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Kykladen : Welcher Bootstyp passt zu mir?

Kykladen- TIPPS & INFOS FÜR IHRE REISE



   Von Anaïs BEDE 

Redaktionsleiterin des Online-Magazins Filovent. „Ich reise leidenschaftlich gern und bin definitiv auf dem Wasser zu Hause, Urlaub reimt sich bei mir immer auf Bootsfahrt!“

 

18. November 2021

 

Lesezeit: 6 Minuten

 

 

KURZ GEFASST

 

Unbedingt sehenswert: Santorin, Mykonos und Delos  

Was Sie erwartet: Jede Insel der Kykladen ist besonders, jede Insel hat ihre eigene Identität. 

Die besten Ankerplätze: Die Bucht von Serifos und die Bucht von Akrotiri, im Süden von Santorin.

 

 

Übersicht

 

  1. Praktische Informationen für Ihre Yachtcharter in den Kykladen
  2. Die Kykladen entdecken und erleben
  3. Die besten Ankerplätze der Kykladen
  4. Routenplaner für Ihre Yachtcharter
  5. Wetter und Windverhältnisse

 

 

 

 

„Die Kykladen, das ist wie Segeln im Paradies, eine Insel ist einmaliger als die andere“, so Daniel, einer unserer Kunden, der an Bord einer Astrea 42 mit Filovent durch die Kykladen segelte. 

Von strahlend weißen Windmühlen und festlicher Stimmung auf Mykonos, über Delos' sagenumwobener Vergangenheit und antiken Säulen bis hin zum rötlich-schimmernden Krater im Sonnenuntergang auf Santorin… Die Kykladen sind das Herz der Ägäis und versprechen einen seglerisch besonders genussvollen Törn.

 

Daniel und seine Crew auf einer Astrea 42
Daniel und seine Crew auf einer Astrea 42 (Foto von Daniel)

 

 

1. Praktische Informationen für Ihre Yachtcharter in den Kykladen

 

Preisübersicht nach Saison und Bootstyp

 

In folgender Tabelle haben wir die Durchschnittspreise für eine Yachtcharter in den Kykladen aufgeführt. Die Preise variieren dabei je nach Saison, Verfügbarkeit, Modell, Baujahr, Länge...

 

Bootstyp Hochsaison
Juli und August
Zwischensaison
Mai, Juni und September
Nebensaison
April und Oktober
Segelyacht (35 Fuß) 2 500 € 2 000 € 1 700 €
Segelyacht (40 Fuß) 3 000 € 2 500 € 2 000 €
Segelyacht (45 Fuß) 4 000 € 3 500 € 3 000 €
Katamaran (40 Fuß) 6 500 € 5 500 € 4 800 €
Katamaran (50 Fuß) 13 000 € 11 000 € 9 000 €

 

Unsere Charterstützpunkte

 

Drei Starthäfen stehen Ihnen zur Verfügung und bringen Sie zu den schönsten Inseln der Kykladen. Die ideale Basis hängt dabei von den persönlichen Vorlieben, der geplanten Route und dem Angebot an Charteryachten ab...

Wählen Sie je nach Segelrevier Ihren idealen Ausgangspunkt:

  • Mykonos und Paros, dann sind Sie direkt in den Kykladen. Gute Flughafenanbindung in Nähe beider Basen;
  • Lavrion mit guter Flughafenanbindung und einer großen Auswahl an Charteryachten.

