Am Sonntag, dem 1. November 2026, um 13:02 Uhr verlassen mehr als hundert Skipper Saint-Malo, um einhand nach Pointe-à-Pitre zu segeln. Zwischen diesen beiden Städten verbindet die Route du Rhum 2026 zwei sehr unterschiedliche Segelreviere: auf der einen Seite der Ärmelkanal mit seinen gewaltigen Gezeiten und Granitarchipelen, auf der anderen die warmen Gewässer Guadeloupes, getragen vom Passatwind. Beide Regattaschauplätze lassen sich auch unter Segeln entdecken, mit einem gemieteten Boot mit oder ohne Skipper. Hier erfahren Sie, wo Sie segeln können, wann Sie aufbrechen sollten und was Sie für einen Törn am Start wie am Ziel der Route du Rhum wissen müssen.
Zusammenfassung
- 1. Segeln ab Saint-Malo, Startort der Route du Rhum
- Der Start der Route du Rhum aus Sicht der Zuschauer
- Die Bucht von Saint-Malo und die Côte d'Émeraude
- Mit dem Boot zu den Chausey-Inseln
- Kurs auf Jersey: die Formalitäten 2026
- Gezeiten und Strömungen: was Sie vor dem Ablegen wissen sollten
- Ein Segelboot in Saint-Malo mieten: die Bedingungen
- Wann segelt man am besten in Saint-Malo?
- 2. Segeln in Guadeloupe, Zielort der Route du Rhum
- Die Ankunft der Skipper in Pointe-à-Pitre
- Die schönsten Segelziele ab Pointe-à-Pitre
- Einwöchige Route ab Pointe-à-Pitre
- Guadeloupe im November: eine gute Idee?
- Ein Boot in Guadeloupe mieten: die Bedingungen
- Wann segelt man am besten in Guadeloupe?
- 3. Saint-Malo oder Guadeloupe: welches Programm wählen?
- 4. Häufige Fragen
- Braucht man einen Führerschein, um in Saint-Malo ein Segelboot zu mieten?
- Kann man mit einem gemieteten Segelboot zu den Chausey-Inseln fahren?
- Welche Papiere braucht man 2026, um mit dem Segelboot nach Jersey zu fahren?
- Kann man im November in Guadeloupe segeln?
- Wie lange dauert die Fahrt mit dem Segelboot von Pointe-à-Pitre nach Les Saintes?
Segeln ab Saint-Malo, Startort der Route du Rhum
Der Start der Route du Rhum aus Sicht der Zuschauer
Vor dem Startschuss lebt Saint-Malo mehrere Tage lang im Rhythmus des Rennens. Das Startdorf öffnet am 20. Oktober 2026 entlang der Kais, der Eintritt ist frei, und der Andrang erreicht am Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November seinen Höhepunkt. Ein fester Programmpunkt der letzten Tage ist die Fahrt der Boote durch die Schleusen hinaus ins Hafenbecken.
Am Starttag liegen die besten Aussichtspunkte an Land: der Grand Bé und das Fort National, die bei Ebbe zu Fuß erreichbar sind, oder die Pointe du Grouin weiter östlich, von wo aus man die Flotte aufs offene Meer hinaus starten sieht.
Der Start lässt sich auch vom Wasser aus erleben, doch das Revier ist streng geregelt. Die Seepräfektur des Atlantiks veröffentlicht einige Tage vor dem Start einen Erlass: Er legt rund um die Startlinie und das Ausfahrtsfahrwasser eine Sperrzone für die Schifffahrt fest, und die Zuschauerboote müssen außerhalb bleiben. Angesichts des Novemberwetters und des Andrangs auf dem Wasser geht man besser an Bord eines Ausflugsboots oder einer Segelyacht mit professioneller Crew, statt ein Boot ohne Skipper zu mieten.
