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   Von Anaïs BEDE 

Redaktionsleiterin des Filovent Online-Magazins. „Ich reise leidenschaftlich gern und bin definitiv auf dem Wasser zu Hause, Urlaub reimt sich bei mir immer auf Bootsfahrt!“

 

18. Oktober 2021

 

Lesezeit: 6 Minuten

 

 

KURZ GEFASST

 

Die Segelreviere: Kroatien hat 4 Hauptreviere zu bieten. Im Norden können Sie Istrien und die Kvarner Bucht von Pula aus entdecken. Von Zadar und Sibenik aus segeln Sie durch den geschützten Naturpark der Kornati-Inseln. Trogir und Split bieten wunderschöne Törns entlang der Dalmatinischen Inseln. Und von Dubrovnik aus können Sie schließlich Korčula, Mljet oder Lastovo ansteuern. 

Die Besonderheiten: Die nur im Mittelmeer wachsende Wunderpflanze Posidonia oceanica, auch Neptungras, die in Kroatiens glasklarem Wasser deutlich als riesige Seegraswiesen zu erkennen ist. Die vielen kleinen Inseln, Buchten und Eilande machen es leicht, windgeschützte Plätze zu finden. Ankerplätze sind gut ausstattet, aber kostenpflichtig!

 

 

Segelreviere in Istrien und der Kvarner Bucht

Kroatiens Segelreviere (anklickbare Karte)

 

Übersicht

 

  1. Praktische Informationen für Ihre Kroatien Yachtcharter
  2. Warum Kroatien?
  3. Revierinformationen
  4. Kroatiens beste Ankerplätze
  5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter
  6. Wetter und Windverhältnisse

 

 

 

 

„Kroatien ist ein ideales Segelrevier. Die gut ausgebaute nautische Infrastruktur bietet eine große Zahl Marinas, viele Ankerplätze und wilde Buchten, sodass geschütztes Anlegen und kurze Schläge jederzeit möglich sind.“ erzählt mir Jean-Paul, der eine Woche lang von Biograd aus mit Filovent an Bord einer Oceanis 38.1 segelte.

Kroatien, das ist das „Land der 1 000 Inseln“ im Herzen der Adria. Hier erwarten Sie zauberhafte Steindörfer, atemberaubende Landschaften und eine jahrtausendalte Vergangenheit in ihrer einzigartigen Vielfalt. Darüber hinaus bietet Kroatien mit seinen 1 800 Kilometern Küstenlinie wunderschöne Segelrouten, deren wüstenähnlich felsigen Gebiete im Süden gen Norden in üppig grüne Landschaften übergehen.

 

Vianney und Alice beim Segeln auf einer Oceanis 43
Vianney und Alice vor Split, auf einer Oceanis 43 (Foto von Vianney Spriet)

 

 

1. Praktische Informationen für Ihre Kroatien Yachtcharter

 

Preisübersicht nach Saison und Bootstyp

 

Kroatische Charterunternehmen sind für ihre riesige Auswahl an Charteryachten bekannt. In folgender Tabelle haben wir die Durchschnittspreise für eine Yachtcharter in Kroatien aufgeführt. Die Preise variieren dabei je nach Saison, Verfügbarkeit, Modell, Baujahr, Länge...

 

Bootstyp Hochsaison
Juli und August
Zwischensaison
Mai, Juni und September
Nebensaison
April und Oktober
Monohull (2 Kabinen) 1 500 € 1 200 € 1 000 €
Monohull (3 Kabinen) 2 000 € 1 700 € 1 500 €
Monohull (4 Kabinen) 2 500 € 2 200 € 1 800 €
Katamaran (30 bis 40 Fuß) 3 000 € 2 500 € 2 200 €
Katamaran (40 bis 50 Fuß) 4 000 € 3 500 € 3 000 €

 

Die verschiedenen Startbasen

 

Kroatien empfängt Sie mit sehr gepflegten Marinas. Ungefähr die Hälfte unter ihnen ist in der Handelsgesellschaft ACI (Adriatic Croatia International Club) zusammengeschlossen, die 1983 mit dem Hauptziel, den kroatischen Nautiktourismus zu entwickeln und zu modernisieren, gegründet wurde. ACI-Marinas sind daher moderne und gut ausgestattete Yachthäfen und eignen sich ideal als Startbasen für einen gelungenen Segeltörn. Insgesamt zählen 22 ACI-Marinas heute zur ACI-Familie.

