Wer kann in den spitzenförmigen Schlafplätzen schlafen, die auf manchen Katamaranen vorhanden sind? Wie gelangt man dorthin?
Aktualisiert am: 26/05/2025An der Vorderseite ihrer beiden Rümpfe verfügen Katamarane über Stauräume, die manchmal als Schlafplätze eingerichtet sind. Ist dies der Fall, wird dies in der Beschreibung des Bootes angegeben. Bei Katamaranen zwischen 38 und 45 Fuß (ca. 11,40 m und 13,50 m) handelt es sich nicht um Kabinen im eigentlichen Sinne, sondern eher um kleine Einzelkojen vom Typ „Sarg“, die relativ eng sind und deren Decke sehr nah an der Matratze liegt. Sie dienen professionellen Skippern und Hostessen oder auch Kindern, wenn viele Personen an Bord sind und alle Doppelkabinen belegt sind. Wir raten Erwachsenen davon ab, in den Bugkabinen zu schlafen, es sei denn, sie sind daran gewöhnt.

Wenn sich der Salon in ein Doppelbett umwandeln lässt, ist dies oft eine wesentlich bequemere Alternative als die Nutzung der beiden Bug- und Heckkojen.
Je nach Boot sind diese Schlafplätze entweder zugänglich:
- Nur von innen (von den vorderen Doppelkabinen aus, über eine Luke in der Wand): Dies ist praktisch und sicher für ein Kind, kann aber für manche Paare ein Problem hinsichtlich der Privatsphäre darstellen, wenn ein Skipper oder eine Hostess hinter der Luke schläft.
- Nur von außen (über ein großes Bullauge oder eine Luke auf dem Deck): Dies ist der häufigste Fall. Damit sind alle Fragen der Privatsphäre geklärt, es kann jedoch ein Sicherheitsproblem darstellen, wenn dort ein Kind schläft (wenn es beispielsweise nachts nach draußen geht, um auf die Toilette zu gehen).
- Von innen UND von außen.
Leider gibt es selbst für ein bestimmtes Katamaranmodell keine einheitliche Regelung, daher geben wir diese Information nicht in unseren Bootsbeschreibungen an. Wenn die Art des Zugangs zu den Schlafplätzen im Bug für Sie ein wichtiger Punkt ist, fragen Sie Ihren Berater vor der Buchung danach, und wir werden dies überprüfen.

Achtung: Bei einigen Modellen (Bali 4.0, Bali 4.1, Bali CatSpace) sind die Bug- und Heckbereiche besonders klein (1,65 oder 1,70 m lang), sodass dort nur kleine Kinder Platz finden (kein Skipper oder Hostess).

Beispiel für einen Einzelschlafplatz im Bug einer Lagoon 450