Saint-Malo, Bretagne (Frankreich): der Start der Route du Rhum (Quellen: Shutterstock, Adobe Stock)
Die Bucht von Saint-Malo und die Côte d’Émeraude
Den Rest des Jahres über ist die Korsarenstadt ein idealer Ausgangshafen, um den Norden der Bretagne zu entdecken. Vom Hafen Bas-Sablons oder vom Bassin Vauban am Fuß der Stadtmauern genügen wenige Seemeilen, um Dinard zu erreichen, vor der Insel Cézembre zu ankern oder entlang der Côte d’Émeraude bis zum Cap Fréhel zu segeln. Nach der Schleuse am Staudamm bietet die Rance ein geschütztes Revier zwischen alten Reederhäusern und kleinen Häfen.
Wer ein Segelboot in Saint-Malo mieten möchte, kann diese Stationen in einer Woche verbinden. Die Flotte rund um die Stadt besteht vor allem aus Einrumpfbooten von 9 bis 16 Metern, mit Abfahrt in Saint-Malo oder im rund vierzig Kilometer entfernten Granville. Gesegelt wird oft auf Sicht, doch das Revier bleibt anspruchsvoll: Betonnte Fahrwasser, knapp unter der Oberfläche liegende Felsen und der Fährverkehr erfordern ständige Aufmerksamkeit.
Mit dem Boot zu den Chausey-Inseln
Rund 17 Seemeilen von Saint-Malo und 9 Seemeilen von Granville entfernt ist der Archipel der Chausey-Inseln der spektakulärste Stopp des Reviers. Bei Ebbe zählt er 365 Inselchen, bei Flut nur 52: Die Landschaft verändert sich von Stunde zu Stunde, mit einem Tidenhub (dem Höhenunterschied zwischen Niedrig- und Hochwasser), der bei Springtide 14 Meter erreichen kann.
Der wichtigste Ankerplatz ist der Sound, in tiefem Wasser nordöstlich der Grande Île. Er wurde 2019 mit eigenen Murings für Besucher neu geordnet, um die Freizeitskipper zu bündeln und den Meeresboden zu schützen. Die Ansteuerung wird je nach Tidenkoeffizient (französischer Index für die Stärke der Gezeiten, von 20 bis 120) und Ankunftszeit geplant, und der Archipel beherbergt Brutgebiete von Seevögeln, die es zu respektieren gilt. Chausey eignet sich sowohl für eine Übernachtung als auch als Etappe auf dem Weg zu den Kanalinseln.
Kurs auf Jersey: die Formalitäten 2026
Von Saint-Malo oder Granville aus ist Jersey eine Tagesetappe entfernt. St Helier, die Hauptstadt, und der kleine Hafen Gorey sind die beiden ausgewiesenen Einreisehäfen der Insel. Achtung: Seit 2026 gelten für Jersey neue Einreiseregeln.
- Elektronische Reisegenehmigung (ETA): seit dem 23. April 2026 Pflicht für Staatsangehörige der EU und der Schweiz, die direkt nach Jersey oder Guernsey einreisen, auch mit einer Segelyacht. Sie wird online auf der offiziellen Website der britischen Regierung beantragt, mindestens drei Werktage vor der Abfahrt, für jede Person an Bord, Kinder eingeschlossen.
- Reisepass: unverzichtbar. Die Ausnahmeregelung, die eine Reise mit dem Personalausweis erlaubt, gilt nur für französische Staatsangehörige: Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen einen Reisepass.
- Ankunftserklärung: Jersey schreibt eine Online-Erklärung 24 Stunden vor der Ankunft vor (Herkunft, Skipper, Crewliste, Bootstyp).
- UKW-Kontakt: Der Skipper muss Jersey Coastguard (Kanal 82) oder St Helier VTS (Kanal 14) informieren, bevor er in den Hafen einläuft oder vor Anker geht.
Gezeiten und Strömungen: was Sie vor dem Ablegen wissen sollten
In der Bucht von Saint-Malo bestimmen die Gezeiten das Tagesprogramm. Die Strömungen gehören zu den stärksten Europas, und ihr Kentern, also der Moment, in dem die Strömung die Richtung wechselt, kann aus einem entspannten Schlag schnell einen mühsamen Kampf gegen den Strom machen. Ab etwa zehn Knoten Wind gegen den Strom baut sich schnell eine steile See auf.
- Prüfen Sie vor jedem Auslaufen die Gezeitentafeln und richten Sie Ihre Abfahrten nach den Kenterzeiten aus.