Kroatien verfügt über zahlreiche Ausgangsbasen, sodass Ihnen bei der Routenplanung kaum Grenzen gesetzt sind. Für Ihren ganz persönlichen Kroatientörn eignen sich einige Basen natürlich besser als andere, was die Lage, die Anzahl der gemieteten Boote und die Flughafenanbindung betrifft. Je nach Reiseziel und Wunschtörn, starten Sie am besten von:

  • von Dubrovnik aus, um die Inselwelt der Elaphiten, Mljet, Korcula und Lastovo zu entdecken;
  • von Split oder Trogir aus, um die dalmatinischen Inseln zu erkunden;
  • von Zadar oder Biograd aus, um die Kornaten zu erforschen;
  • von Pula aus, um Istrien und die Kvarner-Bucht zu erfahren.

 

Welche Befähigungsnachweise sind notwendig?

 

Die Frage nach der Lizenz gehört zu den häufig gestellten Fragen für eine Yachtcharter in Kroatien. Wenn Sie Ihre Segelyacht oder Ihren Katamaran selbst skippern möchten, benötigen Sie dafür unbedingt einen gültigen internationalen oder kroatischen Sportbootführerschein sowie eine UKW-Funkzeugnis (Skipper oder Crewmitglied). Die kroatischen Hafenämter führen regelmäßig Kontrollen durch, unterschätzen Sie diese Pflichten also nicht. Selbstverständlich benötigen Sie keine Lizenz, wenn Sie sich für eine Yachtcharter mit Skipper entscheiden.

 

Vogelperspektive auf eine Oceanis 43 vor der kroatischen Küste
Eine Oceanis 43 aus der Vogelperspektive, vor der kroatischen Küste (Foto von Vianney Spriet)

 

2. Warum Kroatien?

 

Die Republik Kroatien entstand nach dem Zerfall Jugoslawiens. Als junger Staat kann das Land jedoch auf eine jahrtausendealte Geschichte zurückblicken, das ihm seine einzigartige Identität verleiht. Denn Kroatien gehört zur Balkanhalbinsel, die lange Zeit im Spannungsfeld zwischen Österreich, Russland und dem Osmanischen Reich lag. Aber auch Römer, Griechen, Byzantiner, Venezianer und Franzosen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Kroatien fasziniert – an seiner Küste zu segeln bedeutet, die Wiege der Zivilisationen zu erfahren.

Von Norden nach Süden und Osten nach Westen bietet Kroatien kulturelle und landschaftliche Vielfalt, die ein jedes Herz höher schlagen lässt! Der Norden besteht hauptsächlich aus Bergen, trifft im Osten aber dann auf Hügel, Ebenen und große Seen, denn Kroatien ist ein Land der Kontraste. 11 Nationalparks bieten Natur im Urzustand und schützen eine zauberhafte Tier- und Pflanzenwelt, die für Kroatiens Naturschönheit stehen. Aber auch Dubrovnik, Split oder Pula zählen zu Kroatiens Schätzen, die wie Museen unter freiem Himmel mit wunderschönen Altstädten und beeindruckender Architektur zu Landgängen einladen.

