"Im Liegeplatz zu schwimmen, in klarem Wasser, zu Füßen des Dschungels, ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Freundlichkeit der Crew und der Komfort des Bootes haben dieses Erlebnis wirklich außergewöhnlich gemacht" erzählt uns Pauline, Beraterin bei Filovent, die in der Region Paraty an Bord eines Delta 365 gesegelt ist.
Wie sie kehren Segler, die an der Costa Verde Anker geworfen haben, selten zurück, ohne wieder dorthin zu wollen. Die Region vereint alles, was man sich von einer außergewöhnlichen Kreuzfahrt wünscht: ein geschütztes und zugängliches Meer, noch unentdeckte Ankerplätze, eine atemberaubende tropische Natur und diese brasilianische Herzlichkeit, die jeden Halt zu einer bleibenden Erinnerung macht.
Dieser Artikel gibt Ihnen alle Schlüssel an die Hand, um Ihr eigenes Abenteuer zu gestalten: was diese Region für die Navigation so einzigartig macht, die unverzichtbaren Stopps, den besten Zeitraum zum Ablegen sowie den Erfahrungsbericht unserer Expertin, damit Sie Ihren nächsten Urlaub an der Costa Verde planen können.
Zusammenfassung
- 1. Warum Brasilien für eine Kreuzfahrt wählen?
- Eine zugängliche und beruhigende Navigation
- Ein außergewöhnlicher Spielplatz
- Eine einzigartige Atmosphäre
- 2. Die eigene Kreuzfahrt in Brasilien planen
- Die beste Reisezeit zum Segeln
- Wie kommt man hin?
- Welches Budget sollte man einplanen?
- Einige praktische Tipps vor der Abreise
- 3. Die Segelgebiete
- Paraty, ein Ausgangspunkt zwischen kolonialem Charme und Natur
- Ilha Grande, der emblematische Stopp
- Unzählige Stopps dazwischen
- 4. Muster-Reiseroute und Erfahrungsbericht unserer Expertin
Warum Brasilien für eine Kreuzfahrt wählen?
Eine zugängliche und beruhigende Navigation
Dies ist zweifellos einer der größten Vorteile der Region. Die Costa Verde ist durch Hunderte von Inseln und Inselchen geschützt, die den Atlantikdünung vollständig brechen. Das Ergebnis: ein überraschend ruhiges Meer, selbst wenn die Bedingungen auf hoher See unruhiger sind.
Konkret verändert das alles. Die Ankerplätze sind besonders komfortabel, mit sehr wenig Schlingern: Das Boot bleibt stabil, die Nächte sind ruhig und das Leben an Bord wird schnell sehr angenehm, selbst für diejenigen, die es nicht gewohnt sind, auf See zu schlafen. Man speist gemütlich im Cockpit, schläft ohne durch die Bootsbewegungen geweckt zu werden und genießt die Ruhepausen wirklich.
Die Navigation selbst ist fließend und beruhigend. Die Bedingungen sind gut einschätzbar, die Kurse natürlich, und man spürt nicht die Anspannung, die man in stärker exponierten Gebieten erleben kann. Selbst Manöver werden einfach, was es ermöglicht, schnell Vertrauen zu gewinnen.
Ein weiterer großer Vorteil: die Distanzen. Zwischen zwei Ankerplätzen rechnet man in der Regel maximal 1 bis 3 Stunden Fahrt, was ein besonders angenehmes Tempo ermöglicht. Man segelt ohne Zwang, ohne Druck. Und genau das macht dieses Reiseziel so angenehm.
Braucht man einen Führerschein zum Segeln? In Brasilien können europäische Staatsbürger mit ihrem europäischen Hochseeschein (ICC oder gleichwertig) segeln. Es sind keine spezifischen Formalitäten über die üblichen Boots- und Besatzungsunterlagen hinaus erforderlich. Ein gültiger Reisepass reicht für die Einreiseformalitäten ins brasilianische Staatsgebiet bei touristischen Aufenthalten unter 90 Tagen.