 

Blick auf die Insel Rinia, bei Mykonos
Blick auf die Insel Rinia, vor der Küste von Mykonos (Foto von Istion Yachting)

Unsere wichtigsten Partner vor Ort

 

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit zahlreichen Charterunternehmen in den Kykladen. Zu unseren wichtigsten Charterpartnern zählen:

  • Istion Yachting ist seit 1992 in der Charterbranche tätig, mit Hauptsitz in Athen, arbeitet aber von mehreren griechischen Ausgangsbasen aus (Korfu, Kos, Paros, Mykonos…). Dieser Vercharterer ist für die Qualität seiner Dienstleistungen, sein Angebot an Fahrtenyachten und für die Luxussegelyacht Charter bekannt. Von Paros, Mykonos oder Lavrion aus bietet Istion Yachting Segelyachten (Oceanis 46.1, Sun Odyssey 410, Hanse 458, Dufour 430…) und Katamarane (Lagoon 46, Bali 4.1, Lagoon 380…) ;
  • Dream Yacht Charter wurde im Jahr 2000 auf den Seychellen gegründet und bietet von rund 60 Destinationen aus über 1 000 Yachten zum Chartern an. In Lavrion verfügt dieser Vercharterer über 115 Boote, darunter Segelyachten (Dufour, Oceanis, Sun Loft, Sun Odyssey, Bavaria) und Katamarane (Bali, Lagoon, Lipari);
  • Kiriacoulis wurde 1980 gegründet, mit Hauptsitz in Athen. Von Paros und Mykonos aus bietet dieser Vercharterer Katamarane (Lagoon, Elba, Bali...) und Segelyachten (Dufour, Oceanis, Sun Loft…) an. Kiriacoulis wird für seine wettbewerbsfähigen Preise geschätzt und bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit an, Ihre Yachtcharter ab Sonntag zu beginnen und die Dauer flexibel zu gestalten, z. B. für 10 Tage;
  • HDM Sailing ist ein 1994 gegründetes Familienunternehmen. Ab Lavrion verfügt dieser Vercharterer über eine Flotte von ca. 15 Booten, darunter Katamarane (Lagoon) und Segelyachten (Oceanis, Sun Odyssey, Bavaria Cruiser).

 

Welche Scheine sind notwendig?

 

Um in Griechenland zu segeln, brauchen Sie einen Sportbootführerschein, egal ob Sie ein Einrumpfsegelboot, einen Katamaran oder ein Motorboot skippen. Bootsführerscheine, die von der Europäischen Union ausgestellt sind, werden in amtlich beglaubigter englischer und griechischer Übersetzung angenommen.

Wenn Sie sich für eine Yachtcharter mit Skipper entschieden haben, brauchen Sie für die Navigation in den Kykladen natürlich keine Lizenz.

 

2. Die Kykladen entdecken und erleben

 

Paros

Nach Naxos und Andros ist Paros die drittgrößte Insel der Kykladen und liegt dank zentraler Lage auf der Route vieler Segelcrews. Kein Wunder, denn hier erwarten Sie jahrtausendealte Kulturgeschichte, kleine Strände mit kristallklarem Wasser und schneeweiße, kubische Häuser in Bilderbuchdörfern.

Schöne, kleine Strände, einer besonderer als der andere, und pittoreske Felsbuchten sind hier rund um die Insel verteilt. Einzigartig schön (und im Sommer dementsprechend begehrt) ist der Strand von Kolymbithres, im Nordosten. Der Strand liegt idyllisch eingebettet in kleine Buchten von bizarren, dinosaurierartigen Felsformationen und spielt mit der reichen Farbpalette von türkisblau glitzerndem Meer und grüner Akzentsetzung bergiger Landschaften, allesamt in perfekter Harmonie und zauberhaft schön. Die kleineren Buchten in nächster Nähe mit geringem Tiefgang sind ideal für all diejenigen, die einen Katamaran in Griechenland mieten und auf mehr Ruhe aus sind.

 

Blick auf den Strand von Kolymbithres
Blick auf den Strand von Kolymbithres (Foto: Adobe Stock)

 

Für die Wanderlustigen unter Ihnen empfehlen wir die Wanderwege im Park von Paros, die von der Nordspitze der Insel aus entlang der Küste führen. Rechnen Sie etwa zwei Stunden ein, um sowohl den Leuchtturm von Paros als auch den schönen Strand von Monastiri erleben zu können. Nur wenige Seemeilen südwestlich liegt die kleine, gastfreundliche Insel Antiparos im Herzen der Kykladen. Unberührt vom Massentourismus ihrer Nachbarinseln, lässt sie Ihren Besuch auf Paros mit einer wunderschönen, unbekümmert gelassenen Geselligkeit ausklingen.