Inseln, Riffs und Eilande so weit das Auge reicht - der Reiz eines jeden Kroatientörns besteht unbstreitbar darin, seine etwa 1 800 Kilometer lange Küste zu besegeln, denn Kroatiens Inselwelt wird nicht von ungefähr als wahres Segelparadies gefeiert.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Kroatiens reiche Geschichte, seine mediterrane Kultur und Gastronomie, die waldgesäumten Berge und glasklare Adria, Kroatien zu einem paradiesischen Reiseziel für Ihre nächste Segelyachtcharter machen.

 

3. Revierinformationen

 

Istrien und die Kvarner Bucht

 

Istrien besticht durch ihr reiches Natur- und Kulturerbe. Die sonnenverwöhnte Halbinsel ziert einerseits eine unberührte Küste mit kristallklarem Wasser, wunderschönen Stränden und römisch-venezianischen Städten wie Poreč, Pula, Rovinj, Novigrad, andererseits ein bergiges Hinterland mit authentischen mittelalterlichen Städten wie Buzet, Motovun, Hum, Grožnja. Wer in dieser Region segelt, der findet ein entspanntes Charterrevier vor, das im Vergleich zu den Kornaten oder dalmatinischen Inseln noch fast unerschlossen ist.

Flanieren Sie zunächst durch Pula. Eine, „im Gegensatz zur Ruhe der umgebenden Inseln, ziemlich dynamische Stadt“ berichtet uns Laurent, der auf einer Bavaria Cruiser von Pula aus auf Törn ging. Pula liegt an der Südspitze Istriens und war von der Römerzeit bis heute immer ein strategisch wichtiger Ort. Die Stadt ist bekannt für ihren natürlich gut geschützten Hafen, die schönen Strände entlang der Küste und für ihre architektonischen Kulturdenkmäler, darunter das Wahrzeichen der Stadt, ein perfekt erhaltenes, 2 000 Jahre altes römische Amphitheater! Die jahrhunderte währende Herrschaft der Römer, Venezianer und Österreich-Ungarn haben der Stadt ihren bezaubernden Charakter und besonderen architektonischen Stil verliehen.

Die im Kvarner Golf gelegene Insel Cres ist die größte Insel der Adria. Den nördlichen Teil der Insel säumt ein Eichen-, Hagebuchen- und Kastanienwald, während der mittlere Teil aus dichter, im Sommer herrlich blühender Macchie besteht. Im Süden, bei der Stadt Osor, ist Cres durch eine Brücke mit Losinj verbunden. Daniel, der mit Filovent von Pula aus mit einer Bali 4.1 segelte, empfiehlt uns, mit dem Segelboot den Kanal auf der Höhe von Osor zu wählen, der ab 17 Uhr geöffnet ist: „Wir verbrachten die Nacht in der Bucht am Ende des Kanals, es war unglaublich schön.“

 

Die Kornati-Inseln

 

Diese Inselgruppe zwischen Zadar und Sibenik, besteht aus ungefähr 147 Inseln, Riffs und Eilanden, von denen 89 zum Kornati-Nationalpark gehören. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Kornaten begeistern Naturliebhaber mit wilden, wüstenähnlichen Landschaften auf Zut, Dugi oder auch Premuda. Denn die Inseln des Archipels sind tatsächlich größtenteils unbewohnt. Dramatische Klippen mit nur spärlicher Vegetation, kleine wunderschöne Anhöhen, eine Küstenlinie mit Buchten und kristallklarem Wasser erwarten Sie hier. Wandern, tauchen, schnorcheln und buchtenbummeln, darauf können Sie sich schon freuen, wenn Sie durch dieses Labyrinth beispielloser Schönheit an wilden, felsigen Inseln mit unberührter Natur segeln.

