Sie möchten ein Boot mieten, aber kein Risiko eingehen: Wählen Sie ein FiloSafe Boot mit 100% Rückerstattungsgarantie

Yachtcharter Toskana und Elba

Mit Filovent finden Sie das perfekte Boot

Haben Sie Fragen?

Margaux, unsere Expertin, berät Sie gerne

Ich möchte mein Kundenkonto einrichten und E-Mails von Filovent erhalten.
Toskana und Elba : Welcher Bootstyp passt zu mir?

Toskana und Elba- TIPPS & INFOS FÜR IHRE REISE



   Von Anaïs BEDE 

Redaktionsleiterin des Online-Magazins Filovent. „Ich reise leidenschaftlich gern und bin definitiv auf dem Wasser zu Hause, Urlaub reimt sich bei mir immer auf Bootsfahrt!“

 

23. September 2021

 

Lesezeit: 6 Minuten

 

 

Kurz gefasst

 

Highlight: die Insel Elba

Was Sie erwartet: Der toskanische Archipel ist zum Verlieben schön: kristallklar, wildromantisch und sonnenverwöhnt. Willkommen an Bord!

Schönster Ankerplatz: am Remaiolo-Felsen, im Süden der Insel Elba

 

 

Übersicht

 

  1. Praktische Informationen für Ihre Yachtcharter
  2. Was die Toskana so besonders macht
  3. Revierinformationen
  4. Toskanas beste Ankerplätze
  5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter

 

 

 

 

Meine schönste Erinnerung? Das war am Strand Spiaggia di Laconella, da haben wir uns alle zum Sonnenuntergang an Bord verabredet und uns einen Sundowner gegönnt. Das war so ein Moment, den man nicht mehr vergisst“, schwärmt Filovent-Kunde Yannick, der mit seinen Freunden auf Toskanatörn war. Und wer kommt bei dem Gedanken an die Toskana eigentlich nicht ins Schwärmen? Historischer, kultureller und zugleich landschaftlicher Zauber pur! Vom Wasser aus lässt er sich besonders gut erleben!

 

Yannick und seine Crew auf einer Bavaria Cruiser 41
Yannick und seine Crew bei der Navigation auf einer Bavaria Cruiser 41 (Foto von Yannick Pennecot)

 

 

1. Praktische Informationen für Ihre Yachtcharter

 

Unsere Charterstützpunkte

 

Im toskanischen Archipel stehen Ihnen gleich mehrere Ausgangsbasen zur Verfügung: San Vincenzo, Punta Ala, Puntone, Portoferraio, Salivoli, Cala de Medici, Talamone und Argentario.

Die Wahl der Basis hängt dann von Törnvorstellung und geplanter Route ab. Wenn Sie die Insel Elba erkunden möchten, können Sie direkt von Portoferraio oder Salivoli aus starten. Sie können auch die Stützpunkte Punta Ala oder Puntone wählen, die auf Italiens Festland, gleich gegenüber der Insel Elba, liegen.

Um in den Norden Korsikas zu segeln, starten Sie am besten von San Vincenzo oder Cala Di Medici aus.

Und den Süden des toskanischen Archipels besegeln Sie von Talamone oder Argentario aus.

Puntone, Punta Ala und San Vincenzo sind dabei die beliebtesten Ausgangsbasen unserer Kunden.

 

Portoferraio
Blick auf Portoferraio, im Norden der Insel Elba (Foto von Roberto Ridi, Touristeninformation der Insel Elba)

 

Welche Scheine sind notwendig?

Um in Italien zu segeln, muss der Skipper eines der folgenden Dokumente besitzen: den Sportbootführerschein, das ICC- oder das IPC-Zertifikat, bei denen es sich um internationale Befähigungszertifikate für Sportbootführer handelt, die in den meisten Staaten der EU und Mediterranen Gewässern als Kompetenznachweis akzeptiert werden (ICC steht für „International Certificate of Competence" und IPC für „International Proficiency Certificate“).

Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Segelyacht mit Skipper zu buchen, brauchen Sie natürlich keine Befähigungsnachweise.