 

Mykonos

Mykonos die Festliche, Insel der Superlative, reich an architektonischem und kulturhistorischem Erbe, begeistert und hat viel mehr zu bieten, als so manch eine Segelcrew denken mag. Die einzigartige Kirche Panagias Paraportiani mit fünf Kapellen, die älteste aus dem Jahr 1425, überrascht mit ihrer einmalig asymmetrischen Architektur, kann aber aufgrund akuter Einsturzgefahr leider nur noch von außen besichtigt werden, was sich jedoch trotzdem lohnt. Die Wahrzeichen der Insel sind selbstverständlich die berühmten Windmühlen. Zwischen 17. und 18. Jahrhundert gab es auf Mykonos mehr als zwanzig Mühlen, die zusammen mit der Weizenproduktion eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Insel spielten. Heute werden immer noch sieben Mühlen instand gehalten, um dieses historisch wertvolle Erbe zu bewahren. Der Aufstieg lohnt sich auch, weil man von hier einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und das Meer hat.

 

Kleine Pause für Christian, Philippe und ihre Freunde auf Mykonos
Kurze Pause für Christian, Philippe und die gesamte Crew, in Mykonos (Foto von Philippe Marty)

Direkt unterhalb der Windmühlen liegt das malerische Viertel Alefkandra ideal am Meer und wird von den Einheimischen wegen seiner kleinen, kubischen Häuser mit den bunt bemalten Fenstern und Holzbalkonen auch gerne „Klein Venedig“ genannt.

 

Delos

Die Inseln der Kykladen liegen wie ein Kreis – ein Kyklos – um die einst heilige Insel Delos, nur wenige Seemeilen von Mykonos entfernt. Delos spielte in der Antike sowohl im Handel als auch politisch eine herausragende Rolle und ist untrennbar mit der griechischen Mythologie verbunden. Tatsächlich gilt Delos als Geburtsstätte und heilige Insel des Apollon. Denn der Sage nach suchte Leto, die von Zeus Zwillingskinder erwartete, dem Fluch der eifersüchtigen Hera zu entkommen, der sie daran hindern sollte, ihre Kinder auf festem Boden zu gebären. So flüchtete sich Leto auf einen schwimmenden Felsen, der wie ein Floß auf dem Wasser zu treiben schien, und versprach, dass er bei der Geburt der Kinder als blühende Insel erleuchten würde. Als Apollon und Artemis auf die Welt kamen, verwandelte sich der Felsen daraufhin in Delos – „die Sichtbare“.

„Der beste Moment unseres Segeltörns stand ganz im Zeichen der antiken Geschichte, als wir die archäologischen Ausgrabungen auf der Insel besichtigt haben. Es war hoch spannend“, erzählt Christian, einer unserer Kunden, der auf einer Oceanis 40 segelte. Das dorische Apollonheiligtum, die Löwenterrasse, der Tempel der Isis, Schutzpatronin der Seefahrer, das Haus des Dionysos und die Terrasse der fremden Götter sind allesamt Spuren Delos' jahrtausendealter Vergangenheit, die 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

 

Blick auf die Ruinen von Delos
Blick auf die Ruinen von Delos (Foto von Philippe Marty)

 

Syros

Syros, die Untypische, verbirgt ihr Geheimnis gut. Karg und felsig empfängt Sie die Küste und Sie müssen erst eine Weile gedulden, bevor Sie Ermoúpoli, die Hauptstadt der Kykladen, erreichen. Syros' Siedlungsgeschichte reicht mindestens 5 000 Jahre zurück und wer sich für die griechische Geschichte interessiert, ist am richtigen Platz, denn hier schlug lange Zeit das Herz des ägäischen Handels, geprägt von Fremdherrschaften der Franken und Venezianer vom 13. bis zum 18. Jahrhundert oder dem Unabhängigkeitskrieg von 1822 zwischen Griechen und Osmanen.