Ein Highlight der Kornaten ist die Bucht von Telašćica, im Süden der Insel Dugi Otok. Die 10 Kilometer lange Bucht dieses Naturparks bietet viele Gesichter. Im Nordosten gibt es zahlreiche verkarstete Anhöhen, während der Südwesten von üppigen Wäldern aus Pinien-, Oliven- und Feigenbäumen besteht. Der Salzsee Mir ist ein wahres Naturschauspiel und sollte bei keiner Routenplanung in der Bucht von Telašćica fehlen. Den See können Sie auf einem Pfad umrunden und dann bis zur Spitze der Klippe aufsteigen, von wo aus Sie ein wunderschöner Blick auf das Meer erwartet. Das Besondere dieses Sees ist sein hoher Salzgehalt und die geringe Tiefe, die mit warmem Wasser zum Baden einlädt. Hinzukommt, dass der Wasserspiegel des Sees mit den Gezeiten steigt oder fällt. Ein einzigartiges Erlebnis, das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

 

Typische Wüstenlandschaft der Kornaten
Typische Wüstenlandschaft der Kornaten (Foto Michel Dutartre)

 

Dalmatien

 

Dalmatien ist eine über 350 Kilometer lange Küstenregion der Adria. Aber Dalmatien ist nicht nur für seine atemberaubenden Landschaften und Unterwasserwelt bekannt, sondern auch für seine außerordentliche Geschichte. Nehmen Sie sich Zeit, einige Städte zu besichtigen, bevor Sie die dalmatinischen Inseln ansteuern. Besonders empfehlenswert ist Split, deren historisches Zentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, oder auch Trogir. Die gesamte Stadt ist hier wie ein Museum unter freiem Himmel und der Spaziergang wird zur Zeitreise. Aber jetzt Leinen los, Richtung Solta, Brač, Vis oder Hvar!

Ein Zwischenstopp auf der Insel Brač sollten Sie auf jeden Fall einplanen. Besonders der Süden der Insel, mit seinen zahlreichen Anhöhen und wilden Buchten, zwischen Murvica und Blaca ist bemerkenswert. Hotspot der Insel ist ohne Zweifel der Zlatni Rat Strand mit seiner berühmten V-Form, deren Spitze ins türkisblaue Meer sticht und auch „Goldenes Horn“ genannt wird.

 

Solta
Vogelperspektive auf Zlatni Rat, atemberaubend! (Foto: Adobe Stock)

 

Kleiner Tipp am Rande: Die Insel Solta wird im Vergleich zu den anderen dalmatinischen Inseln bei Seglern oft vergessen. Aber das kleine Fischerdorf Maslinica im Westen ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

 

Senjska Uvala
Blick auf Senjska Uvala von den Anhöhen südlich von Solta (Foto von Lucas Martin)

Vis ist ebenfalls eine noch vom Massentourismus verschonte Insel, ein erst seit den 1990er Jahren für den Tourismus geöffnetes Charterrevier. Sie gehört zu den Favoriten vieler Segler, darunter Alexander, der über Filovent eine Sun Odyssey 408 in Split charterte: „Vis ist eine schöne, wilde Insel. Vom Boot aus gesehen ist sie ein grüner Felsen inmitten der ruhigen Gewässer der Adria. Die malerischen Orte Vis und Komiza mit ihren schönen, weißen Häusern aus Stein machen den Charme dieser Insel aus.“ Wenn Sie in Vis Halt machen, können Sie auch die Blaue Grotte von Bisevo zu besuchen. Eingebettet in die kleine Bucht von Balun, fällt das Licht durch eine Unterwasseröffnung in die Höhle und verleiht dem Wasser eine einzigartige und schwer zu beschreibende blaue Farbe.

Hvar ist zwar die touristischste und reichste aller Inseln Dalmatiens, aber dafür auch die interessanteste. Die Dörfer Stari Grad und Hvar im Westen bezaubern mit typisch kroatischem Flair. So Alexander über seinen Ankerplatz im Hafen von Hvar: „Von unserem Boot aus hatten wir zu einer Seite Blick auf den wunderschönen Sonnenuntergang und zur anderen auf die bezaubernde Stadt Hvar. Wir sind dann an Land gegangen und haben den Abend in den belebten Straßen der Stadt ausklingen lassen.“ oder Frank: „Hvar ist das Saint-Tropez von Dalmatien.“ Ein Zwischenstopp auf dieser Insel bietet ebenfalls die Möglichkeit, die Hölleninseln zu umfahren, die auch Pakleni-Inseln genannt werden und südwestlich von Hvar liegen. Dieser Archipel besteht aus 21 kleinen Inseln mit ähnlicher Morphologie: Sie sehen aus, als hätte jemand große, flache Kieselsteine übers Meer geworfen und mit prächtiger Vegetation gesäumt.

