfe der Segler um uns herum zählen“, erzählt mir Thibault, der mit einer Bavaria Cruiser 36 segelte.

 

Ankerplätze im Saronischen Golf

 

Ankern bei Ormos Skindos, im Norden von Dokos

Dokos ist eine kleine, unbewohnte Insel zwischen Hydra und Spetses. Die Bucht von Ormos Skindos ist windgeschützt und sandiger Grund sorgt für gute Ankermöglichkeiten.

 

Dokos
Blick auf Ormos Skindos (Foto: Adobe Stock)

Ankern in der Bucht von Zogiormia, nördlich von Spetses

Dieser Platz ist windgeschützt und vor allem bei Sonnenuntergang sehr schön. Außerdem ist er besonders ankerfreundlich.

 

Ankerplätze in den Kykladen

 

Ankern in der Bucht von Serifos

Dieser Ankerplatz gehört zu Daniels Favoriten: „Die Bucht von Serifos im Südosten der Insel ist ruhig und der Sandstrand besonders angenehm“. Der Zwischenstopp in Serifos führt Sie bis zum hochgelegenen Dorf Chora: „Dieses typische Dorf ist in zwei Stunden Fußweg erreichbar. Einmal angekommen, genießt man den unverwechselbaren Charme griechischer Dörfer: weiß getünchte Häuser und kleine schattige Gässchen“, verrät mir Christian.

 

Blick auf die Bucht von Serifos
Blick auf die Bucht von Serifos (Foto: Adobe Stock)

 

Ankern in der Vourkari-Bucht in Kea

Dieser Ankerplatz wurde mir von Konstantinos empfohlen, der vor Ort für unseren Partner Istion Yachting arbeitet. Er ist ruhig, liegt in einer wunderschönen Bucht und die freundlichen Gastwirte der Tavernen entlang der Uferpromenade helfen Ihnen gerne beim Anlegen.

 

Ankerplätze auf dem Dodekanes

 

Ankern in der Livadi-Bucht, nordöstlich von Patmos

Dieser Ankerplatz wurde mir von Alexander empfohlen, der mit seiner Familie auf einer Lagoon 40 segelte: „Es ist eine schöne, vor dem Meltemi geschützte Bucht mit klarem türkisblauem Wasser. Ganz hinten in der Bucht erwartet Sie ein Kieselstrand und lädt zum Baden ein.“

 

Ankern in der Bucht von Palionisos bei Kalymnos

Palionisos ist Alexanders zweiter Favorit: „Diese Bucht ist gut geschützt, festgemacht wird an Bojen. Die Umgebung ist wunderschön und das Wasser kristallin. Außerdem ist der Ankerplatz kostenlos und die Betreiber der Palionissos Paradise Taverne helfen Ihnen beim Anlegen. Ein kleines Juwel!“

 

Blick auf die Bucht von Palionisos
Blick auf die Bucht von Palionisos (Foto von Alexandre Lupo)

 

Ankerplätze in den Sporaden

 

Ankern in der Bucht Limani Panormos, westlich von Skopelos

Dieser Ankerplatz befindet sich in einer lieblichen, bewaldeten Umgebung. Die harmonische Kombination aus kristallklarem Meeresblau und frischem Waldgrün ist einfach nur perfekt!

 

Ankern in der Kechria-Bucht, im Norden von Skiathos

Dieser Ankerplatz ist naturbelassen und gut vor Nordwind geschützt. Am Ende der Bucht befindet sich ein kleiner, feiner Sandstrand.

 

5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter

 

Route 1 – 1 Woche – Norden der Ionischen Inseln – 90 Seemeilen

Diese Route wurde mir von Konstantinos empfohlen, der für unseren lokalen Partner Istion Yachting arbeitet.

