Darf ich im Atlantik mit einem gemieteten Boot auf Grund laufen?
Aktualisiert am: 26/05/2025Bei einem Einrumpfboot mit Kiel lautet die Antwort natürlich nein. Wenn Sie den Grund berühren, spricht man von einem Aufsetzen, und der Schaden wird sehr groß sein. Es gibt jedoch bestimmte Modelltypen, die als „strandfähig“ bezeichnet werden: Bei Flut können Sie vor Anker gehen, und bei Ebbe setzt das Schiff auf dem Sand auf, bevor es mit der Flut wieder ins Wasser gleitet.
- Die „Biquille“: Diese Segelboote haben zwei Kiele, die eine Stabilisierung an drei Punkten ermöglichen (die beiden Ballasttanks und die Unterseite des Ruders). Diese Modelle sind beim Hersteller „RM“ weit verbreitet.
- die „Quilles Relevables“ oder QR.
- Jollen (Integraljollen (DI) oder Ballastjollen (DL)).
Mit einem Katamaran oder einem Motorboot ist es verboten, „auf Grund zu laufen“, d. h. mit Schwung an einem Strand auf Grund zu laufen, selbst bei Ebbe. Denn die Trägheit des Bootes in Bewegung, bevor es den Grund berührt, würde den Rumpf beschädigen.

Achtung: Wenn Sie ein Modell mieten, das auf Grund gesetzt werden kann, und beabsichtigen, dies während der Fahrt zu tun, müssen Sie uns dies vor der Buchung mitteilen. Denn manche Vermieter lehnen eine solche Nutzung des Bootes ab. In La Rochelle beispielsweise lehnen unsere Partner das Auf Grund setzen ab, da der Meeresboden dort relativ felsig ist. Das Risiko, versehentlich auf hartem Untergrund aufzulaufen, ist daher hoch.