 

Hvar
Blick auf Hvar (Foto des Kroatischen Fremdenverkehrsbüro)

 

Rund um Dubrovnik

 

Dubrovnik wird die „Perle der Adria“ genannt und gehört definitiv zu unseren Top-Reisezielen. Griechen, Römer und Venezianer eroberten die Stadt und so ist sie voller historischer Bauwerke und Denkmäler, die von ihrer tausendjährigen Existenz zeugen. Wir können Ihnen Kroatiens kulturelle Hauptstadt also nur wärmstens ans Herz legen. Dubrovnik ist auch ein grandioser Einstieg in das Segelrevier, denn von hier aus gibt es viele schöne Routen zu erfahren!

 

Blick auf die Altstadt und den alten Hafen von Dubrovnik
Blick auf die Altstadt und den alten Hafen von Dubrovnik (Foto: Adobe Stock)

 

Nehmen Sie zunächst Kurs auf die Insel Lokrum, die Dubrovnik am nächsten liegt. Diese unbewohnte Insel lädt zum Verweilen ein und verspricht viele schöne Stunden Erkundungstouren.

Die Elaphitischen Inseln bilden das Herzstück eines jeden Segeltörns rund um Dubrovnik. Dieser Archipel besteht aus 14 Inseln, von denen 3 bewohnt sind: Sipan, Koločep und Lopud. Zahlreiche Wanderwege warten hier auf Sie, wie zum Beispiel auf der Insel Koločep. Zwischen den Dörfern Gornje Celo und Donje Celo schlängeln sich gewundene Wege durch Olivenhaine und Gärten und auf Lopud verbindet ein herrlicher Wanderweg die beiden Hügel miteinander.

Korčula liegt im Norden des Elaphiten-Archipels. Die gleichnamige Stadt im Osten der Insel ist gleichzeitig auch ihr Highlight: „Korčula, mit ihrer alten Stadtmauer und den reich verzierten, aus Stein gebauten Häusern, sprüht nur so vor Charme. Sie liegt auf einer Landzunge und bietet einen wunderschönen Blick auf das mal türkisblaue, mal dunkelblaue Wasser.“ so einer unserer Kunden, Gregoire.

Lastovo ist die am weitesten von der kroatischen Küste entfernte Insel. Die Insel war früher ein jugoslawischer Militärstützpunkt und wurde erst in den 1990er Jahren für den Tourismus geöffnet. Das in den Hügeln versteckte Dorf Lastovo gehört zu den Geheimtipps, die Sie bei Ihrem Besuch auf keinen Fall verpassen sollten.

 

Lastovo
Blick auf das Dorf Lastovo, das sich in die Hügel schmiegt (Foto von Grégoire Billon)

 

Schließlich muss Mljet unbedingt in Ihrer Navigationsroute auftauchen. Jean schwärmt von ihr: „Für mich ist sie wirklich die Schönste. Sie hat mit ihrer wilden, waldgesäumten Seite, den kleinen Ankerplätzen und traumhaften Stränden, dem Kloster und den zwei Binnenseen einfach alles zu bieten. Ihre Landschaft ist vielfältig und die Kulisse traumhaft. Sie ist übrigens auch für ihren Wein, den Ziegenkäse und die Oliven bekannt. Es gibt also für jeden Geschmack etwas!". Besonders schön ist die westliche, zum Nationalpark erklärte Seite, die viele schöne Stunden Landgang verspricht. Denn dieser Park enthält zwei große Buchten, die durch einen so schmalen Durchgang mit dem Meer verbunden sind, dass sie als Seen gelten und jeweils "Kleiner See" und "Großer See"genannt werden. Auf dem "Großen See" finden Sie das Inselchen Sankt Maria, das ein Kloster beherbergt. Jenseits des Nationalparks sind die bezaubernden Dörfer Pomena und Polače im Westen der Insel beide ganz typisch für die Region.