  • Tag 1: Korfu → Kassiopi, nördlich von Korfu (13 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 2: Kassiopi → die Diapontischen Inseln, in der Reihenfolge: Erikoussa, Othoni und Mathraki (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 3: Diapontische Inseln → Palaiokastritsa (13 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 4: Palaiokastritsa → Sidari, im Nordosten von Korfu, und der Liebeskanal (16 Seemeilen - 2,5 Stunden)
  • Tag 5: Sidari → Kalámi, an der Nordostküste von Korfu (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 6: Kalámi → Korfu (9 Seemeilen - 1,5 Stunden)

 

Um den Süden der Ionischen Inseln zu erkunden, finden Sie hier eine Route ab Lefkas.

 

Route 2 – 1 Woche – Dodekanes – 167 Seemeilen

Diese Route wurde von Julien bei einem Familientörn auf einer Oceanis 50.1 gefahren.

  • Tag 1: Kos → Psérimos (12 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 2: Pserimos → Kalymnos (12 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 3: Kalymnos → Agathonisi (50 Seemeilen - 8 Stunden)
  • Tag 4: Agathonisi → Arkoi (18 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 5: Arkoi → Patmos (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 6: Patmos → Leros (25 Seemeilen - 4 Stunden)
  • Tag 7: Leros → Kos (30 Seemeilen - 5 Stunden)

 

Blick auf die Insel Rinia an der Küste von Mykonos
Blick auf die Insel Rinia bei Mykonos in den Kykladen (Foto von Istion Yachting)

Route 3 – 1 Woche – Saronische Inseln – 140 Seemeilen

Diese Route wurde mir von unserem Partner vor Ort, Dream Yacht Charter, empfohlen.

  • Tag 1: Marina von Kalamaki → Hafen von Epidauros (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 2: Hafen von Epidauros → Hydra (33 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 3: Hydra → Spetses (15 Seemeilen - 2,5 Stunden)
  • Tag 4: Spetses → Poros (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 5: Poros → Ägina (15 Seemeilen - 2,5 Stunden)
  • Tag 6: Ägina → Marina von Alimos (17 Seemeilen - 3 Stunden)

 

Route 4 - 1 Woche – Sporaden – 106 Seemeilen 

 

  • Tag 1: Skiathos → Skopelos (16 Seemeilen - 2,5 Stunden)
  • Tag 2: Skopelos → Alonissos (10 Seemeilen - 1,5 Stunden)
  • Tag 3: Alonissos → Gioura (20 Seemeilen - 3,5 Stunden)
  • Tag 4: Gioura → Skantzoura (20 Seemeilen - 3,5 Stunden)
  • Tag 5: Skantzoura → Tsougrias (30 Seemeilen - 5,5 Stunden)
  • Tag 6: Tsougrias → Skiathos (3 Seemeilen - 30 Minuten)

 

 

6. Wetter und Windverhältnisse

 

In Griechenland herrscht mediterranes Klima. Die Temperaturen können in den Sommermonaten gerne auf über 30 °C klettern.

Was die Windverhältnisse betrifft, so macht der Meltemi, der berühmt-berüchtigte Mittelmeerwind aus dem Norden, der bis zu 35 Knoten erreichen kann, Ihre Segeltour zu einem sportlichen Erlebnis. Er trifft die Segelreviere unterschiedlich stark. Besonders stark weht er auf den Kykladen und im Dodekanes. In den Sporaden und im Saronischen Golf ist er weniger stark, da diese beiden Inselgruppen durch ihre Küsten geschützt sind. Die Ionischen Inseln schließlich bleiben vom Meltemi verschont, können aber thermischen Winden ausgesetzt sein.

 

Danksagung

Ich möchte mich bei allen Filovent-Kunden bedanken, die mit ihren Erfahrungsberichten und Fotos diesen Artikel auf persönliche und einzigartige Weise bereichert haben. Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Partner vor Ort, Dream Yacht Charter und Istion Yachting, insbesondere Konstantinos, für ihre Zeit und wertvollen Ratschläge.

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