 

Yachtcharterpreise nach Bootsmodell und Saison

 

In der Toskana werden hauptsächlich Segelyachten gechartert. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die durchschnittlichen Charterpreise. Diese variieren dabei je nach Saison, Verfügbarkeit, Modell, Baujahr, Länge…

 

Bootstyp Hochsaison
Juli und August
Zwischensaison
Mai, Juni und September
Nebensaison
April und Oktober
Segelyacht (2 Kabinen) 2 500 € 2 000 € 1 500 €
Segelyacht (3 Kabinen) 2 800 € 2 200 € 1 700 €
Segelyacht (4 Kabinen) 3 200 € 2 900 € 2 500 €
Katamaran (30 bis 40 Fuß) 6 000 € 5 000 € 4 000 €
Katamaran (40 bis 50 Fuß) 7 000 € 5 500 € 4 500 €

 

Unsere wichtigsten Partner vor Ort

 

  • Sailing Sicily hat sich auf die Segelyachtcharter in Italien spezialisiert und wurde 2003 in Palermo gegründet. Von Marsala, Palermo oder Portorosa aus bietet dieser Vercharterer Katamarane (Bali, Lagoon) und Segelyachten (Bavaria, Sun Odyssey, Oceanis) an; 
  • La Bottega del Mare gibt es seit 15 Jahren und ist nur in der Toskana vertreten. Dieser Vercharterer verfügt über eine reine Segelyacht-Flotte (Sun Odyssey, Bavaria, Hunter), die von San Vincenzo oder Punta Ala aus startet; 
  • Kiriacoulis wurde 1980 gegründet, mit Hauptsitz in Athen. Kiriacoulis wird für seine wettbewerbsfähigen Preise geschätzt und bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit an, Ihre Yachtcharter ab Sonntag zu beginnen und die Dauer flexibel zu gestalten, z. B. für 10 Tage. Von Puntone oder Punta Ala aus bietet dieser Vercharterer Katamarane (Bali, Lagoon, Helia) und Segelyachten (Bavaria, Sun Odyssey) an.

 

2. Was die Toskana so besonders macht

 

Niemand schafft es, bei dem Wort Toskana keine Bilder im Kopf zu haben. Renaissance, Zypressen und Dolce Vita, in der Toskana werden Klischees wahr, denn sie ist eine der schönsten Regionen Italiens. Und wenn man glaubt, im Paradies angekommen zu sein, dann wird es immer noch ein bisschen schöner.

Die Hauptstadt Florenz, „Firenze“ auf Italienisch, ist die Wiege der Renaissance und seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist die „italienischste“ aller italienischen Städte und vereint einfach alles, was Italien auf der Welt so reizvoll macht. Große Namen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Botticelli malte hier „Die Geburt der Venus“, Michelangelo schaffte den „David“ und Leonardo da Vinci soll in Florenz seine Muse, die „Mona Lisa“, getroffen haben. Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert regierten die Medicis Florenz und haben nicht unwesentlich zum kulturellen Reichtum der Region beigetragen. In den Uffizien können Sie das ganze Ausmaß ihres Kunstmäzenatentums bewundern: „Die Geburt der Venus“ oder das „Porträt Martin Luthers“, die Kunsthistorie erlebt hier einen Höhepunkt. Und die Toskana, das ist auch Architektur zum Niederknien schön. Die Stadtmauer von Lucca, die Altstadt von Siena und der schiefe Turm von Pisa, aber auch die kleinen traditionellen Dörfer, die sich malerisch an Hügel und Hänge schmiegen, die Toskana wirkt manchmal wie gemalt, so schön ist sie!

Olivenhaine und Zypressen, Weingärten und Pinien, Hügel und Täler, die Toskana leuchtet grün, die Ebenen von Massa Carrara bis Piombino schimmern in den Abendstunden blau und die Täler Chianti und Orcia wetteifern mit dem Gebirgszug Apennin. Schließlich setzt der toskanische Archipel mit seinem lichtdurchfluteten, kristallinen Wasser und der wildromantischen Natur der Region die Krone auf.

Morvan, unser Filovent-Kunde, bemerkt treffend: „Man muss nicht ans Ende der Welt reisen, um Wundern zu begegnen. Der Zauber ist zum Greifen nah und die Toskana eine seiner Quellen!“ Wir wollen dem gar nichts weiter mehr hinzufügen. Nur, dass Italien vom Wasser aus besonders schön ist und man die Dolce Vita der Toskana auf einer Segelyacht besonders gut genießen kann!

 

3. Revierinformationen

 

Der toskanische Archipel

Im toskanischen Archipel und seinen sieben Inseln kann man herrlich segeln: Elba, Pianosa, Capraia, Montecristo, Gorgona, Giglio und Giannutri. Sie gehören alle zum Nationalpark Toskanischer Archipel, dem größten Meeresschutzgebiet Italiens und Europas! Der Legende nach verlor die Göttin Venus, als sie dem Thyrrenischen Meer entstieg, die sieben Perlen ihrer Halskette. 7 Perlen für 7 Inseln, darunter Elba, die schönste und größte.