Ein außergewöhnlicher Spielplatz
Was sofort auffällt, ist die Qualität des Wassers. Das ganze Jahr über warm, oft zwischen 24 und 28 °C, lädt es bei jedem Halt zum Schwimmen ein. Und anders als bei manchen tropischen Reisezielen ist die Sichtweite oft ausgezeichnet, was die Ankerplätze zum Erkunden des Meeresbodens besonders angenehm macht.
Doch der Reichtum dieser Region beschränkt sich nicht auf das Wasser: Die Landschaften spielen eine zentrale Rolle im Erlebnis. Die Costa Verde ist eine tief gegliederte Küste, bedeckt von dichtem Dschungel, der direkt ins Meer abfällt. Die Gebirge sind allgegenwärtig, Inseln tauchen im Laufe der Navigation auf, und jeder Kurswechsel enthüllt eine neue Kulisse.
Die Vielfalt der Stopps ist beeindruckend. In einer Woche wechseln Sie ab zwischen:
- Völlig menschenleeren Stränden: ohne Infrastruktur, wo man mit dem Beiboot anlanden und das Gefühl haben kann, allein auf der Welt zu sein.
- Kleinen Dörfern, die nur per Boot erreichbar sind: ideal für einen Zwischenstopp, ein gemeinsames Essen und die Entdeckung eines lokalen Brasiliens.
- Offenen Buchten mit Blick auf spektakuläre Berge: ideal, um die Abende zu genießen und das Lichtspiel zu beobachten.
Jeder Stopp hat seine eigene Identität. Man segelt nicht von Punkt A nach Punkt B: Man durchquert Atmosphären, Lichtstimmungen, Landschaften.
Es ist ein ideales Reiseziel, um das Boot in vollen Zügen zu genießen. Schnorcheln ist direkt vom Ankerplatz aus möglich, ohne besondere Organisation. Das Paddel ermöglicht es, Buchten zu erkunden und die Küste so nah wie möglich am Dschungel entlangzufahren. Das Schwimmen gliedert den Tag, und die Ruhepausen an Bord werden zu besonderen Momenten: mit Blick auf die Vegetation lesen, am Ankerplatz ein Nickerchen machen oder einfach die Lichtveränderungen auf dem Wasser beobachten.