Ermoúpoli, Stadt des Hermes, fliegender Bote der Götter und Schutzgott der Händler, entwickelte sich nach Ende des Unabhängigkeitskrieges zu einem blühenden Wirtschaftszentrum. Denn die kykladische Hafenstadt ist strategischer Knotenpunkt der Seewege zwischen östlichem Mittelmeer, dem Schwarzen Meer und Westeuropa.

Ermoúpoli überrascht alle Reisenden mit einer untypisch südfranzösisch-italienischen Atmosphäre und begeistert mit neoklassizistischem Stil und historischen Bauten, die über elegante Marmortreppen und malerische Wege miteinander verbunden sind. Schlendern Sie durch die Altstadt bis zu dem von Pietro Sampo 1864 errichtete Apollon-Theater, auch „kleine Scala di Milano“ genannt, oder steigen Sie zum mittelalterlichen Dorf Ano Syros hinauf, um Ermoupoli aus der Höhe zu bestaunen.

 

Blick auf Syros
Blick auf Syros (Foto von Istion Yachting)

Milos

„Die Landschaft auf Milos ist einmalig. Deshalb wurde die Insel auch im Jahr 2021 vom Reisemagazin Travel + Leisure zur besten Insel der Welt und Europas gewählt. Die vulkanische Aktivität ist auf der Insel nämlich immer noch sehr stark und hat ihre Küste über Jahrtausende auf einzigartige Weise geformt“ , erzählt mir Daniel. Neben ihrem einzigartigen Relief mit den atemberaubenden Landschaften ist Milos unter all den Inseln der Kyladen aber auch dank ihrer antiken Vergangenheit auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert.

Auf Milos wurde Anfang des 19. Jahrhunderts nämlich die berühmte Venus von Milo gefunden, die ja eigentlich auf Griechisch Aphrodite heißen müsste. Heute ist sie im Pariser Louvre ausgestellt und die fehlenden Arme immer noch ein Gegenstand leidenschaftlicher Debatten. Ist sie die Göttin Aphrodite, die den Zankapfel von Paris hält, oder Amphitrite, die Meeresgöttin, die auf Milos besonders beliebt war, oder gar die Siegesgöttin Nike?

Sehens- und erlebenswert sind die kleinen typischen Fischerdörfer wie Klima, Mandrakia und Firopotamos, im Nordosten der Insel. Ihre bunten Fischerhütten liegen hier manchmal so dicht am Meer, dass die Gischt an den Balkonen leckt. Bunte Boote, eine weiße Kirche, glasklares Meer – hier taucht jede Segelcrew in eine typisch griechische Atmosphäre ein.

Wer nach Stränden Ausschau hält, wird auf Milos nicht enttäuscht und kann im einzigartig glasklaren smaragdfarbenen Wasser baden. Der Strand von Sarakiniko, im Nordwesten von Milos, ist eine besonders erstaunliche Erscheinung und kommt einer Landung auf dem Mond gleich. Hier wird strahlend weißer Vulkangestein vom tiefblauen Meer umspült und verzaubert Sarakiniko in ein absolut einzigartiges Naturschauspiel.

 

Katamaran vor Anker in Milos
Katamaran am Ankerplatz in Milos (Foto von Istion Yachting)

Santorin

Santorin wird in Griechenland Santorini genannt und ist eine Insel mit ganz besonderem Charme, denn hier schmiegen sich Dörfer hoch oben an gewaltige Felsklippen und bieten atemberaubende Ausblicke, kleine Gassen schlängeln sich durch schneeweiße Häuserwürfel und leuchtend blaue Kirchenkuppeln. Archäologieinteressierte können sich auf den Besuch der Ruinen von Thera freuen, die sich wie ein Museum unter freiem Himmel begehen lassen.