Das Revier hat landschaftlich viel zu bieten und ist vor allem für Segler und Seglerinnen ein beliebtes Ziel, denn die traumhaften Buchten, das kristallklare Wasser und die ruhigen Liegeplätze lassen sich am besten vom Deck einer Mittelmeer Yachtcharter erleben. Tatsächlich hat Elba eine wahrhaft einzigartige Geografie mit dramatischen Küsten, Pianosa ist erstaunlich flach und Montecristo ähnelt einem Felskegel. Die Vielfalt der Landschaften und Formen der Bergreliefs sind allesamt Zeugen des vulkanischen Ursprungs der toskanischen Inseln. Gorgona und Montecristo bestehen aus Granit, Capraia aus magmatischem Gestein, Giglio und Elba aus Granit, Kalkstein und Marmor und schließlich Giannutri und Pianosa aus Kalkstein.

 

Die Insel Elba

Die Insel Elba ist die größte Insel des toskanischen Archipels und die drittgrößte Italiens. Mediterraner Flair und authentisches Toskana-Feeling genießen Segelcrews hier. Aber auch historisch ist die Insel interessant. Immergrüne, sanft ansteigende Berghänge, malerische Fischerdörfer und ursprünglicher Charme, kein Wunder, dass Napoleon Bonaparte Elba als Exil wählte. Nach der Schlacht bei Leipzig wurde Napoleon vom französischen Thron gestürzt, in die Verbannung geschickt und am 3. Mai 1814 feierlich in Portoferraio empfangen. Noch heute ist die Erinnerung an den Kaiser lebhaft auf der Insel, wo ihm in der Villa dei Mulini ein Museum gewidmet ist. Auch literarisch spielt die Insel eine spannende Rolle, da ein Teil des Buches „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas auf Elba spielt.

Elbas Wanderwege sind ideal, die tollen Landschaften und Grantiformationen der Insel zu entdecken. Über Stock und Stein durchstreifen Sie schillernde Felsen, Steinmonster, Eichen- und Schirmpinienwälder, aber auch naturschöne Felsbuchten mit kristallklarem Wasser wie Biodala im Norden.

Schnorchelfans sollten am Felsen Scoglio dell'Ogliera, an der Südwestküste von Elba, runter zum Handelsschiffswrack Elviscot tauchen, das hier 1972 an den Felsen zerschellte. Das Wrack liegt nicht weit vom Strand entfernt und ist durch das glasklare Wasser hindurch gut zu sehen. Algen haben seinen Rumpf vollständig überzogen und bieten vielen Fischen sicheren Unterschlupf. Yannick hat es hier besonders gut gefallen: „Wir sind eigentlich ganz zufällig vorbeigekommen und haben gesehen, dass viele Boote vor Anker lagen. Uns wurde schnell klar, dass sie wegen des Wracks hier waren. Als begeisterte Schnorchler und Taucher mussten wir einfach einen Stopp einlegen. Es ist nämlich ziemlich selten, dass man inmitten eines Wracks schnorcheln kann, das so nahe an der Oberfläche liegt. Dieser Ankerplatz war wirklich eine schöne Überraschung für uns!“

 

Biodala
Blick auf Biodala (Foto von Roberto Ridi, Touristeninformation der Insel Elba)

Pianosa

Pianosa ist eine kleine Insel südwestlich von Elba und hält den lustigen Rekord der flachsten Insel des toskanischen Archipels, da sie nur 29 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Die Vegetation ist typisch für mediterrane Landschaften: phönizischer Wacholder, Rosmarin, Lentisco, die Götterpflanze Cystus… Der geschützte Meeresboden der Insel ist ebenfalls besonders artenreich und aufgrund des flachen Wassers idealer Lebensraum für Posidonia, auch Neptungras genannt, und diverse Fischarten: Goldstrieme, Rote Meerbarbe, Langusten, Zackenbarsch...

Um diesen außergewöhnlichen Artenreichtum zu schützen, sind die touristischen Aktivitäten und der Zugang für die breite Öffentlichkeit stark geregelt. Um nach Pianosa zu gelangen, stehen Ihnen 2 Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können an geführten Touren teilnehmen, die von der Marina di Campo auf Elba aus organisiert werden. Diese Besuche sind jedoch nur einer begrenzten Anzahl von Gästen vorbehalten. Andernfalls können Sie auch eigenständig hinsegeln, müssen aber beachten, dass die letzte Seemeile vor der Küste nicht angelaufen werden darf (Schutzzone 1).