 

 

Kloster der Insel Sankt-Maria
Blick auf das Kloster der kleinen Insel Sankt Maria (Foto von Jean Lequime)

4. Kroatiens beste Ankerplätze

 

Ankern in Sveti Nikola, nördlich von Pula 

 

Dieser, in einer Bucht gelegene Ankerplatz, wurde uns von Etienne empfohlen. Er ist angenehm ruhig, mit nur wenigen Bojen und paradiesisch glasklarem Wasser. Am Ende der Bucht befinden sich eine kleine Kirche und ein Bootssteg. "Hier lässt es sich wirklich gut leben!" so Etiennes Schlussworte.

 

 

Ankerplatz Sveti Nikola
Ankerplatz Sveti Nikola (Foto von Laurent)

 

Ankern in der Bucht von Stiniva, südlich von Vis in Dalmatien 

 

Dieser Ankerplatz ist ganz besonders idyllisch und deshalb in der Sommersaison natürlich auch ziemlich gefragt. Am Ende der Bucht befindet sich ein kleiner, von zwei imposanten Klippen geschützter Strand. Strahlend weiße Klippen und tief blaues Wasser – wer hier mit der Segelyacht ankert wird über die Harmonie staunen, die dieser Ort ausstrahlt.

 

Bucht von Stiniva
Blick auf die Bucht von Stiniva (Foto des Kroatischen Fremdenverkehrsbüro)

 

Ankerplatz in Uvala Lavsa, Otok Lavsa Insel im Kornaten-Archipel 

 

Dieser Ankerplatz wurde mir von Jean-Paul empfohlen. Der Ort ist wunderschön und von den Klippen aus hat man einen herrlichen Blick auf alle Inseln rund um Otok Lavsa.

 

Blick auf Uvala Lavsa
Blick auf Uvala Lavsa (Foto von Michel Dutartre)

 

Ankern in Otok Sćedro, zwischen Korčula und Hvar 

 

Über diesen Ankerplatz konnten Lucas und Alexandre nur übereinstimmen: Er ist ruhig und von unberührter Natur. "Wenn man in Otok Sćedro anlegt, hat man viele Ankermöglichkeiten und dazu noch einen schönen Blick auf Hvar im Norden und Korčula im Süden." so Alexander.

 

5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter

 

Route 1 – 1 Woche – Dalmatische Inseln – 165 Seemeilen

Diese Route wird von unserem Partner Sailing Forever vor Ort empfohlen.

  • Tag 1: Split → Bobovisca oder Milna, westlich von Brač (10 Seemeilen)
  • Tag 2: Brač → Vis im Nord-Osten der Insel Vis (23 Seemeilen)
  • Tag 3: Vis → Bucht von Zaklopatica und dann Pasadur nach Lastovo (40 Seemeilen)
  • Tag 4: Pasadur → Korčula (30 Seemeilen)
  • Tag 5: Korčula → Scedro (22 Seemeilen)
  • Tag 6: Scedro → Hvar und die Hölleninseln (15 Seemeilen)
  • Tag 7: Hvar → Split (25 Seemeilen)

 

Route 2 – 1 Woche – Kornati-Inseln – 164 Seemeilen

Unser Kunde Jerome ist diese Route von Zadar aus an Bord einer Tarpon 42 gesegelt.