Absolutes Highlight der Insel ist die Caldera. Ein riesiger, mit tiefblauem Wasser gefüllter Vulkankrater, auf dessen dramatisch steil aufragende Felsklippen postkartenschöne Dörfer malerisch über dem Meer thronen. „Wir haben den Krater von innen mit unserem Boot umrundet. Es war einfach nur magisch, als wir im Herzen des Kraters merkten, wie tief er ins Meer stürzt“, schwärmt Christian von einem seiner schönsten Törnerlebnisse.

Der Rote Strand, im Südwesten, ist wegen der roten Farbe seines Sandes wohl der bekannteste und beliebteste Strand der Insel. Für diejenigen, die eine ruhigere und intimere Atmosphäre bevorzugen, empfehlen wir den Strand von Vlychada, im Südosten der Insel.

 

Blick vom Meer aus auf Santorin
Blick vom Meer auf Santorin (Foto von Philippe Marty)

Amorgos

Die windzersauste Amorgos ist die östlichste Insel des Kykladenarchipels, ein perfekter Ort für alle, die Ruhe und Einsamkeit suchen. Bekannt ist die Insel unter Filmfans, seit sie Ende der achtziger Jahre als Drehort für einige Szenen des Kinofilms Im Rausch der Tiefe von Luc Besson diente.

Amorgos ist zerklüftet und steinig, mit hohen Bergen und tiefen Schluchten, ein Paradies für Wanderfreunde. Die Insel ist voller gepflasterter, mit Steinmauern gesäumter Wege, die Sie von einem Dorf zum anderen führen, und seit Urzeiten als Maultierpfade dienen. Eine besonders schöne und lange Wanderroute ist die Palia Strata, die vom Hauptort Chora nach Aegiali führt. Nicht verpassen sollten Sie das byzantinische Felsenkloster Panagia Chozoviotissa. Das im 11. Jahrhundert erbaute Kloster liegt auf einer 300 Meter hohen Klippe über dem Meer mit majestätischem Ausblick!

 

 

3. Die besten Ankerplätze in den Kykladen

 

Bucht von Akrotiri, im Süden von Santorini

Diese Bucht ist ideal zum Ankern, da sie vor dem Meltemi geschützt ist und der sandige Grund guten Halt bietet. Die Ankunft entlang der Caldera, dem Vulkankrater, ist spektakulär. 

 

Bucht von Serifos

Dieser Ankerplatz gehört zu Daniels Favoriten: „Die Bucht von Serifos im Südosten der Insel ist ruhig und der Sandstrand besonders angenehm.“

Ein Zwischenstopp auf Serifos lädt auf einen Anstieg zur hochgelegenen Chora ein: „Dieses typische Dorf ist auf dem Fußweg erreichbar. Einmal angekommen, taucht man in den unverwechselbaren Charme griechischer Dörfer ein: weiß leuchtende Häuser und kleine schattige Gässchen“, schwärmt Christian.

 

Blick auf die Bucht von Serifos
Blick auf die Bucht von Serifos (Foto: Adobe Stock)

 

Bucht von Paralia Panormos, im Süden von Naxos

Paralia Panormos ist zauberhaft schön: klein, vor dem Meltemi geschützt, mit Palmenstrand und Fischerhafen am Ende der Bucht. Leider kann sie nur eine geringe Anzahl von Yachten aufnehmen, aber die wenigen Auserwählten werden den Abstecher in diese Bucht nicht bereuen! 

 

4. Routenplaner für Ihre Yachtcharter

 

Folgende drei Routen wurden mir von Istion Yachting, einem unserer Charterpartner in Griechenland, empfohlen.