Eine einzigartige Atmosphäre
Es gibt etwas sehr Besonderes an dieser Region. Weniger touristisch, ursprünglicher, aufrichtiger.
Der Austausch mit den Einheimischen ist einfach, natürlich, oft spontan. In manchen Dörfern sind durchfahrende Boote noch selten, was authentische Begegnungen schafft, ohne kommerzielle Dimension.
Die allgemeine Atmosphäre ist entspannt, weit entfernt von überfüllten Häfen und überlaufenen Ankerplätzen. Man kann mehrere Stunden, ja sogar einen ganzen Tag, an einem isolierten Ankerplatz verbringen, ohne andere Boote zu treffen, um dann am späten Nachmittag in einem Dorf oder an einem Strand etwas Trubel zu finden.
Dieses Gleichgewicht zwischen Ruhe und lokalem Leben ist selten und vermittelt wirklich das Gefühl, ein anderes Erlebnis zu machen.
Die eigene Kreuzfahrt in Brasilien planen
Die beste Reisezeit zum Segeln
Das tropische Klima der Costa Verde ermöglicht das Segeln das ganze Jahr über, dennoch unterscheiden sich zwei Jahreszeiten.
Die Trockenzeit (Mai bis Oktober) bietet die stabilsten Bedingungen: regelmäßige Winde, seltene Niederschläge und milde Temperaturen von etwa 21 bis 26 °C. Dies ist der ideale Zeitraum zum Segeln.
Die Regenzeit (November bis April) ist wärmer, mit meist kurzen Schauern am späten Nachmittag. Die Vegetation ist üppig und der Andrang geringer.
Durchschnittstemperaturen an der Costa Verde (Region Rio de Janeiro / Angra dos Reis):
Trockenzeit Mai bis Oktober | Regenzeit November bis April | |||||||||||
| Monat | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | Jan | Feb | Mär | Apr |
Lufttemperatur (°C) | 24 °C | 22 °C | 21 °C | 22 °C | 24 °C | 26 °C | 28 °C | 30 °C | 31 °C | 31 °C | 30 °C | 27 °C |
Wassertemperatur (°C) | 24 °C | 23 °C | 22 °C | 22 °C | 23 °C | 24 °C | 26 °C | 27 °C | 28 °C | 28 °C | 27 °C | 26 °C |
Wie kommt man hin?
Die Anreise erfolgt über Rio de Janeiro, das von Europa gut erreichbar ist. Es ist möglich, direkt ein Boot in Rio de Janeiro zu mieten. Andernfalls, um Paraty zu erreichen, rechnen Sie mit rund 3 Stunden Transfer in Richtung Süden entlang der Küste.
Um von Rio nach Paraty zu gelangen, stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Klimatisierte Busse der Gesellschaft Costa Verde fahren mehrmals täglich vom Terminal Rodoviária Novo Rio ab, für eine Fahrt von etwa 3 bis 4 Stunden. Das ist die einfachste und günstigste Option. Für mehr Flexibilität ermöglicht ein privater Transfer oder ein Mietwagen, unterwegs Halt zu machen und die Landschaft in eigenem Tempo zu genießen.
Diese Fahrt ist alles andere als banal. Die Straße verläuft entlang der Küste, zwischen Meer und Bergen, und bietet immer wildere Panoramen. Man verlässt nach und nach den städtischen Trubel und taucht in eine viel ruhigere, fast abgeschiedene Atmosphäre ein.
Es wird dringend empfohlen, einen Tag früher anzureisen. Das ermöglicht es, Paraty zu genießen, sich die Atmosphäre einzusaugen und die Kreuzfahrt in guten Bedingungen zu beginnen, ohne Müdigkeit oder Stress.

Welches Budget sollte man einplanen?
Das Budget für eine Kreuzfahrt in Brasilien variiert je nach Bootsgröße, gewählter Option und Reisezeitraum. Hier eine Tabelle der ungefähren Preise für die Bootsmiete in Brasilien pro Woche:
| Bootstyp | Trockenzeit Mai bis Oktober | Regenzeit November bis April |
|---|---|---|
| Einrumpfboot (2 Kabinen) | 3.500 € | 2.500 € |
| Einrumpfboot (3 Kabinen) | 5.000 € | 4.000 € |
| Einrumpfboot (4 Kabinen) | 6.500 € | 5.500 € |
| Katamaran (zwischen 30 und 40 Fuß) | 10.000 € | 9.000 € |
| Katamaran (zwischen 40 und 50 Fuß) | 14.000 € | 12.500 € |
Für diejenigen, die das Reiseziel genießen möchten, ohne selbst am Steuer zu stehen, bieten unsere Kabinenkreuzfahrten in Brasilien eine Rundum-sorglos-Alternative, ideal um sich ausschließlich auf das Erlebnis zu konzentrieren.
Über die Bootsmiete hinaus sind einige Ausgabenposten zu berücksichtigen.
Die Flüge von Europa nach Rio de Janeiro stellen in der Regel den größten Posten dar. Rechnen Sie mit 600 bis 1.200 € pro Person in der Economy Class, je nach Saison und Buchungsvorlauf.
Die Verproviantierung an Bord sollte zu Beginn der Woche in Paraty eingeplant werden. Rechnen Sie mit etwa 50 bis 80 € pro Person für eine Woche Einkäufe: Frischprodukte, Getränke und Mahlzeiten an Bord bleiben sehr erschwinglich, weit unter europäischem Niveau.
Die Liegegebühren sind begrenzt: Die meisten Ankerplätze der Costa Verde sind kostenlos oder nahezu kostenlos. Planen Sie trotzdem 5 bis 15 € pro Nacht in den wenigen Marinas der Region ein.
Mahlzeiten an Land in per Beiboot erreichbaren Dörfern sind ein echtes lokales Erlebnis. Rechnen Sie mit 10 bis 20 € pro Person in lokalen Restaurants, die oft ausgezeichnet und sehr erschwinglich sind.
Einige praktische Tipps vor der Abreise
Um das Reiseziel in vollen Zügen zu genießen, reichen einige einfache Grundsätze:
- Eine flexible Route behalten: Die schönsten Momente entstehen oft, wenn man länger als geplant an einem Ankerplatz bleibt, anstatt einem genauen Programm zu folgen.
- Morgens segeln: Die Bedingungen sind ruhiger, das Licht schöner und die Navigation angenehmer.
- Am Ankerplatz Zeit nehmen: Dort wird das Erlebnis wirklich gelebt, zwischen Schwimmen, Erkunden und Momenten an Bord.
- Das tropische Klima einkalkulieren: Hitze, Sonne und Luftfeuchtigkeit gehören zur Reise, lassen sich aber mit einer einfachen Organisation leicht integrieren.
Die Segelgebiete
Paraty, Ausgangspunkt zwischen kolonialem Charme und Natur
Paraty ist weit mehr als ein einfacher Ausgangspunkt für Segelbootvermietungen in Brasilien. Es ist ein echtes Tor zur Reise.
Die Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, entdeckt man zu Fuß. Ihre Kopfsteinpflasterstraßen, weißen Fassaden mit bunten Bordüren und kleinen belebten Plätzen schaffen eine sanfte, fast zeitlose Atmosphäre. Man findet leicht einen Platz zum Abendessen, zum Schlendern oder einfach um den Abend vor der Abfahrt zu genießen.
Was die Navigation betrifft, läuft alles reibungslos. Die Basis ist gut organisiert, die Teams erfahren, und die Eingewöhnung ans Boot geht schnell. Die Marina Farol wird von unseren Kunden für ihre Professionalität geschätzt, was beruhigend ist, besonders für eine erste Erfahrung in der Region.
Es ist ein idealer Übergang zwischen Land und Meer, der einen ermöglicht, schrittweise in den Rhythmus der Kreuzfahrt einzutauchen.