 

Pianosa
Blick aus der Vogelperspektive auf Pianosa (Foto: Adobe Stock)


Capraia

Die zwischen der toskanischen Küste und Korsika gelegene Vulkaninsel besticht durch einsame Strände, wilde Pfade und hohe Klippen. Capraia war bis 1986 für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da sich hier eine Strafanstalt befand, weshalb sie auch heute noch als die wildeste unter den Inseln des toskanischen Archipels gilt. Ihre Pfade und Wege sind unter Wanderern beliebt und ihre Macchia Heimstätte reicher Artenvielfalt: Mufflons und Kolonien von Haubenkormoranen zum Beispiel. Neben diesem Pflanzenreichtum macht das glasklare Wasser die Insel zu einem idealen und beliebten Ort für Schnorchelfans.

Sie müssen jedoch berechnen, dass es in Capraia nicht möglich ist, nach Belieben zu segeln. Die Westküste der Insel ist als Zone A eingestuft, sodass Sie dort nicht ankern oder segeln dürfen. Die freie, das heißt nicht regulierte Zone der Insel, erstreckt sich von der Punta di Porto Vecchio bis zur Punta della Bellavista. Halten Sie am Porto Vecchio, im Osten der Insel. Sie können an einer der für Besucher reservierten 20 Bojen festmachen. Dieser kleine Inselhafen ist Geoffroys Favorit, da er seinen typischen Charme behalten hat und eine entspannte Atmosphäre ausstrahlt (auch wenn er oft schnell voll ist).

 

Hafen von Capraia
Blick auf den Hafen von Capraia, von Torre del Porto aus (Foto: Geoffroy Chaussonnet)

Westküste von Capraia
Blick auf das Meer und in der Ferne Korsika, von der Westküste von Capraia aus (Foto: Geoffroy Chaussonnet)


Montecristo

Montecristo verdankt seinen Ruhm Alexandre Dumas' Roman „Der Graf von Montecristo“, der die Geschichte eines geheimnisvollen Schatzes des Kloster San Mamiliano erzählt, das im 7. Jahrhundert von Benediktinermönchen gegründet wurde und heute als Ruine des 13. Jahrhunderts immer noch steht. Aber Montecristo begeistert nicht nur Literaturbegeisterte, sondern auch alle, die sich für Naturschutz und Wandervögel interessieren. Um die Artenvielfalt der Insel so weit wie möglich zu erhalten, ist es jedoch verboten, in einem Radius von einer Seemeile rund um die Insel zu segeln oder zu ankern. Wenn Sie mit Ihrem Boot auf die Insel fahren möchten, müssen Sie vorher eine Sondergenehmigung des Nationalparks des Toskanischen Archipels einholen.

 

Gorgona

Gorgona ist die kleinste Insel des toskanischen Archipels. Bis heute beherbergt sie eine landwirtschaftliche Strafanstalt, ganz ohne Gefängnismauern. Da es um, aber auch auf der Insel viel Wasser gibt, ist sie mit der mediterranen Macchia dicht überzogen und mit Eichen und Aleppo-Kiefern bewachsen. Die Insassen betreiben hier landwirtschaftlichen Anbau und auch sonst ist die Natur der Insel gut geschützt. Die Cala dello Scalo, im Nordosten der Insel, ist die einzige Bucht, an der Boote erlaubt sind. Bitte beachten Sie, dass Sie die Insel immer nur in Begleitung eines Führers auf vorgegebenen Pfaden erkunden können.

 

Giglio

Die Insel Giglio ist die zweitgrößte Insel des toskanischen Archipels und liegt gegenüber der Halbinsel Monte Argentario, an der Küste des Tyrrhenischen Meeres. Die Insel erlangte traurige Berühmtheit, als 2012 vor ihrer Küste das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia leck schlug, bleibt aber vor allem ein Tauch- und Strandparadies. Unter den vielen schönen Badebuchten haben Sie hier die Qual der Wahl:

  • Cala delle Caldane, der kleinste Strand der Insel mit ganz besonderem, rötlich goldenem Sand, ist nur auf dem Seeweg oder zu Fuß erreichbar;
  • Cala Canelle ist der zweitgrößte Strand mit sehr feinem, weißem Sand und tropischen Meeresfarben. Das seicht abfallende, flache Wasser ist besonders für Kinder ideal;
  • Seno di Campese ist der größte und bekannteste Strand der Insel. Der halbmondförmige Strand besticht mit seinem dunkelroten, körnigen Sand. Auch der Blick über die Campese-Bucht ist wunderschön.

Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden!

 

Giglio Porto
Blick auf Giglio Porto, im Osten der Insel (Foto: Adobe Stock)

Neben schönen Stunden am Strand empfehlen wir Ihnen auch zum Bergdorf Giglio Castello hochzusteigen und das mittelalterliche Zentrum der Insel zu erkunden. Schlendern Sie durch den sehenswerten Ort in 400 Meter Höhe durch sein Labyrinth aus engen Gassen bis zur Rocca Pisana, dem riesigen, von den Pisanern errichteten Castello mit tollem Ausblick auf die Insel und das Thyrrenische Meer. Sie können Ihren Spaziergang auch bis zum südlichen Ende der Insel fortführen, von wo aus Sie den Leuchtturm Capel Rosso sehen können.

 

Blick auf Capel Rosso
Blick auf den Leuchtturm von Capel Rosso (Foto: Adobe Stock)

Gute Nachricht - auf dieser Insel gibt es keine Einschränkungen was die Ankerplätze oder das Segeln betrifft!

 

Giannutri

Die wilde, halbmondförmige Insel Giannutri ist im Laufe der Jahrhunderte fast unbewohnt geblieben, außer in der Römerzeit. Die Ruinen des römischen Hafens und der schönen Villa Domoizia, die im 2. Jahrhundert v. Chr. von Domizi Enobarbi, einer berühmten römischen Familie, erbaut wurde, können Sie heute noch bestaunen. Auch locken die kristallklaren Gewässer mit einigen Schiffswracks und reicher Meeresvegetation (Gorgonien, Korallen, Schwämme) jedes Jahr viele Taucher und Schnorchler an. Die Küste ist felsig und zerklüftet und bietet Badebuchten wie die Cala Spalmatoio und einen Sandstrand in der Bucht Cala Maestra.

 

Der Norden Korsikas

Dramatische Küstenkulissen, glasklares Wasser und traumhafte Buchten: Das erwartet Sie, wenn Sie sich entscheiden, auf Ihrem Toskanatörn bis in den Norden Korsikas zu segeln. Auch wenn man für den Norden Korsikas nicht immer Zeit hat, können wir es uns nicht verkneifen, ein paar schöne Ecken Frankreichs „Insel der Schönheit“ zu empfehlen:

 

Saint-Florent

Hauptstadt der Region Nebbio und zweitgrößter Yachthafen Korsikas, gerne auch als Saint-Tropez Korsikas bezeichnet, sollte Saint-Florent auf jeden Fall zu Ihren Zwischenstopps zählen. Korsisches Flair können Sie auf einem Spaziergang am Hafen und in den verwinkelten Gassen der Altstadt genießen. Hier sprudelt das Leben. Geschichtsbegeisterte Crewmitglieder besichtigen die Zitadelle von Saint-Florent, die im 15. Jahrhundert von den Genuesen erbaut wurde und von Korsikas reicher Vergangenheit erzählt. Beachten Sie jedoch, dass die Zitadelle nur im Juli und August innen besichtigt werden kann. Schließlich steht die karge, gebirgige Agriaten-Wüste zwischen Saint-Florent und Ostriconi-Mündung im krassen Gegensatz zu den paradiesisch schönen Sandstränden an der Küste: der Strand von Saleccia und der Strand von Loto.

 

Centuri

Dieses kleine Fischerdorf liegt tief im Cap Corse und ist vor allem für seinen Hafen und die charmanten, kleinen Gassen einen Besuch wert. Malerisch bunte Häuser, Überreste eines Genueserturms aus dem 16. Jahrhundert an der Hafeneinfahrt, wilde Natur und einer der wichtigsten Langusten-Fischerhäfen von ganz Korsika!

 

 

Saint-Florent
Blick auf den Hafen von Saint-Florent, das Saint-Tropez des Cap Corse (Foto: Adobe Stock)

4. Toskanas beste Ankerplätze

 

Der Remaiolo Felsen

Im Süden der Insel Elba gelegen, trennt dieser Felsen zwei Strände: Spiaggia di Remaiolo und Spiaggia di Vetrangoli, die auf dem Landweg nur schwer zu erreichen sind. Einer der angenehmen Vorteile für diejenigen, die mit dem Segelboot unterwegs sind! Es handelt sich um einen sicheren Ankerplatz mit 10 bis 15 Metern Meeresboden. Für Schnorchler gibt es hier eine interessante Unterwasserwelt mit reicher Artenvielfalt an Fischen, Hummern und Korallen.