- Nehmen Sie die Seekarten des SHOM (des französischen hydrografischen Dienstes) für den westlichen Ärmelkanal an Bord und prüfen Sie, ob sie mit dem Boot geliefert werden.
- Merken Sie sich, welche Häfen jederzeit zugänglich sind und welche über ein Tor oder eine Schleuse verfügen.
- Bei hohem Tidenkoeffizienten sollten Sie Ankerplätze in tiefem Wasser bevorzugen, um nicht trockenzufallen.
Segelboot in Saint-Malo, Bretagne (Quelle: Adobe Stock)
Ein Segelboot in Saint-Malo mieten: die Bedingungen
In Frankreich ist für die Miete eines Segelboots kein Führerschein erforderlich. Der französische Hochseeführerschein (permis hauturier), der manchmal für die Überfahrt zu den Kanalinseln genannt wird, betrifft nur Motorboote, die mehr als 6 Seemeilen von einem Schutzhafen entfernt fahren. Wer ohne Skipper chartert, muss jedoch in jedem Fall einen Segellebenslauf vorlegen: Der Vercharterer vergleicht Ihre Erfahrung mit dem gebuchten Boot und prüft, ob Sie bereits ein Boot vergleichbarer Größe und Bauart geführt haben. Hält er Ihr Niveau am Abfahrtstag für unzureichend, kann er einen Skipper vorschreiben.
In einem so anspruchsvollen Revier zählt die Erfahrung mit Gezeitennavigation ebenso viel wie die Zahl der gesegelten Meilen. Wer den Ärmelkanal zum ersten Mal befährt, genießt Chausey oder Jersey mit einem Skipper an Bord, ohne sich um die Strömungen kümmern zu müssen.
Wann segelt man am besten in Saint-Malo?
| Zeitraum | Bedingungen | Unsere Einschätzung |
| Mai bis September | Lange Tage, gemäßigtere See | Ideal |
| Oktober | Erste Stürme, kühler | Für erfahrene Segler |
| November bis April | Häufige Tiefs, grobe See | Nicht empfohlen |
Segeln in Guadeloupe, Zielort der Route du Rhum
Die Ankunft der Skipper in Pointe-à-Pitre
Nach der Umrundung von Basse-Terre überqueren die Skipper die Ziellinie vor Pointe-à-Pitre und laufen dann in die Darse ein, das Hafenbecken im Herzen der Stadt. Gemessen an den Zeiten von 2022 werden die Ultims um den 8. November erwartet, die Ocean Fifty und IMOCA um den 12. oder 13. November, die Class40 um den 15. oder 16. November und die letzten Boote der Vintage-Klassen bis Ende November. Bis Ende November wird jede Ankunft am Kai gefeiert, auch mitten in der Nacht.
Die schönsten Segelziele ab Pointe-à-Pitre
Ab Pointe-à-Pitre lässt sich der Archipel von Guadeloupe in kurzen Etappen erkunden, stets vom Passat getragen.
- Îlet du Gosier: 3 Seemeilen von der Marina entfernt, der erste Badestopp des Törns am Fuß eines kleinen Leuchtturms.
- Marie-Galante: die Insel der hundert Mühlen, mit einsamen Stränden, Destillerien und der Gueule Grand Gouffre im Norden.
- Les Saintes: eine der schönsten Buchten der Karibik, bunte kreolische Häuser und ideale Schnorchelreviere.
- Petite-Terre: zwei als Naturschutzgebiet ausgewiesene Inselchen mit Leguanen und Schildkröten, die nur bei guten Bedingungen angelaufen werden sollten.
Für eine zweite Woche setzen die Leeküste von Basse-Terre, das Cousteau-Reservat und der Grand Cul-de-Sac Marin die Entdeckungsreise fort.