Ilha Grande, der emblematische Stopp
Ilha Grande ist das Herz der Navigation. Die Insel ist weitgehend unberührt geblieben, ohne Straßen oder massive Bebauung, was ihr einen fast intakten Charakter verleiht.
Der Dschungel reicht bis ans Meer, und die Ankerplätze bieten spektakuläre Landschaften. Jede Bucht hat ihre eigene Atmosphäre, zwischen klarem Wasser, Bergen und dichter Vegetation.
Unter den Pflichtzielen bleibt Lopes Mendes ein unvergesslicher Stopp. Nach einem Spaziergang durch den Wald erreichbar, beeindruckt er durch seine Schlichtheit und sein Ausmaß. Sein feiner weißer Sand unterstreicht die Transparenz des Wassers und schafft einen frappierenden Kontrast zur umliegenden Vegetation. Die vollständige Abwesenheit von Bebauung verstärkt diesen Eindruck intakter, vom Rest der Welt fast abgeschirmter Natur. Schließlich verleiht die Öffnung zum Ozean hin ein besonders ausgeprägtes Gefühl von Weite und Freiheit.

Unzählige Stopps dazwischen
Zwischen Paraty und Ilha Grande wird die Navigation fast instinktiv. Man passt den Kurs je nach Lust und Laune an, ohne Zwang.
Die Ankerplätze sind zahlreich und vielfältig:
- Geschützte Buchten, wo man die Nacht in völliger Ruhe verbringen kann, mit einem vollkommen ruhigen Wasser.
- Abgelegene Inselchen, schnell erreichbar, ideal für eine Pause oder ein Mittagessen vor Anker.
- Verborgene Buchten, oft menschenleer, ideal um die Umgebung in vollen Zügen zu genießen.
Selbst in der Saison bleibt der Andrang überschaubar. Man findet leicht ruhige Plätze, was der Kreuzfahrt eine viel persönlichere Dimension verleiht. Nur die emblematischen Spots wie Lopes Mendes und Lagoa Azul können von Dezember bis März recht belebt sein.