  • Tag 1: Zadar → Muline und dann Dolinje (24 Seemeilen)
  • Tag 2: Dolinje → Sakarun (12 Seemeilen)
  • Tag 3: Sakarun → Veli Lagan, dann Soline (12 Seemeilen)
  • Tag 4: Soline → Naturpark Telašćica (32 Seemeilen)
  • Tag 5: Naturpark Telašćica → Lojena und dann Lopatica (12 Seemeilen)
  • Tag 6: Lopatica → Otočić Žutska Aba, dann Vodenjak (30 Seemeilen)
  • Tag 7: Vodenjak → Zadar (25 Seemeilen)

 

Route 3 – 1 Woche – Rund um Dubrovnik – 148 Seemeilen

Diese Route wird von unserem Partner Navigare Yachting vor Ort empfohlen.

  • Tag 1: Dubrovnik → Sipanska Luka nach Sipan (15 Seemeilen)
  • Tag 2: Sipan → Polače nach Mljet (25 Seemeilen)
  • Tag 3: Polače → Skrivena Luka, südöstlich von Lastovo (23 Seemeilen)
  • Tag 4: Skrivena Luka → Pasadur, Veli Lago, nordwestlich von Lastovo (8 Seemeilen)
  • Tag 5: Pasadur → Korčula (30 Seemeilen)
  • Tag 6: Korčula → Okukjle nach Mljet (25 Seemeilen)
  • Tag 7: Okukjle → Dubrovnik (22 Seemeilen)

 

Route 4 - 1 Woche – Istrien – 139 Seemeilen

Daniel segelte diese Route von Pula aus an Bord einer Bali 4.1.

  • Tag 1: Pula → Uvala Portic (10 Seemeilen)
  • Tag 2: Uvala Portic → Ostküste von Otok Unije (20 Seemeilen)
  • Tag 3: Otok Unije → Susak, am Ende des Tages wird in Otok Murtar geankert (13 Seemeilen)
  • Tag 4: Otok Murtar → Ilovik (20 Seemeilen)
  • Tag 5: Ilovik → Nordwestlich von Rab (18 Seemeilen)
  • Tag 6: Rab → Südspitze von Cres und dann Otoc Zeca (28 Seemeilen)
  • Tag 7: Otoc Zeca → Pula (30 Seemeilen)

 

Mljet
Mljet, wahrer Blickfang! (Foto von Grégoire Billon)

 

6. Wetter und Windverhältnisse

 

Günstige Wetterbedingungen machen das Segeln in Kroatien angenehm und zugänglich - auch für Segelneulinge!

Die vorherrschenden Winde sind der Mistral, Mittelmeerwind aus Nordwesten, und der warme Südostwind, Jugo, aus Nordafrika. In Kroatien weht der Wind nur eher selten über Windstärke 3. Jean-Paul, der auf einer Dufour 410 von Dubrovnik aus segelte: „Kroatien ist wirklich ein angenehmes Segelrevier, da das Meer eher ruhig ist und es trotzdem Wind gibt: Es ist einfach perfekt zum Segeln. Es ist mir schon passiert, dass ich nachts in Kroatien geankert und mein Boot am Morgen an der gleichen Stelle wiedergefunden habe“. Außerdem ist die Vielzahl kleiner Inseln, vor allem im Archipel der Elaphiten, von echtem Vorteil: „Sie werden immer eine kleine, windgeschützt Insel finden.“ So Gregoire, der über Filovent eine Lagoon 400 in Dubrovnik charterte. Zusammenfassend können wir also Vianney, der von Split aus auf Törn ging, nur zustimmen: „Kroatien ist ein ideales Ziel für Segelanfänger, die noch viel lernen wollen“.

Von Mai bis September ist das Wetter warm und trocken, mit Temperaturen zwischen 20°C und 27°C.

 

Danksagung

Ich möchte mich bei allen Filovent-Kunden bedanken, die mir von ihrem Urlaub in Kroatien erzählt und mit ihren Berichten und Fotos dazu beigetragen haben, diesem Artikel eine persönliche Note zu verleihen.

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