Yachthafen, Pointe-à-Pitre, Guadeloupe (Quelle: Adobe Stock)
Einwöchige Route ab Pointe-à-Pitre
Diese Rundtour ab der Marina Bas-du-Fort verbindet die drei bekanntesten Inseln im Süden des Archipels. Die Segelzeiten beziehen sich auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6 Knoten.
| Tag | Etappe | Distanz | Segelzeit |
| Tag 1 | Pointe-à-Pitre > Îlet du Gosier | 3 sm | 30 Min. |
| Tag 2 | Îlet du Gosier > Marie-Galante (Saint-Louis) | 20 sm | 3 Std. 30 Min. |
| Tag 3 | Aufenthalt auf Marie-Galante | Wenige sm | Frei |
| Tag 4 | Marie-Galante > Les Saintes (Terre-de-Haut) | 20 sm | 3 Std. 30 Min. |
| Tag 5 | Aufenthalt auf Les Saintes | Wenige sm | Frei |
| Tag 6 | Terre-de-Haut > Terre-de-Bas und Îlet à Cabrit | Wenige sm | 1 Std. |
| Tag 7 | Les Saintes > Pointe-à-Pitre | 22 sm | 4 Std. |
Tag 1 bis 3, Kurs Südost. Ein kurzer Einstiegsschlag zum Îlet du Gosier hilft, sich mit dem Boot vertraut zu machen, bevor es nach Marie-Galante hinübergeht. In Saint-Louis, an der Westküste der Insel, ankert man vor einem langen Strand und erkundet dann die Destillerien, das Château Murat oder die Anse Canot einige Seemeilen weiter nördlich.
Tag 4 bis 6, der Archipel Les Saintes. Kurs West nach Les Saintes, rund zwanzig Seemeilen entfernt. Auf Terre-de-Haut liegen der Ort, das Fort Napoléon und der Strand Pain de Sucre; Terre-de-Bas und das Îlet à Cabrit bieten ruhigere Ankerplätze für den letzten Abend.
Tag 7, Rückkehr nach Pointe-à-Pitre. Zurück zur Marina geht es hoch am Wind, also so dicht wie möglich gegen den Passat: Ein früher Aufbruch sorgt dafür, dass Sie vor der Rückgabe des Boots ankommen.
Option Petite-Terre: Erfahrene Segler können zwischen Gosier und Marie-Galante einen Stopp in Petite-Terre einlegen. Im Schutzgebiet muss an Bojen festgemacht werden, deren Zahl begrenzt ist, und die Einfahrt wird heikel, sobald Schwell aufkommt: Über den Stopp wird vor Ort entschieden, je nach Wetter und den Vorgaben des Vercharterers.
Guadeloupe im November: eine gute Idee?
Der November ist ein Übergangsmonat. Die Hurrikansaison dauert offiziell bis zum 30. November, ihr Höhepunkt liegt aber zwischen August und Oktober: Das Risiko sinkt im Lauf des Monats deutlich. Die Passatwinde setzen nach und nach wieder ein, Schauer bleiben möglich, und der Andrang ist vor Beginn der Hochsaison noch mäßig. Wer die Stimmung bei den Ankünften der Route du Rhum mit einem Törn verbinden möchte, findet Ende November einen guten Kompromiss, sofern er vor jeder Überfahrt die Bulletins von Météo-France verfolgt.
Die Trockenzeit von Dezember bis April bleibt die angenehmste Segelzeit, mit gleichmäßigerer See und Temperaturen um 26 °C. Mit den Feiertagen zum Jahresende verbindet der Dezember beständige Passatwinde und festliche Stimmung, allerdings bei stärkerem Andrang: Für viele ist er die beste Reisezeit für Guadeloupe.
Segelboote in Guadeloupe, Antillen: die Ankunft der Route du Rhum (Quellen: Shutterstock, Adobe Stock)
Ein Boot in Guadeloupe mieten: die Bedingungen
Ab Pointe-à-Pitre stehen mehrere hundert Charterboote zur Auswahl. Einrumpfboote und Katamarane werden ohne Skipper, mit Skipper oder mit kompletter Crew vermietet. Wie in Saint-Malo braucht man keinen Führerschein, der Segellebenslauf ist jedoch Pflicht, um ohne Skipper zu segeln: Das ist gängige Praxis, wenn man ein Segelboot in der Karibik mieten möchte.