Muster-Reiseroute und Erfahrungsbericht unserer Expertin
Tage 1 und 2: Eingewöhnung und erste Eindrücke
Kaum hat man Paraty verlassen, ist die Veränderung sofort spürbar. Innerhalb weniger Minuten wird die Küste wild, durchsetzt mit üppig begrünten Inseln.
Die erste Navigation ist kurz, ideal um sich mit dem Boot vertraut zu machen, mit einfachen Manövern in einem geschützten Umfeld, die es ermöglichen, schnell Vertrauen zu gewinnen. Das ruhige Meer macht die Navigation vom ersten Tag an besonders fließend, und die zahlreichen Ankeroptionen in der Nähe bieten eine echte Flexibilität, um sich leicht anzupassen.
Sobald der Anker geworfen ist, verändert sich das Tempo sofort. Erstes Bad im warmen Wasser, erste Entspannungsmomente an Bord… und bereits das Gefühl, woanders zu sein.
Abends Abendessen an Bord oder in einem kleinen, per Beiboot erreichbaren Restaurant. Die Atmosphäre ist einfach, lokal, ohne Schnickschnack.
Einige Stopps:
- Ilha Comprida: erster einfacher Ankerplatz, klares Wasser, ideal zum Eingewöhnen
- Saco do Mamanguá: tropischer Fjord, einzigartig in Brasilien, sehr geschützt, spektakuläre Landschaften
- Praia do Engenho (Mamanguá): wilder Strand mitten im Dschungel
- Paraty-Mirim: schöner Ankerplatz mit lokaler Atmosphäre, Möglichkeit an Land zu gehen

Tage 3 bis 5: Eintauchen rund um Ilha Grande
Hier entfaltet die Kreuzfahrt ihre ganze Dimension. Man tritt in eine intensivere Navigation ein, bei der jeder Tag eine neue Kulisse bringt.
Die Tage organisieren sich dann ganz natürlich, mit einer kurzen Morgenfahrt um einen neuen Ankerplatz ohne Zwang zu erreichen. Jeder Tag bringt einen Szenenwechsel zwischen Stränden, Buchten und offeneren Baien, während die Aktivitäten je nach Lust stattfinden, ohne aufgezwungenes Programm.
Man wechselt ab zwischen Schwimmen, Erkunden und Ruhen. Das Tempo verlangsamt sich, und dann genießt man am meisten.
Der Höhepunkt bleibt Lopes Mendes. Nach einem Ankerplatz in der Nähe führt ein rund 45-minütiger Spaziergang durch den Wald von nahen Ankerplätzen wie Pouso oder Palmas zum Strand. Die Ankunft ist unvergesslich, mit diesem Gefühl von Weite und unberührter Natur.
Einige Stopps:
- Ilha da Gipóia: Übergang zu Ilha Grande, schöne Strände und türkisfarbenes Wasser
- Lagoa Azul: emblematischer Schnorchel-Spot, kristallklares Wasser
- Praia de Araçatiba: ruhiger Ankerplatz, ideal für die Übernachtung
- Lopes Mendes (über Ankerplatz Pouso oder Palmas): legendärer Strand, zu Fuß erreichbar
- Saco do Céu: sehr geschützte Innenbucht, ideal bei Sonnenuntergang

Tage 6 und 7: Rückfahrt und letzte Ankerplätze
Die Rückkehr nach Paraty verläuft nicht geradlinig. Sie verlängert das Erlebnis, mit noch sanfterer Navigation und Stopps, die oft abgelegener sind als auf der Hinreise.
Diese letzten beiden Tage sind die Gelegenheit, die Gegend aus einem anderen Blickwinkel neu zu entdecken. Man bevorzugt weniger bekannte Ankerplätze, manchmal abgelegener, wo man ein noch stärkeres Gefühl von Ruhe findet. Die Navigation bleibt kurz, oft eine bis zwei Stunden, was es ermöglicht, jeden Stopp weiter in vollen Zügen zu genießen.
Letztes Bad, letzter Sonnenuntergang, letzte Momente an Bord… bevor es zurück nach Paraty geht.
Einige Stopps:
- Ilha de Cataguases: kleine Paradiesinsel, weißer Sand und durchsichtiges Wasser
- Ilha do Cedro: diskreter Ankerplatz, wildere Atmosphäre
- Praia Grande de Paraty: einfacher Zwischenstopp vor der Rückkehr
- Ilha do Araújo: letztes Bad in einer ruhigen und zugänglichen Umgebung