 

Remaiolo
Blick auf den Remaiolo-Felsen (Foto von Roberto Ridi, Touristeninformation der Insel Elba)


Ankern in Spiaggia di Laconella

Dieser Ankerplatz liegt im Süden der Insel Elba und gehört zu Yannicks Favoriten: „Hier hat es der gesamten Crew gefallen! Einige konnten schnorcheln, andere den wunderschönen Strand genießen und die Sportlicheren unter uns haben eine schöne Wanderung nach Capo di Stella unternommen.“

 

Spiaggia di Laconella
Blick auf den Spiaggia di Laconella (Foto von Roberto Ridi, Touristeninformation der Insel Elba)


Punta Ala

Im Herzen der Toskanischen Maremma ist Punta Ala, am Golf von Follonica, ein beliebter Urlaubsort. Wenn Sie am Strand von Punta Ala ankern, haben Sie einen wunderschönen Blick auf die typischen Farben der Maremma: kristallklares Wasser, leuchtender Sand und mediterrane Macchia rundherum mit intensiv duftendem Grün aus Pinien und Eichen.

 

5. Routenplaner für Ihre Yachtcharter

 

Für eine Dauer von 2-3 Tagen empfehlen wir Ihnen, von Ihrer Ausgangsbasis aus nach Elba zu fahren. Als größte Insel der Toskana ist sie somit auch der erste Anlaufpunkt.

Für einen 1-wöchigen Segeltörn empfiehlt unserer Filovent-Partner Sailing Sicily folgende Routen:

Route 1

  • Tag 1: Ausgangsbasis (Puntone, Punta Ala oder San Vincenzo) -> Procchio im Norden der Insel Elba (31 Seemeilen von Puntone, 27 Seemeilen von San Vincenzo, 37 Seemeilen von Punta Ala)
  • Tag 2: Procchio -> Capraia (30 Seemeilen)
  • Tag 3: Capraia -> Fetovaia, um den Südwesten der Insel Elba zu entdecken (30 Seemeilen)
  • Tag 4: Fetovaia -> Giglio und der Strand Campese (45 Seemeilen)
  • Tag 5: Giglio -> der Hafen Santo Stefano, gegenüber von Giglio (15 Seemeilen)
  • Tag 6: Hafen Santo Stefano -> Ausgangsbasis (30 Seemeilen nach Punta Ala, 38 Seemeilen nach Puntone, 60 Seemeilen nach San Vincenzo)

Mit dieser Route segeln Sie bis nach Korsika.

  • Tag 1: Ausgangsbasis (Puntone, Punta Ala oder San Vincenzo) -> Golfo di Viticcio im Norden der Insel Elba (30 Seemeilen von Puntone, 26 Seemeilen von San Vincenzo, 35 Seemeilen von Punta Ala)
  • Tag 2: Golfo di Viticcio -> Capraia (30 Seemeilen)
  • Tag 3: Capraia -> Saint-Florent im Norden Korsikas (50 Seemeilen)
  • Tag 4: Saint-Florent -> Insel Giraglia an der Nordspitze Korsikas (25 Seemeilen)
  • Tag 5: Insel Giraglia -> Fetovaia, im Osten der Insel Elba (50 Seemeilen)
  • Tag 6: Fetovaia -> Ausgangsbasis (37 Seemeilen nach Puntone, 30 Seemeilen nach Punta Ala, 40 Seemeilen nach San Vincenzo)

 

Fetovaia
Blick auf Fetovaia, im Südwesten der Insel Elba (Foto von Roberto Ridi, Touristeninformation der Insel Elba)

 

Danksagung

Ich möchte Geoffroy Chaussonet, Yannick Pennecot und Morvan Mallegol für ihre Erfahrungsberichte und schönen Fotos danken. Vielen Dank auch an Eleonora von Sailing Sicily, Fernando und Roberto von der Touristeninformation der Insel Elba für ihre wunderschönen Fotos und die wertvollen Ratschläge.

Unsere Spezialisten beraten Sie persönlich mit Vertrauen und Transparenz

Marina
François
Inès
Victor
Angelica
Stefano

Nach dem Törn ist vor dem Törn - Charter Feedback unserer Kunden und Kundinnen

Sie berichten über uns...