Der Katamaran dominiert das lokale Angebot deutlich, mit Booten von 11 bis 15 Metern und vier bis sechs Kabinen. Guadeloupe ist ein gutes Revier für alle, die einen Katamaran in der Karibik mieten möchten: Vor Anker bietet er eine stabile Plattform und einen zum Cockpit hin offenen Salon, in dem sich das Bordleben fast ganz im Freien abspielt. Manche Boote werden auch als Einwegcharter zwischen Guadeloupe und Martinique vermietet: das Angebot gibt es ebenso in umgekehrter Richtung, ab Le Marin für alle, die ein Boot in Martinique mieten möchten.
Wann segelt man am besten in Guadeloupe?
| Zeitraum | Bedingungen | Unsere Einschätzung |
| Dezember bis April | Trockenzeit, stetiger Passat | Ideal |
| Mai bis Juli | Wärmer, Schauer, weniger Andrang | Guter Kompromiss |
| August bis Oktober | Höhepunkt der Hurrikansaison | Nicht empfohlen |
| November | Ende der Hurrikansaison, Rückkehr des Passats | Möglich, Wetter beobachten |
Saint-Malo oder Guadeloupe: Welches Segelrevier passt zu Ihnen?
Die beiden Schauplätze der Route du Rhum sprechen nicht dieselben Segler an. Im Ärmelkanal kommen alle auf ihre Kosten, die Gezeitennavigation und wechselnde Landschaften reizen. Wer dagegen kurze Etappen, warmes Wasser und geschützte Ankerplätze vor kleinen Inseln sucht, ist in Guadeloupe richtig.
| Kriterium | Saint-Malo | Guadeloupe |
| Beste Reisezeit | Mai bis September | Dezember bis April |
| Wind | Wechselhaft, vorwiegend aus West | Ostpassat, beständig |
| Gezeiten | Bis zu 14 m Tidenhub | Kaum vorhanden |
| Empfohlenes Niveau | Erfahren oder mit Skipper | Mittel |
| Vorherrschender Bootstyp | Einrumpfboot | Katamaran |
| Formalitäten | ETA und Reisepass für Jersey | Personalausweis oder Reisepass (EU-Gebiet) |
| Preis pro Woche | Ab 1.600 € | Ab 1.500 € |
| Ausgangshäfen | Saint-Malo, Granville | Pointe-à-Pitre |
Quelle: Filovent - Offizielle Daten der Partner-Vercharterer, angezeigte Einstiegspreise im Oktober 2026, Miete ohne Skipper.
Beides lässt sich kombinieren: den Start der Route du Rhum im Herbst erleben, im folgenden Sommer im Ärmelkanal segeln und im Winter in die Antillen aufbrechen, wenn der Passat zuverlässig weht.
Häufige Fragen
Braucht man einen Führerschein, um in Saint-Malo ein Segelboot zu mieten?
Nein. In Frankreich ist für die Miete eines Segelboots kein Führerschein erforderlich. Der Vercharterer verlangt jedoch einen Segellebenslauf und kann einen Skipper vorschreiben, wenn er die Erfahrung für unzureichend hält.
Kann man mit einem gemieteten Segelboot zu den Chausey-Inseln fahren?
Ja, der Archipel liegt rund 17 Seemeilen von Saint-Malo und 9 Seemeilen von Granville entfernt. Der wichtigste Ankerplatz, der Sound, verfügt über eigene Murings für Besucher. Die Ansteuerung wird je nach Gezeiten geplant.
Welche Papiere braucht man 2026, um mit dem Segelboot nach Jersey zu fahren?
Einen gültigen Reisepass und eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) für jede Person an Bord, die seit dem 23. April 2026 Pflicht ist. Außerdem müssen Sie 24 Stunden vorher eine Online-Ankunftserklärung ausfüllen und vor dem Einlaufen die Behörden per UKW-Funk informieren.
Kann man im November in Guadeloupe segeln?
Ja. Die Hurrikansaison endet offiziell am 30. November, und das Risiko sinkt nach Oktober deutlich. Vor jeder Überfahrt sollte man dennoch das Wetter verfolgen.
Wie lange dauert die Fahrt mit dem Segelboot von Pointe-à-Pitre nach Les Saintes?
Zwischen 3,5 und 4 Stunden für 20 bis 22 Seemeilen, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6 Knoten. Der Rückweg nach Pointe-à-Pitre erfolgt am Wind, gegen den Passat, und dauert oft etwas länger.