Der Erfahrungsbericht unserer Expertin
Pauline, Expertin bei Filovent, hatte die Gelegenheit, die Costa Verde an Bord eines Delta 365 zu besuchen und liebte die Erfahrung. Ihr Lieblingsmoment: als sie Delfine sah, nachdem sie zu Füßen eines Dschungels geschwommen war.
Sie hatte die Gelegenheit, zwischen Paraty und Ilha Grande zu segeln und neue Ankerplätze zu entdecken, die alle voneinander verschieden waren. Was sie besonders beeindruckt hat, ist die Leichtigkeit der Navigation und der sehr natürliche Rhythmus der Kreuzfahrt, mit kurzen Distanzen, die Zeit lassen, jeden Stopp wirklich zu genießen.

Sie spricht auch von der Schönheit der Landschaften, mit diesem ständigen Gefühl, von einer dichten und unberührten Natur umgeben zu sein, wo der Dschungel bis ans Meer reicht. Zwischen Bädern in warmem und klarem Wasser, Momenten an Bord und Stopps in abgelegenen Buchten erschien ihr das Erlebnis sowohl aufregend als auch sehr zugänglich.
Sie hebt auch die Qualität der Begleitung vor Ort hervor, mit einem professionellen und aufmerksamen Team, insbesondere der argentinischen Skipperin, mit der sie sich sehr gut verstanden hat und die dazu beigetragen hat, die Navigation noch fließender und angenehmer zu gestalten.
Das Boot: der Delta 365

Der Delta 365 ist besonders gut für dieses Revier geeignet. Gebaut von einer anerkannten lokalen Werft, wurde er für den Charter und tropische Bedingungen konzipiert. Es ist ein robustes Boot, das für einen regelmäßigen und zuverlässigen Einsatz über die Zeit ausgelegt ist, mit einer einfachen Eingewöhnung, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrenere Crews geeignet ist. Der Komfort an Bord ist ebenfalls gut durchdacht, mit Räumen, die für eine Woche auf See geeignet sind. Die neueren Modelle (2016–2023) garantieren moderne Ausrüstung und entspanntes Segeln.
In Brasilien zu segeln bedeutet, eine andere Art des Reisens anzunehmen. Hier sucht man nicht die Ferne, sondern den richtigen Ort zur richtigen Zeit. Eine Bucht, die man um eine Insel herum entdeckt, ein Wasser, das zu klar ist, um nicht hineinzutauchen, ein Licht am Abend, das die Landschaft vollständig verwandelt... alles lädt dazu ein, langsamer zu werden.
Zwischen Paraty und Ilha Grande entfaltet sich jeder Tag ganz natürlich, von Ankerplatz zu Ankerplatz, je nach Lust und Laune. Man wechselt von einer wilden Bucht zu einem offenen Strand, von einem Segelmoment zu einem Bad vor dem Dschungel, ohne je Zwang zu verspüren. Eine Woche reicht aus, um das zu erkennen, aber selten, um damit zufrieden zu sein.
Für die Erstellung dieses Artikels verwendete Quellen:
- [1] https://fr.wikipedia.org - Costa Verde, Küstenregion des Bundesstaates Rio de Janeiro
- [2] https://fr.wikipedia.org - Ilha Grande, Naturschutzgebiet und UNESCO-Erbe
- [3] https://fr.wikipedia.org - Paraty, historische Stadt und UNESCO-Erbe
- [4] https://whc.unesco.org - Rio de Janeiro und Costa Verde, UNESCO-Welterbe