Route 1 – 1 Woche – Lavrion – 155 Seemeilen

  • Tag 1: Lavrion → Kea (14 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 2: Kea → Syros (32 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 3: Syros → Paros (23 Seemeilen - 4,5 Stunden)
  • Tag 4: Paros → Sifnos (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 5: Sifnos → Kythnos (31 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 6: Kythnos → Lavrion (25 Seemeilen - 4 Stunden)

 

Route 2 – 1 Woche – Mykonos – 186 Seemeilen

  • Tag 1: Mykonos → Naxos (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 2: Naxos → Koufonisa (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 3: Koufonisa → Antiparos und Paros (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 4: Paros → Sifnos (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 5: Sifnos → Syros (40 Seemeilen - 6,5 Stunden)
  • Tag 6: Syros → Delos (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 7: Delos → Mykonos (6 Seemeilen - 1 Stunde)

 

 

Blick von den Anhöhen auf Folegandros
Blick von den Anhöhen auf Folegandros (Foto von Philippe Marty)

 

Route 3 – 1 Woche – Paros – 165 Seemeilen

  • Tag 1: Paros → Sifnos (20 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 2: Sifnos → Folegandros (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 3: Folengandros → Santorin (35 Seemeilen - 6 Stunden)
  • Tag 4: Santorin → Amorgos (40 Seemeilen - 6,5 Stunden)
  • Tag 5: Amorgos → Paros (40 Seemeilen - 6,5 Stunden)

 

Route 4 – 2 Wochen – 375 Seemeilen

Diese von Christian gesegelte Route führt Sie rund um den Archipel der Kykladen.

  • Tag 1: Lavrion → Kea (14 Seemeilen - 2 Stunden)
  • Tag 2: Kea → Kythnos (18 Seemeilen - 3 Stunden)
  • Tag 3: Kythnos → Serifos (20 Seemeilen - 3,5 Stunden)
  • Tag 4: Serifos → Milos (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 5: Milos → Folegandros (40 Seemeilen - 6 Stunden)
  • Tag 6: Folegandros → Santorin (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 7: Santorin → Naxos (50 Seemeilen - 8 Stunden)
  • Tag 8: Naxos → Paros (20 Seemeilen - 3,5 Stunden)
  • Tag 9: Paros → Syros (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 10: Syros → Mykonos (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 11: Mykonos → Rineia (6 Seemeilen - 1 Stunde)
  • Tag 12: Rineia → Delos (6 Seemeilen - 1 Stunde)
  • Tag 13: Delos → Syros (30 Seemeilen - 5 Stunden)
  • Tag 14: Syros → Lavrion (50 Seemeilen - 8 Stunden)

 

 

Katamarane vor Anker in den himmlischen Gewässern von Polyaigos
Katamarane vor Anker in den himmlischen Gewässern von Polyaigos (Foto von Istion Yachting)

5. Wetter und Windverhältnisse

 

In den Kykladen herrscht mediterranes Klima. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen gerne auf bis zu 30 C°.

Und – wer in den Kykladen segelt, weiß, dass hier besondere Windverhältnisse herrschen. In der Tat weht in diesem Segelgebiet der berühmt-berüchtigte Mittelmeerwind Meltemi. Ein ziemlich starker Nordwind, der zwischen 35 und 50 Knoten erreichen kann. Er kann unberechenbar sein, sodass Sie Ihre Reiseroute jeweils entsprechend anpassen müssen. Aber, wie Daniel mir anvertraut, ist der Meltemi eher „ein Verbündeter, der zum Charme der Kykladen gehört und Sie nicht abschrecken sollte, denn wer eine achtbare Brise nicht scheut, kann in der Ägäis wunderschöne Ecken entdecken.“

 

Danksagung

Ich möchte Daniel, Christian Létoublon, Philippe Marty und Sébastien Henry für ihre Berichte und Fotos danken, die diesen Artikel so schön verbildlichen. Vielen Dank auch an Konstantinos von der Marketingabteilung von Istion Yaching für seine Zeit und seine wertvollen Ratschläge.

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